Dresdner Morgenpost

Zum Jubiläum mit Kurt Biedenkopf

Zum zehnjährigen Jubiläum des Dresdner Salons am 26.09.2013 werden im historischen Ballsaal des Dormero Hotel Königshof (Kreischaer Str. 2, 01219 Dresden) Prof. Dr. Kurt Biedenkopf und Prof. Dr. Herwig Birg erwartet. Die beiden sprechen ab 19:30 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) mit Jürgen Engert über die Folgen des demografischen Wandels. Sicher wird der Ministerpräsident a.D. auch Zeit finden, etwas – gewohnt pointiertes – zur aktuellen politischen Lage zu sagen.

Seit zehn Jahren lädt die sächsische Vermögensverwaltung Damm|Rumpf|Hering zum Dresdner Salon ein. Die exklusive Gesprächsrunde, die vom vormaligen Direktor des ARD Hauptstadtstudios, Jürgen Engert, moderiert wird, hat mittlerweile einen festen Platz im gesellschaftlichen Leben Dresdens. Unter den Geladenen waren Politgrößen wie Richard von Weizsäcker und Wolfgang Schäuble: Aber auch Sänger und Sportfunktionäre wie Peter Maffay oder Uli Hoeneß gaben sich die Ehre.

Die Gäste des „Dresdner Salons“ dürfen sich auf einen kurzweiligen und interessanten Abend freuen. Anmeldungen für Interessierte sind möglich unter www.dresdner-salon.com oder telefonisch unter 0351 / 272 93 10.

Zu Damm|Rumpf|Hering
In diesem Jahr feiert die sächsische Vermögensverwaltung ein dreifaches Jubiläum. Das Unternehmen betreibt seit 15 Jahren eine Vermögensverwaltung, seit 10 Jahren den Dresdner Salon und seit fünf Jahren die Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe. Der Dreiklang ist kennzeichnend für den Anspruch der drei geschäftsführenden Gesellschafter.

Kompetenztraining für sozial benachteiligte Jugendliche in Limbach-Oberfrohna

Im März 2013 beendete Frank Walther seine Tätigkeit als Geschäftsführer bei USK Karl Utz Sondermaschinenbau Limbach-Oberfrohna. Anlässlich seiner Verabschiedung bat Frank Walther um Spenden zugunsten der Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe. Viele Gratulanten folgten seinem Aufruf und spendeten insgesamt 6.300,00 €. Mit diesen Spenden werden die Projekte „FAKT“, „KITO“ und „Werk-statt-Schule“ unterstützt.

Beim Projekt „FAKT“ kümmert sich die Stadtmission Chemnitz speziell um sozial benachteiligte Jugendliche, die an der Schwelle zum Ausbildungsmarkt bereits ein- bzw. mehrfach gescheitert sind und dabei die vielfältigsten sozialen Probleme haben. Es wurden 16 Ausbildungsplätze in den Bereichen Holz, Maler/Maurer und Hauswirtschaft/Näherei geschaffen. Die sozialpädagogischen Betreuer und Ausbilder gehen auf die speziellen Problemlagen der Jugendlichen ein und führen sie an den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt heran. Neben den praktischen Arbeiten erhalten die Jugendlichen auch regelmäßig fachtheoretischen Unterricht. Im Computer-Kabinett erlernen die Jugendlichen u.a. den gezielten Umgang mit dem PC, das Schreiben von Lebensläufen und Bewerbungen sowie das Suchen einer geeigneten Arbeitsstelle. Die Ausstattung des Computer-Kabinetts ist veraltet und bedarf einer dringenden Erneuerung.

Für die Anschaffung neuer Computer stellt unsere Stiftung 1.602,00 € zur Verfügung.

Die Welt

Studie: Sachsen sind die geschicktesten Anleger in Deutschland.

DIE WELT berichtet über eine Untersuchung der ING DIBA. Die Bank hat die Depots ihrer Kunden nach verschiedenen Kriterien gefiltert und unter anderem herausgefunden, dass die Stadt mit dem höchsten Durchschnittsertrag aller Depots Dresden ist. Dazu befragte DIE WELT Lutz Hering.

…“Uns wundert der Erfolg der Anleger in Dresden überhaupt nicht“, sagt Lutz Hering, Marktstratege bei der Vermögensverwaltung Damm|Rumpf|Hering in Dresden. Die Studie basiert nicht auf einer Umfrage oder einer Projektion, sondern auf einer Auswertung realer Kundendepots. Die ING DiBa analysierte dafür die Entwicklung von gut 581.000 Wertpapier-Portfolien nach regionaler Herkunft, Alter und Geschlecht. Natürlich könnten die Ergebnisse des ersten Halbjahres Zufall sein. Allerdings hat der ING-DiBa-Konkurrent DAB Bank vor vier Jahren eine ähnliche Untersuchung vorgenommen. Damals kam heraus, dass die erfolgreichsten Investoren Deutschlands wo wohnen? In Dresden.

