Projekt vom August 2020:

Die Wohngruppe „Go5“ des Kinderland Sachsen e.V. befindet sich in Radebeul und ist eine stationäre Einrichtung, in der Kinder und Jugendliche, die meist aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen, sozialpädagogisch betreut werden. Viele dieser Kinder haben bereits in ihrem jungen Leben traumatische Erfahrungen machen müssen.

Damit die traumatisierten Kinder die Möglichkeit haben, ihre Erlebnisse unter Anleitung von Sozialtherapeuten besser aufzuarbeiten, werden dringend pädagogisch aufbereitete Materialien, wie z.B. Bücher und Spiele benötigt. Einige Kinder benötigen darüber hinaus auch eine Sport- oder Kunsttherapie.

Um den familiären Ansatz der Einrichtung weiter gut umsetzen zu können, werden für Ausflüge und kleine Erledigungen innerhalb der Wohngruppe 3 Fahrräder benötigt.

Dafür stellt die DRH Stiftung Kinderhilfe rund 1.500,- € zur Verfügung.

Projekt vom August 2020:

Die „Ambulanten Hilfen“ der Wohngruppe „Go5“ Kinderland Sachsen e.V. Radebeul betreut Jugendliche, die in ihre erste eigene Wohnung ziehen, da eine Rückkehr ins Elternhaus nicht möglich ist. Zur Begleitung dieser Jugendlichen bietet das Jugendamt eine stundenweise, ambulante Betreuung an, jedoch keine finanzielle Unterstützung. Für die Jugendlichen ist der Einzug in die eigene Wohnung ein sehr abrupter Beziehungsabbruch.

In diesem Jahr betraf das 4 Jugendliche aus der Wohngruppe Go5. Für diese Jugendlichen hat die DRH Stiftung Kinderhilfe eine Abschlussfahrt an den Senftenberger See finanziert, da sie keinerlei finanzielle Unterstützung von ihren Elternhäusern erhalten.

TV Westsachsen vom 05.08.2020:

Ehrenamtliche Mitarbeiter der DRH Stiftung Kinderhilfe im Interview

Selbstorganisation, Homeschooling und Ungewissheit sind Probleme, welche Kinder und Jugendliche in Zeiten von COVID-19 zusätzlich belasten. Zur Bewältigung dieser Situation brauchen die Erwachsenen von Morgen heute Ihre Unterstützung! Im Beitrag stehen Mitglieder des Stiftungsgremiums den Reportern von TV Westsachsen Rede und Antwort. In den Interviews wird vor allem eines deutlich: Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der DRH Stiftung Kinderhilfe üben ihre Funktionen mit absoluter Überzeugung und Leidenschaft aus.

Spendenkonto der Stiftung:
Sparkasse Zwickau
IBAN: DE78 8705 5000 2242 0259 99
BIC: WELADED1ZWI

Video auf Youtube öffnen

„Studien zeigen, dass während der derzeit vorherrschenden Corona Pandemie auch die sozialen Unterschiede deutlicher zutage treten. Gerade die sozial Schwachen haben mit den Auswirkungen von COVID-19 besonders zu kämpfen. Betroffen sind hier auch die Kinder. So konnte man in Zeiten des „Lock downs“, als die Kinder zu Hause lernen musste, deutlich sehen, dass viele den Anforderungen nicht gerecht werden konnten, da es an elementaren Voraussetzungen gefehlt hat. Ein Unternehmen, welches sich die Unterstützung derjenigen auf die Fahnen geschrieben hat, die sich nicht auf der Sonnenseite des Lebens befinden, ist die DRH Vermögensverwaltung mit ihrer Stiftung.“

Projekt vom Juli 2020:

Im Kinderheim „Pfarrer-Dinter-Haus“ Dresden finden Kinder und Jugendliche vorübergehend oder dauerhaft ein Zuhause, da sie aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihren Familien bleiben können.

Die Einrichtung benötigte dringend neue Laptops Diese sollen vor allem den Kinderheimbewohnern ab dem Grundschulalter bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben oder auch beim derzeit notwendigen Homeschooling zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus stehen die Betreuer den Kindern für technische Fragen, aber auch in medienpädagogischer Hinsicht mit Rat und Tat zur Seite

Für die Anschaffung der Laptops stellte die DRH Stiftung Kinderhilfe einen Betrag in Höhe von rund 2.000,00 € zur Verfügung.

Projekt vom Juli 2020:

Ein 16-jähriger Jugendlicher, der seit 5 Jahren in einer Wohngruppe beim ASB Zwickau lebt, spielt seit nunmehr 4 Jahren erfolgreich Rollstuhlbasketball beim RB Zwickau e.V.

