Ostdeutsche Aktien im Fokus – N24, Börse am Mittag

Der Nachrichtensender N24 im Gespräch mit Lutz Hering, einem geschäftsführenden Gesellschafter der Damm|Rumpf|Hering Vermögensverwaltung GmbH. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Mauerfalls spricht Lutz Hering unter anderem über die besondere ostdeutsche Branchenstruktur und die Aussichten hiesiger Aktien.

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Börse Go

Rocco Damm, Geschäftsführer der Dresdner Vermögensverwaltung Damm Rumpf Hering fordert von der Bundesregierung vor ihrer Klausur Nachbesserungen bei der Abgeltungsteuer und der private Altersvorsorge


Hat die neue Regierung die Weichen in Bezug auf die Altervorsorge richtig gestellt?

Damm: Sie hat viele Weichen für die Zukunft Deutschlands richtig gestellt. In punkto Altersvorsorge und Kapitalbildung enttäuscht sie mich allerdings.

Warum?

Das Wichtigste wäre gewesen, die lukrativste Form der Altersvorsorge steuerlich zu fördern; das heißt, das langfristige Aktiensparen zumindest teilweise von der Abgeltungsteuer zu befreien. Das will man aber nicht tun. Alles was zur privaten Altersvorsorge etwa im Koalitionsvertrag steht oder von den Protagonisten zu hören ist, ist der Plan, „die steuerliche Förderung der privaten Altersvorsorge entbürokratisieren und flexibilisieren“ zu wollen. Das ist angesichts der Probleme, die auf uns zukommen, noch nicht genug.

Konnte man denn mehr erwarten?

Die FDP wollte am Anfang die Wiedereinführung einer Spekulationsfrist. Demnach sollte die Abgeltungssteuer auf Kursgewinne nach einem oder zwei Jahren Haltezeit nicht mehr gelten. Damit hätte man ebenso leben können, wie mit der Unions-Vorstellung von einer steuerlichen Gleichstellung von Lebensversicherungen und langfristigen Aktiensparplänen. Dann wären nach zwölf Jahren Anspardauer Aktien-Sparverträge steuerbegünstigt worden. Leider wird weder das eine noch das andere angegangen.

Was hätte man angesichts knapper Kassen denn machen sollen?

Was kostet es denn heute, Aktiensparpläne nach zwölf Jahren steuerlich zu begünstigen? Nichts. Wer die Kassen langfristig schützen will, sollte private Altersvorsorge nicht so massiv besteuern wie das bei uns geschieht. Ich vermisse eine neue Perspektive. Warum hat man nicht den Einstieg gefunden in ein System, wie es in der Bildungspolitik gefunden wurde. Dort wird für jedes Neugeborene 150 Euro als Grundstock der Ausbildungshilfe staatlicherseits angelegt. Neben einem solchen Zukunftskonto sollte man ein Altersvorsorgekonto anlegen, wo die Altersvorsorgeleistungen zusammengefasst sein könnten. Das muss übrigens gar kein Geld kosten.

Jetzt versuchen einige Verbände bei der Abgeltungsteuer noch zu retten, was zu retten ist. Sind Sie optimistisch?

Die Koalition geht ja Mitte November in Meseberg noch mal in Klausur. Sehr optimistisch bin ich aber nicht.

Theaterbesuche

Zur Sommer- und Adventszeit sind weitere Theaterbesuche für Kinder geplant.

Focus Money

Aufschwung Ost

Viele Bewohner in den guten alten Bundesländern mögen sich vor einigen Wochen angesichts dieser Meldung der DAB Bank verwundert die Augen gerieben haben. Die erfolgreichsten Anleger aus Deutschland, so meldete der Direktbroker, wohnen…jawohl…in Dresden…

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22. Dresdner Salon

Von der Veranstaltung zum 22. Dresdner Salon am 05. Oktober 2009 war ich sowohl inhaltlich und organisatorisch sehr positiv angetan… Ich wünsche dem Veranstalter weiterhin ein glückliches Händchen für die Auswahl interessanter Themen und ebenso viel Tatendrang.

22. Dresdner Salon

Unter den vielen Einladungen die wir als Diakonie Dresden bekommen, verspricht Ihre Veranstaltungsreihe immer einen Hochgenuss…

„Gesundheit als Wirtschaftsfaktor“ mit Ehrengästen Prof. Dr. Kurt Biedenkopf und Prof. Dr. Michael Albrecht

Am 05. Oktober 2009 gastierte der 22. Dresdner Salon im Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ in Dresden. Prof. Dr. Michael Albrecht, Hausherr und medizinischer Vorstand des „Carus“, diskutierte mit Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Kurt Biedenkopf und dem bewährten Jürgen Engert zum Thema „Gesundheit als Wirtschaftsfaktor“. Die 280 Gäste des Salons verfolgten das Gespräch über den verfehlten Zentralismus in der Gesundheitspolitik, die jüngste Kritik an Ärzten und richtige Ansätze in den Regionen mit lebhaftem Interesse. Bei einem Proschwitzer Grauburgunder und den Feinheiten der Pfunds Molkerei ließ die Gesellschaft den Abend schließlich inspiriert und wohlgelaunt ausklingen.