Das Erfolgsrezept der Sachsen ist eine höhere Affinität zu Börsenpapieren: Zum Ende des ersten Halbjahres waren die Depots der Dresdner Privatanleger zu 80 Prozent mit Aktien, Aktienfonds und Aktien-Indexfonds (ETF) bestückt. Das liegt deutlich über dem Durchschnitt. „Viele Dresdner haben die richtigen Lehren gezogen und schlagen dem realen Vermögensverlust der finanziellen Repression ein Schnippchen“, sagt Hering.

 

 

Einrichtung eines Kreativraumes

Im Projekt „Werk-statt-Schule“ der Stadtmission Chemnitz werden sozial benachteiligte Kinder- und Jugendliche mit intensiver sozialpädagogischer Begleitung dabei unterstützt, ihre gesetzliche Schulpflicht zu erfüllen und nach Möglichkeit einen Schulabschluss zu erlangen, indem sie durch geschulte Pädagogen in kleinen Gruppen Schulunterricht erhalten. Die Kinder- und Jugendlichen verweigern aufgrund persönlicher bzw. familiärer Schwierigkeiten die Schule. Sie kommen teilweise aus sehr schwierigen Familienverhältnissen und haben es dadurch wesentlich schwerer, am gesellschaftlichen Leben Teil zu haben. Im neuen Schuljahr wollen die Mitarbeiter der Stadtmission Chemnitz gemeinsam mit den Schülern einen Kreativraum gestalten, in welchem sie die Möglichkeit erhalten werden, vor allem sich selbst intensiv zu erleben, indem sie ihre jeweiligen Potentiale durch verschiedene kreative Aktivitäten erkennen und ihre Selbstwertgefühl steigern können. So werden sie in die Lage versetzt, sich intensiv mit sich und ihrer jeweiligen Lebenssituation auseinanderzusetzen sowie Vertrauen zu sich selbst und auch zu anderen zu finden. Durch die enge Vernetzung mit der Agentur für Arbeit der Stadt Chemnitz wird den Jugendlichen eine Perspektive für den weiteren beruflichen Weg aufgezeigt.

Unsere Stiftung stellt dafür 3.000,00 € zur Verfügung.

Kompetenzentwicklung für sozial benachteiligte Schüler in Limbach-Oberfrohna

Das Projekt „KITO“ startet die Stadtmission Chemnitz im neuen Schuljahr. Es richtet sich an sozial benachteiligte Schüler ab der 5. Klasse, die große Schwierigkeiten haben, wenig oder keine Unterstützung von den Eltern erhalten und sich oft in individuellen Notlagen befinden. Dieses Projekt mit verstärkter präventiver Ausrichtung bietet den Kindern und Jugendlichen intensive sozialpädagogische Begleitung und Unterstützung an den Schulen an. Ihnen werden soziale, berufliche und kulturelle Werte vermittelt. Dadurch wird die Persönlichkeit der jungen Menschen stabilisiert, der Schulabschluss gesichert, der Übergang in das Berufsleben vorbereitet und die Chancen der Jugendlichen auf eine eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Lebensgestaltung verbessert. Ziel ist es, gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen neben der Stärkung ihrer Persönlichkeit eine berufliche Perspektive zu entwickeln, die ihren Fähigkeiten und Interessen gerecht werden.

Unsere Stiftung stellt für dringend benötigte Laptops 1.300,00 € zur Verfügung.

Zuckertüte

Auch im Jahr 2013 erhielt unsere Stiftung wieder Anfragen von sozialen Einrichtungen hinsichtlich der Finanzierung einer gut gefüllten Zuckertüte für drei Schulanfänger aus sozial schwachen Familien. Dieser Bitte kamen wir gerne nach.

Basketballrollstuhl für einen krebskranken Jungen

Ein zwölfjähriger Junge aus Dresden erkrankte an einem Rückenmarkstumor. Inzwischen ist er querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Seine Familie lebt von Hartz IV und besteht aus einer alleinerziehenden Mutter und vier Kindern. Der Junge hat gelernt mit seiner Behinderung zu leben und besucht das Gymnasium. Nun hat er begonnen, in einer Rollstuhlgruppe Basketball zu spielen. Dazu benötigt er einen Basketballrollstuhl, da sein normaler Rollstuhl den Belastungen des Basketballspielens nicht gerecht wird.

Für die Anschaffung eines gebrauchten Basketballrollstuhls stellt unsere Stiftung 500,00€ zur Verfügung.