Die Mutter des Jugendlichen ist vor 5 Jahren verstorben und sein Vater steht als gesetzlicher Vertreter nicht zur Verfügung.

Derzeit spielt der Jugendliche mit einem gebrauchten, nicht angepassten Sportrollstuhl. Damit kann er sein eigentliches Potential, trotz seines großen Talents und intensiven Trainings nicht ausschöpfen. Die Neuanschaffung eines Basketballrollstuhls ist für den Sportverein – vor allem aufgrund des coronabedingten Wegfalls von Sponsoren – nicht möglich.

Die DRH Stiftung Kinderhilfe beteiligt sich gern an den Kosten für die Anschaffung eines neuen Basketballrollstuhls, sofern durch weitere Spender der Gesamtbetrag gewährleistet ist.

Projekt vom Juli 2020:

Rechtzeitig zum Schulanfang beteiligte sich die DRH Stiftung Kinderhilfe an der Schulranzenaktion des Trägervereins der Zwickauer Tafel „Gemeinsam Ziele Erreichen“ e.V.

Für 16 Schulanfänger aus armen Familien stellte unsere Stiftung die finanzielle Mittel für neue Schulranzen zur Verfügung.

Projekt vom Mai 2020:

Viele Kinder in unserer Gesellschaft sind Risikofaktoren ausgesetzt, z.B. haben sie psychisch- oder suchtkranke Eltern, leben in Trennung oder Scheidung, wohnen in Kinderheimen oder Pflegefamilien.

Das „Lebenshaus e.V.“ Lichtenstein bildet Familienpaten aus, die sich als ehrenamtliche Wegbegleiter jeweils für ein Kind engagieren. Sie stehen ihrem Patenkind als wertschätzende und vertrauenswürdige Bezugsperson unterstützend zur Seite. In regelmäßigen Kontakten schenken sie ihrem Patenkind wertvolle Zeit und Liebe, geben positive Erfahrungen weiter oder stützen und fördern seine gesundheitlich-soziale Entwicklung.

Der Grundkurs vermittelt den Familienpaten das nötige „Handwerkszeug“ für den Umgang mit ihren Patenkindern. Nicht selten sind diese Kinder traumatisiert und mussten u.a. in ihrer frühkindlichen Entwicklung schon mit häuslicher Gewalt oder Vernachlässigung leben.

Die Kosten für den Grundkurs der Familienpaten übernahm in diesem Jahr die DRH Stiftung Kinderhilfe.

Private Banker, Interview mit Marco Rumpf:

Corona und die Branche der unabhängigen Vermögensverwaltung

Die Corona-Krise hat uns alle im Griff. Was bedeutet der Einschnitt für die Gegenwart und Zukunft der unabhängigen Vermögensverwaltung? Ein Gespräch mit dem Dresdner Vermögensverwalter Marco Rumpf (DRH).

 

Was bedeutet Corona für die Branche der unabhängigen Vermögensverwaltung?

Die Corona-Krise ist für uns  alle privat und geschäftlich eine gänzlich neue Herausforderung.  Das Wichtigste nach der Gesundheit: Wir müssen die Depots unserer Kunden durch diese Krise ohne große Beschädigungen bringen.

Ist das bislang gelungen?

Der Durchschnitt der von uns betreuten Depots liegt 2020 im einstelligen Minus. Damit haben wir noch die Hoffnung auf eine schwarze Null in diesem Jahr. Aber dazu muss man die Märkte sehr genau beobachten und aktiv agieren.

Haben Sie in Richtung mehr Anleihen und mehr Gold umgeschichtet?

Nein und Ja. Anleihen sind für uns kein Lösung des Problems. Deren Anteil haben wir auf aktuell dreißig Prozent abgesenkt. Viele Anleihen haben mehr verloren als Aktien. Dazu kommt die eingeschränkte Liquidität gerade in Krisenzeiten. Nein, wir wollen Substanz und Qualität. Gold ist deswegen Teil der Lösung mit einem Anteil von 20 Prozent.

Wie gehen die Kunden mit der Corona-Krise um?

Diese Krise ist einzigartig. Sie betrifft jeden und niemand ist schuld. Das ist der Unterschied etwa zur Finanzkrise, in der nicht jeder betroffen war und der „gierige“ Finanzsektor verantwortlich gemacht wurde. Da sind teilweise auch wir Finanzdienstleister in Mithaftung genommen worden. Jetzt ist niemand schuld und wohl auch deswegen erleben wir bei unseren Kunden viel Verständnis.

Wie wird die Branche der unabhängigen Vermögensverwaltung aus dieser Krise hervorgehen?

Für die Branche der unabhängigen Vermögensverwalter, die ja vergleichsweise jung und bei Vielen noch gänzlich unbekannt ist, kann das eine Chance sein, die wir wahrnehmen sollten.

