Der Standard

Barren zählen mit den Eidgenossen

Im Folgenden lesen Sie ein Exzerpt des Artikels aus „Der Standard“ sowie das Zitat von Lutz Hering zu diesem Thema:

Eine Volksabstimmung sorgt für internationalen Wirbel: Die Schweizer entscheiden darüber, ob die Nationalbank ihre Goldbestände stark aufstocken muss.

Die Goldinitiative erregt inzwischen international Aufmerksamkeit. Das liegt einmal daran, dass es nach einer ersten Umfrage so aussieht, als hätte die Initiative eine Chance.

Interessanter ist, was bei einem Ja mit dem Franken passiert: Denn hier steht für mehrere EU-Länder einiges auf dem Spiel. „Wenn die Schweiz sich mit Gold eindeckt, hätte das auf Investoren, die Sicherheit suchen, eine Sogwirkung“, sagt der Dresdener Vermögensverwalter Lutz Hering. Ein Ansturm auf den Franken könnte einsetzen und die Währung unter Aufwertungsdruck bringen.

Schwäbische Zeitung

Unternehmen aus den neuen Bundesländern am Kapitalmarkt meist erfolglos – Erblast der unternehmerfeindlichen DDR

 

Vier Jahrzehnte DDR haben der Wirtschaft in Ostdeutschland zugesetzt. Von einer Börsenkultur kann dort auch 25 Jahre nach dem Mauerfall keine Rede sein. Der Osten und die Börse passen nicht so recht zusammen.

„Alle Finanzinstitute waren staatlich – ein selbständiges Unternehmertum war unerwünscht“, sagt Vermögensverwalter Lutz Hering aus Dresden.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel aus der Schwäbischen Zeitung.

Viele Universitäten in Ostdeutschland haben einen guten Ruf. Städte wie Dresden und Leipzig entwickeln sich prächtig. Etliche Medizintechniker oder Maschinenbauer aus den neuen Bundesländern sind international konkurrenzfähig. Doch mit der Börse, da hapert es im Osten. Woran das liegt, darüber sprach Steffen Range mit Lutz Hering von der Dresdner Vermögensverwaltung Damm|Rumpf|Hering.

Warum sind ostdeutsche Unternehmen an den Börsen unterrepräsentiert?
25 Jahre ist zwar ein langer Zeitraum, aber für ein Unternehmen meist nur eine kurze Wegstrecke. Schaut man historisch die Nachwendezeit an, dann stellt man fest, dass alle großen Betriebe als VEB, volkseigener Betrieb, oder LPG, landwirtschaftliche Produktionsgemeinschaft, betrieben wurden. Selbstständige Betriebe oder Firmen waren staatlich nicht gewollt und deshalb eher Mangelware.

Aber ab 1990 wurden Firmen doch privatisiert?
Als nun VEBs und LPGs in die Marktwirtschaft entlassen wurden, galt es zuerst alte Eigentumsansprüche zu klären, denn oft wurden Gebäude und Land zu DDR-Zeiten „zwangskollektiviert“. Danach galt es zu prüfen inwiefern die Produkte der Betriebe unter marktwirtschaftlichen Bedingungen bestehen konnten. War diese Prüfung positiv, galt es eine Führungsmannschaft zu finden, welche das Risiko einging, den Betrieb von der Treuhand zu kaufen. Meist wurden solche Transaktionen über Kredite abgedeckt und dazu Rechtsformen wie GmbH, OHG oder GbR gewählt. Danach begann für die meisten ein steiniger Weg, um bestehen zu können. Waren Produkte und Firma erfolgreich, konnte man auch vermehrt Investoren gewinnen. Die Beteiligung dieser konnte nun natürlich über eine klassische AG mit Börsengang erfolgen.

Hätte man 1990 die Weichen auch anders stellen können, um die Börsenkultur zu fördern?
Zum einen hätte man die Privatisierung beschleunigen müssen, da einige Betriebe aufgrund der ungeklärten Situation nicht handlungsfähig und dadurch irgendwann nicht mehr wettbewerbsfähig waren. Zum anderen waren teilweise die Prüfungen der Konzepte und der eigentlichen Käufer unzureichend. Der Anreiz und Lockruf staatlicher Subventionen haben teilweise die falschen Investoren angelockt. Ein ganzes Land in Kürze auf ein anderes Wirtschaftssystem umzustellen und zu privatisieren, war eine zu große Herausforderung, als dass sie hätte vollumfänglich gelingen können.