„Kreativer Umgang mit Holz“

Der Arbeiter-Samariter-Bund organisiert gemeinsam mit Studenten der Hochschule für „Angewandte Kunst“ Schneeberg für ca. 20 Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien einen einwöchigen Ferienworkshop. Ihnen wird vermittelt, verschieden praktische Gegenstände aus Holz herzustellen. Die Kinder sollen lernen, ein Projekt bzw. eine Idee von der Planung bis zur praktischen Umsetzung durchzuführen.

Die Stiftung stellt dafür 1.800,00 € zur Verfügung. Dieser Betrag wurde durch einen Spendenaufruf des Rechtsanwalts Jörg Krauß aus Zwickau zugunsten unserer Stiftung ermöglicht.

Kinder- und Jugendförderprojekt „start off“

Das heilpädagogische Zentrum der DPFA Schulen gGmbH veranstaltet zum Schuljahresende mit zwölf Jugendlichen aus sozial schwachen Familien eine Klassenfahrt in den Freizeitpark Plohn. Damit wird den Jugendlichen ein gemeinsamer, erlebnisreicher und pädagogisch wertvoller Tag mit sportlichen Aktivitäten und leckeren Mahlzeiten zum Schuljahresabschluss ermöglicht.

Unsere Stiftung stellt dafür 390,00 € zur Verfügung.

Regjo

Hallorenkugeln und Mifa-Räder

Die ostdeutsche Industrie hat insgesamt weniger börsennotierte Unternehmen als die westdeutsche. Zu ihrer genaueren Beobachtung wurde vor einigen Jahren der ostdeutsche Aktienindex aufgelegt.

In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich die ostdeutsche Wirtschaft anders entwickelt als die westdeutsche. Es gibt hier deutlich weniger größere Unternehmen und am Aktienmarkt sind die ostdeutschen eindeutig unterrepräsentiert; zudem entwickeln sich ihre Wertpapiere seit Beginn der Neunziger schleppender als westdeutsche. Als bis 2000 einige Unternehmen aus dem Osten an die Börse gingen, wurde das vielfach als Anzeichen dafür gewertet, dass es mit den von Altbundeskanzler Kohl versprochenen blühenden Landschaften doch was werden könnte. Darunter war die lntershop Communications AG aus Jena, Anbieter von E-Commerce-Produkten. Ihr Börsengang war 1998, das Papier schnellte in die Höhe. Der Zusammenbruch des Neuen Marktes machte auch der Firma zu schaffen – der Kurs sank schließlich in die Tiefe. Die Q-Cells-Aktie hat eine ähnliche Berg- und TaIfahrt erlebt, von rund 80 Euro Ende 2007 fiel ihr Wert auf unter einen Euro. Anfang 2012 wurde sie aus dem TecDax ausgeschlossen.

Kein Vergleich von Ost und West

Insgesamt gibt es dreißig börsennotierte Unternehmen, die ihren Sitz in Ostdeutschland haben. Sie sind im Ostdeutschen Aktienindex zusammengefasst. Er wurde 2008 gegründet. um deren Wertentwicklung zu beobachten. Sie wird einmal monatlich von der in Dresden sitzenden unabhängigen Vermögensverwaltung Damm|Rumpf|Hering gemessen, die den Index mitkonzipiert hat. Während sich in der Branche mancher wundert, weshalb auf diese Weise ein ostdeutscher Wirtschaftsraum konstruiert wird, ist dies gar nicht das Ziel: „Wir glauben, dass die Entwicklung der Wirtschaft auch im Osten abgebildet werden muss, und zwar mit echten ostdeutschen Unternehmen, die nicht nur Tochterfirmen westdeutscher darstellen“, sagt Lutz Hering. Ebenfalls geht es nicht darum, Ost und West miteinander zu vergleichen. „Über zwanzig Jahre nach der Wende denken wir nicht mehr in diesen Kategorien. Dennoch ist es beeindruckend zu sehen, wie manche sich innerhalb kurzer Zeit vom VEB zum Aktienunternehmen hochgearbeitet haben“. Elmar Peine, promovierter Volkswirt aus Berlin, ein weiterer Kopf hinter dem Index, sieht die Vergleichbarkeit angesichts einiger westdeutscher Schwergewichte nur bedingt gegeben: „Der Vergleich ist nicht das primäre Anliegen, es geht vielmehr um Dokumentation.“

Krise der Solarbranche

Der ostdeutsche Aktienindex enthält: vier Branchen. Am besten läuft derzeit der Bereich Medizintechnik. Außerdem gibt es traditionelle Marken wie Halloren oder Mifa und weitere Unternehmen aus dem Bereich Film und Kunst. In den letzten fünf Jahren hat sich der Index etwas schlechter entwickelt als vergleichbare gesamtdeutsche Aktien. Dies ist vor allem auf die vierte Branche, die erneuerbaren Energien, zurückzuführen, die im Osten stark vertreten sind und die mit der Krise der Solarbranche gelitten haben.