 

Interview mit TV-Korrespondent Holger Scholze

Holger Scholze, TV-Börsenkorrespondent und Moderator für n-tv im Gespräch mit Marco Rumpf, einem geschäftsführenden Gesellschafter der Damm|Rumpf|Hering Vermögensverwaltung GmbH. Themen sind u.a. die aktuelle Finanzmarktsituation sowie die Entwicklung empfohlener Genussscheine.

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Frauen träumen

Nach dem letzten Konzert im Robert-Schumann-Haus in Zwickau ist der Dresdner Liedersalon wieder nach Dresden zurückgekehrt. Erstmalig hatte der Dresdner Liedersalon für die Konzertreihe eine Solistin der Semperoper, die Sopranistin Prof. Christiane Hossfeld, gewinnen können. Den Liederabend hatte Prof. Christiane Hossfeld unter das Motto „Frauen träumen“ gestellt. In dem festlichen Rahmen der Villa Rothermundt wurde von der Sopranistin ein weiter musikalischer Bogen gespannt, vom alten Europa zum neuen Amerika, sodass die Lieder den Zuhörer in die Welt vieler vertonter Texte von Eichendorff über Goethe bis hin zu Bob Dylan führten. Als Zugabe sang die Solistin Passagen aus dem Musical „Cats“. Begleitet wurde sie von der Pianistin Prof. Ulrike Siedel, die ebenso wie Prof. Christiane Hossfeld an der Musikhochschule lehrt.

Mit großem Beifall endete das Benefizkonzert zugunsten der Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinder-hilfe.

Der Dresdner Liedersalon ist eine Liederabendreihe, die Solisten des Ensembles der Semperoper mehrmals jährlich geben. Die Solisten und ihre Klavierbegleiter stellen an diesem Abend unter Beweis, dass sie neben der Oper im Stande sind, mit dem anspruchsvollen Genre des Kunstliedes virtuos zu spielen.

Seit gut zwei Jahren ist es ein besonderes Anliegen der Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinder-hilfe, sich für Kinder in Sachsen zu engagieren. Die Stiftung finanziert ausschließlich Projekte in Sachsen, um Kindern vor Ort zu helfen. Unsere Unterstützung finden diejenigen, die auf finanzielle Hilfe angewiesen sind, um am sozialen und damit gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Die eingenommenen Spenden fließen zu 100 Prozent in die Stiftungsarbeit.

Wir danken allen für ihre Unterstützung!

 

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Wenige Monate ist es her, dass wir und viele andere Experten zu Investments in Unternehmensanleihen rieten. Jetzt veröffentlichte die Ratingagentur Standard and Poors eine Studie zur Anlageklasse mit einem eher düsteren Ausblick. Wie passt das zusammen? Haben wir alle falsch gelegen?

Nein. Die so genannten Corporates waren eine exzellente Möglichkeit, in der Krise Geld zu machen. S&P bestätigt: Im ersten halben Jahr konnte man mit deutschen Unternehmensanleihen im Durchschnitt 63 Prozent Rendite p.a. erzielen.

Aber die Party ist vorbei. Die meisten Anleihen notieren über 100 Prozent ihrer Nennwerte; Kursgewinne sind da eher unwahrscheinlich geworden. Und die Rendite beträgt selbst bei Banken- oder Automobilanleihen selten mehr als 4,5 Prozent. Nicht eingerechnet ist die steigende Gefahr des Totalausfalls. Der Tsunami der Firmenpleiten hat das Land, so S&P, noch nicht mit voller Kraft erreicht. Für Mai nächsten Jahres erwartet die Agentur eine Ausfallquote unter den spekulativen Anleihen von bis zu 18 Prozent!

Anleger müssen sich darauf einstellen: Die Welt ist schneller geworden. Nicht zuletzt die Geschichte der Finanzkrise hat gezeigt (und zeigt weiter), welch ungeheueres Sprengpotenzial sich auf den globalisierten Finanzmärkten in kürzester Zeit anreichern kann. Aber so schnell wie die Krise kam, so schnell könnte sie auch wieder vorbei sein. Nicht nur die Krisenanfälligkeit, auch das Krisenmanagement ist – zumal nach den japanischen Erfahrungen ab den 1980er Jahren – besser geworden.

Weil die Welt sich schneller ändert, muss sich das Investmentverhalten anpassen. Wer einmal kauft und immer hält, sieht Gewinne kommen und wieder gehen, verpasst enorme Chancen. Viele Banken, die 2007 noch zu den großen Playern gehörten, existieren heute nicht mehr. Institute, die den Crash überlebten, haben dagegen ungeahnte Wachstumsmöglichkeiten. Die Zeit für Unternehmensanleihen ist – bis auf Ausnahmen – erstmal vorbei. Andere Chancen für gemäßigt risikobereite Anleger bestehen weiter. Mein Tipp: Sehen Sie sich Banken-Genussscheine doch einmal genauer an.

Autor: Rocco Damm, Fondsverantwortlicher beim Vermögensverwalter Damm|Rumpf|Hering