Wäre mehr Börsenkultur gut gewesen für die Entwicklung der Wirtschaft im Osten?
Eine Börsenkultur wäre sicherlich hilfreich gewesen, aber sie war nicht vorhanden. Alle Finanzinstitute waren staatlich – ein selbstständiges Unternehmertum unerwünscht. Produzierende Gewerbe waren Gemeinschaftseigentum, Volkseigentum. Was der Entwicklung der börsengehandelten Unternehmen mehr als die Börsenkultur geschadet hat, waren die beiden Krisen Anfang der Nuller-Jahre, die viele der zarten Pflanzen zerstörten. Ich denke an Sachsenring, Mühl, Pixelnet. Oder auch die Krise der Erneuerbaren Energien 2011/2012, die Q-Cells und Solon ausradierten und deren Zulieferern schwer zugesetzt hat.

Wie ist das heute: Wird bei jüngeren Firmen häufiger ein Gang an die Kapitalmärkte in Erwägung gezogen? Oder bevorzugt man andere Formen der Finanzierung?
Mittlerweile werden alle Finanzierungsformen genutzt. Ist das Unternehmen groß und interessant genug für Kapitalgeber, dann geht die Mittelbeschaffung natürlich auch über einen Börsengang. Zuletzt wagte das Unternehmen Probiodrug den Sprung aufs Parkett und ist nun seit etwa einer Woche an der Börse in Amsterdam gelistet.

Welche börsennotierten Firmen aus Ostdeutschland halten Sie für vielversprechend?
Geratherm zum Beispiel. Sie sind führend im Bereich der medizinischen Temperaturmessung.
Die eben genannten Probiodrug. Sie forschen an Medikamenten zur Bekämpfung von Alzheimer.
Dann Jenoptik. Sie sind tätig im Bereich optische Systeme, industrielle Messtechnik, Verkehrssicherheit sowie Verteidigung und zivile Systeme.

Welche Branchen werden sich gut entwickeln in Ostdeutschland?
Wir als Vermögensverwaltung bevorzugen bei der Analyse den Bottom-up Ansatz, das heißt, wir können eher für einzelne Unternehmen sprechen als über ganze Branchen. Uns ist dennoch aufgefallen, dass die Stärken eher im Bereich Forschung und Entwicklung liegen, da es hier auch schon zu DDR-Zeiten in einigen Bereichen Kernkompetenzen gab, welche auch im weltweiten Vergleich sehr gut abschnitten. Dies spiegelt sich auch in unserer kleinen Auswahl, die ich eben genannt habe. Aus der Vergangenheit der letzten 25 Jahre kann man sagen, dass sich der Bereich Medizin am besten entwickelt hat. Das sind gut aufgestellte Unternehmen, die ertragreiche Nischen besetzen, wie Geratherm und Jenoptik, oder auf dem Weg in den Dax sind, wie Carl Zeiss Meditech. Sie haben noch gute Zeiten vor sich.

boerse.ARD.de

Auf der Suche nach den blühenden Börsenlandschaften im Osten

Ostdeutschland hat in puncto Börse zum Westen noch lange nicht aufgeschlossen, auch 25 Jahre nach dem Mauerfall nicht. Und doch gibt es einige vielversprechende Aktien, vor allem im Medizinbereich.

Die Unternehmen zwischen Ostsee und Erzgebirge hatten es nach der Wende schwer. Die DDR hatte größtenteils nicht überlebensfähige Wirtschaftsstrukturen hinterlassen, 40 Jahre Planwirtschaft haben tiefe Spuren gegraben. Ostdeutsche Firmengewächse mussten sich ganz schön strecken, um nach dem Mauerfall mit der internationalen Konkurrenz mithalten zu können.

„25 Jahre sind zwar ein langer Zeitraum, aber für ein Unternehmen ist es meist nur eine kurze Wegstrecke“, erklärt Lutz Hering, Vermögensverwalter in Zwickau.

Lesen Sie das gesamte Interview mit boerse.ARD.de hier.