Warum Chance?

Zum einen, weil in solchen Zeiten für Menschen, die viel Geld, aber wenig Zeit haben, klar ist, dass sie jemanden brauchen, der sie durch die Krise schleust. Zum anderen können Banken diese Funktionen in ihrer jetzigen Verfassung kaum ausfüllen. Die meisten von Ihnen schwanken – Corona hin, Corona her – einer ungewissen Zukunft entgegen, sie suchen und ändern dauernd ihre Geschäftsmodelle und sie stehen unter einem enormen Sparzwang, der sich insbesondere auf die Personalstabilität negativ auswirkt. Das ist keine Basis für ein gutes Private Banking.

Aber ist der Bankensektor nicht eine bekannte Institution, auf die man in solchen Zeiten lieber zurückgreift, als Neues auszuprobieren?

Seien wir ehrlich: Die Banken von heute haben mit denen von vor zehn oder zwanzig Jahren nicht mehr viel zu tun. Sie sind keine gesunden Boliden mehr, die über große Macht im Wirtschaftsleben verfügen. Es sind schwankende Institutionen, die mit aller Macht versuchen, Personal los zu werden, digitaler zu werden, standardisierter zu agieren. Das ist das Gegenteil von dem einstigen Service-Anspruch. Wenn  Banken heute als Reaktion auf die Krise etwa die Beleihungsgrenzen für Wertpapiere drastisch senken und damit den Spielraum für Vermögende genau in dem Augenblick verringern, in dem die einen bräuchten, dann zerstört das Vertrauen.  Kunden schätzen es nicht, dass Banken bei Regen die Schirme einziehen, Personal abbauen, Beleihungsgrenzen verringern.

Wie können das Unabhängige nutzen?

Wir profitieren ja zum Beispiel ganz unmittelbar von dem Bankenverhalten durch das reichhaltige Personalangebot. Wir könnten sofort erfahrene Banker einstellen, die langjährige Kundenbeziehungen vorweisen können.  Übrigens verzeichneten wir zu Jahresbeginn den größten Mittelzufluss unserer Unternehmensgeschichte.

Müssen Unabhängige digitales Banking voranbringen?

Die Krise zeigt für mich: Ohne persönliche Kontakte geht es in unserem Geschäft nicht. Während im Restaurantbereich Lieferdienste und im Gesundheitswesen Online-Apotheken etc. boomen, ist in der Vermögensverwaltung von einem Schub des digitalen Angebotes nichts zu spüren. Hier findet – gerade in und durch die Krise – eine Rückbesinnung auf den Wert persönlicher Kontakte statt. Das ist gut für unabhängige Vermögensverwalter.

Tut mehr Kooperation not?

In dieser Krise rücken – wenn auch hoffentlich vorerst nur virtuell – Alle enger zusammen. Wir merken das etwa durch die Anzahl von Webinaren und Onlinekonferenzen, zu denen wir von Kollegen eingeladen werden.  Wir suchen nach sinnvollen Kooperationsmöglichkeiten, ja.

 

Quelle: www.private-banker.online

Projekt vom April 2020:

Für eine Wohngruppe eines Kinderheims in Lauter wurde dringend ein neuer Laptop benötigt. Damit haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben zu erledigen oder Vorträge und Ausarbeitungen für die Schule vorzubereiten.

Die Kinder und Jugendlichen werden durch ihre Betreuer auf dem Weg durch die digitalen Medien kompetent begleitet, damit sie schrittweise den verantwortlichen, kritischen und sachgerechten Umgang mit den Medien entwickeln.

Für die Anschaffung des Laptops stellte die DRH Stiftung Kinderhilfe die finanziellen Mittel zur Verfügung.

Projekt vom April 2020:

Die Arche gGmbH ist eine Einrichtung der Kinderrache Erzgebirgskreis und gemeinnütziger Träger der Jugendhilfe. Die Einrichtung betreut derzeit ca. 80 Kinder und Jugendliche an verschiedenen Standorten in Wohngruppen mit sozial-pädagogisch, individuell ausgerichteten Konzepten.

Im März 2020 wurde in der Einrichtung eine Wohngruppe neu eröffnet. Der Bedarf hatte sich kurzfristig durch eine sehr individuelle familiäre Situation ergeben, um den anvertrauten Kindern eine Perspektive und soziale Sicherheit zu geben.

Für die Wohngruppe wurden dringend altersentsprechende lernpädagogische Materialen, wie z.B.  Spiele, Bücher und kleine Sportgeräte für draußen benötigt.

Dafür stellte unsere Stiftung die finanziellen Mittel gern zur Verfügung.