Frankfurter Allgemeine – FAZ.net

Unabhängige Vermögensverwalter profitieren

Der Finanzmarkt ist in der Krise, die Geschäfte laufen schlecht. Indes nicht für alle Finanzdienstleister und nicht überall. So erfahren die unabhängigen Vermögensverwalter in Ostdeutschland derzeit hohen Zulauf. Seit Mitte vergangenen Jahres, berichtet der Dresdner Vermögensverwalter Rocco Damm, habe sich die Zahl seiner Mandanten erheblich vergrößert. Das Volumen der vom führenden Verwalter größerer Vermögen in den neuen Bundesländern, Damm Rumpf Hering, betreuten Gelder stieg trotz der schwierigen Lage an den Märkten um 26 Prozent.

Expansion geplant

Auch der Dresdner Vermögensverwalter Jens Richter freut sich über ein „Plus im zweistelligen Prozentbereich bei Mandantenzahl und verwaltetem Vermögen“ und Michael Dutz, Vorstandsmitglied der Chemnitzer Verwaltung Adlatus, will sich ebenfalls nicht beschweren: „Wir erleben derzeit so viele Anfragen wie lange nicht mehr.“ Uwe Furkert von Furkert & Schneider konstatiert insbesondere Aufwind für sicherheitsorientierte, Absolute-Return-Strategien. Die Leipziger Vermögensverwaltung plant sogar einen Ausbau des Geschäftes.

Ostdeutsche wechseln verstärkt

Zum Thema
Ein Depot für Deflation und Inflation
FAZ.NET-Serie: Die Vermögensfrage

Auch im Westen Deutschlands verzeichnen unabhängige Vermögensverwalter in jüngster Zeit erhöhten Zulauf. Doch die Wechselbereitschaft der Anleger in den neuen Bundesländern ist derzeit besonders ausgeprägt. Nach einer Umfrage des Verbandes der unabhängigen Vermögensverwalter melden zwei von drei Verbandsmitgliedern aus dem Osten Kundenzulauf, im Westen nur knapp jeder zweite. Unzufriedenheit mit der Leistung der Hausbank, aber auch den eigenen Anlageergebnissen scheint das Motiv zu sein, dass die neuen Kunden der Vermögensverwalter umtreibt. Die meisten neuen Kunden seien von Direktbanken und ausländischen Instituten gekommen, sagt ein Sprecher des ostdeutschen Sparkassenverbands. Auch die öffentlich-rechtlichen Institute haben den privaten Banken in der jüngsten Krise Marktanteile abgenommen.

Offen für Alternativen

Insgesamt scheinen die Anleger vor allem auf eine stärkere Diversifizierung der Verwaltung und Beratung zu bauen. „Unsere Mandanten verlassen nicht komplett ihre bisherige Bank. Aber wir erleben, dass sie sich stärker als bislang für Alternativen öffnen“, berichtet Rocco Damm. Damm hat auch eine Erklärung für die höhere Wechselbereitschaft ostdeutscher Anleger parat. Er bezieht sich auf die Unterschiede durch die deutsche Teilung: „Ostdeutsche haben gelernt, mit Brüchen und Krisen pragmatisch umzugehen. Sie verfahren in solchen Situationen weniger panisch oder gelähmt als die Vermögenden in den alten Bundesländern.“

Bild online

Man will es einfach nicht glauben: Da gibt es arme Familien in Sachsen, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Auf der anderen Seite eine Stiftung – für eben diese Familien, mit 50.000 Euro Kapital. Und die wird ihr Geld nicht los!

Rocco Damm (37), Vorstand der Damm-Rumpf-Hering Stiftung Kinderhilfe: „Wir wollen arme Kinder aus dem sozialen Abseits herausholen. Doch wir erleben es häufig, dass Familien sich aus Scham nicht melden.“ Damm verspricht: „Bei uns geht´s unbürokratisch zu.“ Letztes Jahr floss z.B. Geld für ein Feriencamp in Dresden und ein Fußball-Trainingslager auf Rügen.
Wer sich bewerben will: Im Internet unter www.dammrumpfhering.de oder per Post an das Büro in der Königstr. 8, 01097 Dresden.

Kinder aus dem sozialen Abseits holen, ist das erklärte Ziel des Vereins Stiftung Kinderhilfe.