Ausflug mit dem Kinder- und Jugendheim zum Sachsenring

Die Marko Kaufmann GmbH gestaltete gemeinsam mit dem Fahrsicherheitszentrum Sachsenring und weiteren Partnern einen spannenden Ferientag am Sachsenring. Unsere Stiftung stellte dazu den Kontakt zum Kinderheim Limbach-Oberfrohna her. Die Kinder und Jugendlichen erlebten einen ganz außergewöhnlichen Tag voller besonderer Eindrücke, die sie sicher nicht vergessen werden. Sämtliche Kosten für den Ausflug übernahmen die Veranstalter.

Einen ausführlichen Bericht über den Sachsenring-Tag finden Sie in unseren News. Zudem können Sie hier das Dankschreiben aufrufen.

Die Welt

Eidgenossen stimmen über einen Rücktransport ihrer Reserven und eine Golddeckung des Franken ab. Das gefällt nicht jedem.

 

Wieder einmal sorgt die Schweiz für Unruhe. Diesmal könnte von der Eidgenossenschaft sogar ein Beben ausgehen, das das internationale Währungsgefüge erschüttert. Möglicher Auslöser für ein solches Beben ist die bevorstehende Gold-Initiative.

„Ein Pro-Gold-Entscheid würde den Druck auf die deutsche Bundesregierung erhöhen, auch unsere Goldreserven in die Heimat zu holen“, so Lutz Hering, Marktstratege bei Damm|Rumpf|Hering in Dresden.

„In einer Zeit in der Investoren fast süchtig nach Sicherheit sind, könnte eine Unterlegung des Franken mit Gold einen Run auf die Währung auslösen und die Pläne der Notenbank konterkarieren.“

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

Ferienfreizeit

Der CVJM Zwickau e.V. führt mit Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen sozialen Schichten in der Zeit vom 18.- 24.10.2014 ein TeenCamp in Bobengrün bei Hof durch.

Ziel dieser Woche ist die Herausbildung von mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung bei den Jugendlichen. Der Lernprozess wird durch erlebnispädagogische Spiele und Aufgaben umrahmt.

Drei Jugendlichen aus der Gruppe, deren Eltern von „Hartz IV“ leben müssen, haben wir es ermöglicht, dass auch sie an diesem Camp teilnehmen kann und nicht aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben muss.

Eintrittskarten für sozial benachteiligte Familien

Am 04.10.2014 fand auf der Freilichtbühne Zwickau das Taschenlampenkonzert mit der Band „Rumpelstil“ statt. Die Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe unterstützte dieses Konzert und hat dafür 70 Eintrittskarten erworben, die über soziale Einrichtungen an sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, deren Eltern das Geld für solch einen Konzertbesuch nicht aufbringen können, weitergegeben wurden.

Börse Online

Ein Bergmannszug auf meiner Beerdigung

Jede Woche verraten Experten aus der Finanzwelt Privates in der Börse Online.

Hier können Sie den Artikel über Lutz Hering lesen.

Sozialpädagogische Hilfe

Das Mütterzentrum des SOS Kinderdorfes Zwickau führt im Rahmen des Schülertreffs einen Selbstbehauptungskurs für sozial benachteiligte Mädchen im Alter von 9-13 Jahren durch. Dieser Kurs soll ihnen helfen, ihre eigenen Stärken zu erkennen und Ängste abzubauen. Sie sollen ermutigt werden, Grenzen zu ziehen und lernen, mit bedrohlichen Situationen umzugehen.

Hier leistet unsere Stiftung finanzielle Hilfe.

Mit einem Taschenlampenkonzert ist am Samstag die Saison auf der Freilichbühne zu Ende gegangen. Knapp 2000 Gäste waren dabei.

Wenn Rumpelstil sich ankündigt, wird weder gebacken noch gebraut und schon gar kein Königskind geklaut. Das wissen die Kinder längst. Wenn Rumpelstil sich ankündigt, brauchen sie eine Taschenlampe, denn dann wird gesungen, gezappelt und gefunzelt.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel über das Taschlampenkonzert, welches u. a. durch die Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe unterstützt wurde.

„Das Große Zwickauer Taschenlampenkonzer 2014“ wurde bereits zum dritten mal von Volkswagen Sachsen präsentiert. Die Kultour Z. GmbH dankt auch der Damm|Rumpf|Hering Vermögensverwaltung, die im Rahmen ihrer Kinderstiftung mit großem Engagement sozial schwächere Kinder unterstützt, sowie der AOK Plus.