Freie Presse

Fondsmanager sieht noch keine generelle Trendwende am Aktienmarkt – Quartalsberichte können Kurse erneut ins Rutschen bringen

 

In den vergangenen Tagen hat der Deutsche Aktienindex seinen Abwärtstrend unterbrochen und konnte wieder deutlich über die 4.000er-Marke klettern. Trotzdem sieht Fondsmanager Rocco Damm, Geschäftsführer der Damm|Rumpf|Hering Vermögensverwaltung, Dresden und Zwickau, noch keinen Trendwechsel. „Für ein Erholungsszenario mit dauerhaft anziehenden Kursen und einem schnellen Konjunkturaufschwung scheinen uns die Nachrichten zu schlecht“, sagte Damm. Er wies darauf hin, dass die Industrieproduktion in Deutschland allein im Februar um 7,5 Prozent geschrumpft sei. „Die Trendumkehr hat für uns nur eine Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent“, meinte Damm. Wahrscheinlicher sei, dass die Erträge der Unternehmen im ersten Quartal dramatisch einbrechen werden und die Kurse vieler Industrietitel dann nochmal erheblich ins Rutschen geraten. Dann seien Dax-Notierungen von unter 3.000 Punkten möglich.

Der Aktienexperte rät Anlegern deshalb, jetzt noch das Pulver trocken zu halten. „Wir bleiben in unserem DRH-Fonds im Moment bei einer Liquiditätsquote von über 80 Prozent“, erklärte Damm. In einzelnen Bereichen sieht der Fondsmanager allerdings auch Lichtblicke. „Wer jetzt risikobereit ist und die richtigen Titel kauft, wird auf Sicht von fünf Jahren unter normalen Umständen Gewinne in Banken realisieren“, sagte Damm. Auch im Rohstoffbereich und bei einigen Metallen sehe er wieder „Luft nach oben“.

Für nicht so risikofreudige Anleger kommen nach Ansicht des Vermögensverwalters beispielsweise Krankenhausbetreiber infrage. „Die erwirtschaften schon jetzt stabile Erträge“, sagte Damm. In den nächsten Jahren könnte es noch besser laufen, wenn die öffentlichen Hände Geld bräuchten und die Krankenhäuser an die privaten Betreiber wie beispielsweise Rhön-Klinikum verkaufen.

von Christoph Ulrich

Dresdner Neueste Nachrichten

Der Tenor Timothy Oliver im zweiten Dresdner Liedsalon

Dieser Abend ist gelungen. Alles kommt gut zusammen, der Anlass, das Anliegen und der Anspruch. Im Dresdner Liedsalon singen Mitglieder des Solistenensembles der Semperoper zugunsten der Damm Rumpf Hering Kinderhilfe im Saal des Pianosalons, der sich im Coselpalais befindet. Für Musikfreunde der Stadt dürfte es ein willkommener Anlass sein, Sängerinnen und Sängern, die sie von der Opernbühne her kennen und schätzen, einmal als Liedinterpreten zu erleben. Für die Künstler ist es eine Chance, andere, bisweilen unbekannte oder sogar ungeahnte Facetten ihres Könnens zu präsentieren. Dass es die Träger dieser Veranstaltungen verstehen, im Ambiente des Salons eine so entspannte wie kommunikative Situation für spannende Kunsterlebnisse zu schaffen, macht diese Reihe ausgesprochen empfehlenswert. Die zuweilen zu stark vernehmbare akustische Konkurrenz aus dem Café sollte sich angemessen vermindern lassen.

Der junge Tenor Timothy Oliver aus Norfolk/Virginia in den USA, seit 2005 im Ensemble der Semperoper, bietet mit dem Dresdner Pianisten Michael Schütze ein höchst anspruchsvolles und interessantes Programm. Zu Beginn Beethovens Zyklus op. 68 „An die ferne Geliebte“ von 1816. Der Sänger und sein Begleiter fügen die sechs Lieder übergangslos zu einem Monolog und gestalten einen Spannungsbogen, der vom verzehrenden sehnsuchtsvollen Beginn „Auf dem Hügel sitz ich spähend“ zum versöhnlichen Ausklang „Nimm sie hin denn meine Lieder“ führt. Eine klare, direkte Interpretation, geradlinig im Klang und dem Text verpflichtet.

Leider ziemlich unbekannt dürften die Lieder des französischen Komponisten Henri Duparc sein, der von 1848 bis 1933 lebte und zu sehr individuellem impressionistischem Stil fand. Timothy Oliver macht uns mit vier Liedern bekannt und dabei mit einer weiteren Facette seines Gesanges. Für die ausladenderen Dimensionen dieser Stimmungsgemälde hat der Sänger den Vorrat an Klangfarben, und in der Stilistik findet er mit dem Pianisten nach Beethovens Direktheit zu indirekterer Gestaltung.

Prägend für die Liedgestaltung des jungen Tenors auf seinem sicheren Weg in lyrischere Gefilde ist die charaktervolle Tongebung bei ausgebildetem Gespür für Gefühl und Geschmack und ausgesprochen kommunikativem Talent. Das stellt er im zweiten Teil des Abends unter Beweis mit vier Liedern von Felix Mendelssohn Bartholdy, als individuelle Hommage an den Jubilar des Jahres und die romantische Tradition der Liedkunst. Zum Beschluss eine Steigerung in jeder Beziehung. Franz Liszt (1811–1886) sprengt mit seiner Komposition „Tre sonetti di Petrarca“ die Form des klassischen Liedes mit Klavierbegleitung. Hier meint man Opernszenen zu hören, hymnisch, kontemplativ oder schwärmerisch verhauchend, immer Gefühlsstimmungen, in denen der Dichter die geliebte Laura besingt. Die musikalische Gestaltung zitiert Dramatik und Melancholie des Belcanto, verlangt vom Sänger die glühende und höhensichere Tenorattacke ebenso wie die Pianokultur in allen Lagen der Stimme. Mit Bravour stellen sich Sänger und Pianist dieser Herausforderung in glücklichem Zusammenspiel. Für den Sänger markiert dieser Abend eine Station auf seinem bislang so erstaunlichen wie erfreulichen Weg, auf dem er hoffentlich klug beraten ist und sich Zeit lässt, bevor er zu ähnlichen Gipfelstürmen auf der Opernbühne ansetzt.

Der nächste Liedsalon ist schon geplant. Im Juni präsentiert Markus Marquardt ein Programm reinster Romantik mit Liedern von Robert Schumann und Heinrich Heine.

Boris Michael Gruhl

Ludwig van Beethoven | Henri Duparc | Felix Menselssohn Bartholdy | Franz Liszt

Nach dem gelungenen Auftakt des „Dresdner Liedersalon“ im vergangenen November wurde die neue Liederabend-Reihe mit Solisten des Ensembles der Sächsischen Staatsoper Dresden im Festsaal des Coselpalais´ fortgesetzt. Dabei konzertierten zugunsten der „Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe“ der Tenor Timothy Oliver und Pianist Michael Schütze Beethovens „An die ferne Geliebte“ sowie Werke von Duparc, Mendelssohn Bartholdy und Liszt.

Seit 2005 ist der US-Amerikaner Timothy Oliver Ensemblemitglied an der Semperoper, nachdem er bereits Engagements an Opern- und Konzerthäusern in San Francisco, Philadelphia und bei den Bayreuther Festspielen innehatte.

Sein Begleiter Michael Schütze wird als einer der gefragten Liedbegleiter regelmäßig für internationale Gesangswettbewerbe wie z.B. den Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau, „La Voce“ des Bayerischen Rundfunks oder „Competizione dell´ Opera“ verpflichtet und konzertierte als Solist bei verschiedenen Orchestern, so bei der Anhaltinischen Philharmonie Dessau.

Sächsische Zeitung

Künstlerisches Genie hin oder her – manchmal entscheiden winzige Zufälle über den weiteren Verlauf von Musikerkarrieren. Das Leben des jungen amerikanischen Tenors Timothy Oliver wurde jedenfalls nach Abschluss seines Gesangsstudiums gründlich durcheinandergewirbelt, als er kurzfristig in einer „Così fan tutte“-Inszenierung in San Francisco eingesprungen war. Ein Agent hörte ihn und schlug ihm vor, in New York vorzusingen, wo eine Anzahl europäischer Operndirektoren auf der Jagd nach Talenten war. Oliver sagte zu, lernte über Nacht die Pedrillo-Arie „Frisch zum Kampfe, frisch zum Streite“ aus Mozarts Oper „Entführung aus dem Serail“. Und dann kam ein gewisser Herr Frey auf ihn zu und bot ihm einen Zweijahresvertrag an der Oper in Dresden an. Und Oliver dachte insgeheim: „Wo liegt dieses Dresden?“

Unbekanntes im Liedersalon

So wurde der Amerikaner, der damals bereits Engagements an Opern- und Konzerthäusern in Atlanta und Philadelphia vorweisen konnte, im Jahre 2005 festes Ensemblemitglied an der Semperoper. Inzwischen hat er sich in dieser nicht zu großen Stadt gut eingelebt, liebt die kurzen Wege, die er meist mit dem Fahrrad erledigt, und fühlt sich am hiesigen Haus bestens aufgehoben. Der gerade dreißig Jahre alte Sänger, für den Dresden sich als „perfekte Stadt“ zum Aufbau einer soliden Gesangskarriere erwiesen hat, studierte in den letzten vier Jahren fast vierzig Opernrollen ein. Gastspiele führen ihn an die Alte Oper in Frankfurt und zu den Bayreuther Festspielen. Sein letzter Liederabend hingegen liegt lange zurück – 2003 war es, zu seinem Diplom.

Auf eine Neuauflage im Rahmen des „Dresdner Liedersalons“ am kommenden Sonntag im Dresdner Coselpalais ist er gespannt. „Dieser Liederabend bedeutet für mich eine Chance, meine lyrischen Qualitäten zu zeigen und nicht nur eine kurze Phrase in „La Bohème“ zu singen. In den meisten Opernpartien singt man brutto 20 Minuten – ein Liederabend dauert eben eine Stunde! Das bringt die Stimme weiter, man wächst daran.“ Über die Möglichkeit, auf diese Weise das Dresdner Publikum mal von Nahem kennenzulernen, freut er sich. Erklingen werden am Sonntag Beethovens kleiner Zyklus „An die ferne Geliebte“ nach sechs Gedichten von Aloys Jeitteles, Lieder Felix Mendelssohns und des Komponisten Henri Duparc (1848-1933). Den Abschluss bilden drei für Sänger wie Pianisten äußerst anspruchsvolle Sonette von Franz Liszt, die — wie auch die Werke Duparcs – in Dresden nur selten zu hören sind.

 

Sächsische Zeitung

Noch keine Kaufkurse

Allen Konjunkturprogrammen und Finanzspritzen zum Trotz: Die Aktienkurse sind im Sinkflug. Der Deutsche Aktienindex (DAX) fiel gestern knapp unter 3.900 Punkte. Zuvor war der US-Leitindex Dow Jones in der Nacht zum Dienstag auf den tiefsten Stand seit zwölf Jahren gerutscht…

…Auch beim Dresdner Vermögensverwalter Damm|Rumpf|Hering ist Liquidität Trumpf. „Wir halten 87 Prozent cash“, sagt Rocco Damm. Die neue Belastungsgrenze im DAX sieht er bei 3.500 Punkten. Der jetzige Kursrutsch sei vor allem eine „Psychologische Reaktion“…

Kommentar:

Damit behielten wir mit unserer Prognose vom Jahresanfang 2009 Recht, weshalb wir zwischenzeiltlich sogar 100% Liquidität im Damm|Rumpf|Hering-Universal Fonds hielten.

Bereits vor 230 Jahren ergaben die Abende der Weimarer Gesellschaft mit Wieland, Hegel, Goethe, Schiller, Hufeland u.v.a.m. Anstöße zur Veränderung für die Zukunft aus der Erkenntnis der Gegenwart. Ich freue mich, dass wir im heutigen Sachsen mit dem Dresdner Salon ebenfalls ein gesellschaftliches Forum haben, in dem Themen diskutiert werden, die – nicht zuletzt – durch die interessante Moderation von Herrn Jürgen Engert mit den eingelandenen Protagonisten an aktueller Bedeutung gewinnen. So wurden mit dem Thema „Soldatsein: Ein Beruf wie jeder andere?“ den Anwesenden das militärische Spannungsfeld zwischen Wehrpflicht und Berufsarmee, zwischen Friedenssicherung und Herausforderung durch den Terrorismus sowie zwischen Historie und Gegenwart in interessanter Weise dargestellt. Vielen Dank, dass es den Dresdner Salon gibt.

Es ist mir ein ganz besonderes Bedürfnis heute zum 20. Dresdner Salon bei einem nicht ganz unumstrittenen Thema – „Soldat: ein Beruf wie jeder andere?“ – den Veranstaltern des Dresdner Salons für die hervorragende Auswahl der Themen und für die perfekte Organisation zu danken. Die eingeladenen Referenten waren immer Persönlichkeiten mit hoher Kompetenz und großer Ausstrahlung. Ganz besonderen Dank gehört aber dem Moderator, Herrn Jürgen Engert, für seine brilliante und hochinteressante Gesprächsführung.

Fonds Professionell – Online

Damm|Rumpf|Hering Universal Fonds unter den 20 besten

Eine PDF-Datei des Artikels haben wir hier für Sie zum Download hinterlegt.
… lesen Sie mehr.