Unterstützung Schulanfang

Eine alleinerziehende Mutter, die sich derzeit in einer Umschulung befindet, bat unsere Stiftung um finanzielle Unterstützung für den Schulanfang ihrer Tochter. Die Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe übernahm für das Kind die Kosten für einen gut gefüllten hochwertigen Schulranzen.

Schulanfang

Rechtzeitig zum Schulanfang beteiligte sich die Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe an der Schulranzenaktion des Trägervereins der Zwickauer Tafel „Gemeinsam Ziele Erreichen“ e.V. Für sechs Schulanfänger aus armen Familien stellte unsere Stiftung finanzielle Mittel für liebevoll gefüllte Schulranzen zur Verfügung.

Schwedencamp

Der CVJM Zwickau e.V. führte mit Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen sozialen Schichten in den Sommerferien ein Schwedencamp durch. Der gesamte Campverlauf ist darauf ausgerichtet, das Leben der Teilnehmer aufzurütteln, sie in ihrer Persönlichkeit und in ihrem Gemeinschaftssinn zu stärken und sie auf ihrem Weg zum erwachsen werden zu begleiten. Zwei Jugendlichen aus der Gruppe, deren alleinerziehende Mütter die finanziellen Mittel dazu fehlten, haben wir es ermöglicht, dass auch sie an diesem Camp teilnehmen konnten und nicht aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben mussten.

Unterstützung Jugendweihe

Die Stadtmission Dresden e.V. beantragte bei unserer Stiftung finanzielle Unterstützung für die Ausgestaltung der Jugendweihe eines Jugendlichen, dessen Mutter psychisch erkrankt ist. Damit der 15-jährige an seinem Festtag nicht stigmatisiert ist, übernahm die Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe die Kosten für die passende Kleidung.

TeleVision Zwickau, TAGaktuell

Sehen Sie folgend den Betrag von TeleVision Zwickau zum „Business Dialog Hong Kong“ der IHK, Regionalkammer Zwickau, welcher in den Räumen der Damm Rumpf Hering Vermögensverwaltung stattfand.

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Private Banker, Interview mit Lutz Hering

Nach 18 Jahren Pionierarbeit in Sachen Vermögensverwaltung hat sich Rocco Damm, einer der Geschäftsführer von DRH, aus dem Unternehmen zurückgezogen. Nach dieser langen Zeit sei der Entschluss gereift, den Blick frei zu bekommen und sich neuen Aufgaben und Herausforderungen zu widmen. Geschäftliche Gründe hätten bei diesem Entschluss keine Rolle gespielt, so heißt es. Der Ausstieg aus der über die Jahre stets gewachsenen und von wirtschaftlicher wie unternehmerischer Solidität geprägten Gesellschaft, so kommunizieren beide Seiten, ist im besten gegenseitigen Einvernehmen erfolgt.

Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, das sich in den vergangen Jahren zu einer der – wenn nicht der wichtigsten – unabhängigen Vermögensverwaltung in den neuen Bundesländern entwickelte, wird nun an von den beiden anderen Gesellschaftern Lutz Hering und Marco Rumpf fortgeschrieben.

Wir sprachen mit Lutz Hering über die Gegenwart und die Zukunft.

 

Zur Geschäftsentwicklung:

PB: Wie hat das Unternehmen sich geschäftlich entwickelt?

Das vergangene und auch das aktuelle Geschäftsjahr betrachtet blicken wir auf eine sehr gute Entwicklung zurück. Für uns ist dies vor allem an den Nettomittelzuflüssen messbar. Diese erscheinen uns als wichtigster Faktor für unser Unternehmen, denn sie spiegeln die Anerkennung und Zufriedenheit unserer Kunden in die geleistete Arbeit und die Nachfrage der Neukunden nach unserer Dienstleistung wider.

PB: Viele Verwalter fürchten die Kundenreaktionen eines solchen Trennungsprozesses? Wie waren die Reaktionen bei Ihnen?

Unser Ansatz als Vermögensverwalter ist immer ein ganzheitlicher und im Team geführter Prozess gewesen. Aus diesem Grund haben sich unsere Mandanten immer als Kunden der Gesellschaft gefühlt und nicht einer einzelnen Person. Diesen Grundsatz haben wir immer gelebt, dies hat sich aus unserer Sicht auch bewährt, da nicht nur der Weggang von Personen im Unternehmen, sondern z.B. auch im Urlaubs- oder Krankheitsfall dies als unabdingbare Notwendigkeit erscheinen lässt.

 

Über den Trennungsprozess:

PB: Wie schwierig ist so ein Prozess?

Einen solchen Prozess mit einer gewissen Leichtigkeit zu versehen, haben immer die handelnden Personen in der Hand. Ein langjähriges freundschaftliches Verhältnis, wie in unserem Fall, ist dabei natürlich äußerst hilfreich. Trotzdem benötigt solch eine Umstrukturierung fachkundigen Rat seitens einer Wirtschaftsberatung sowie von Rechtsanwälten, um den erfolgreichen Fortbestand des Unternehmens zu sichern und auch, um die erforderliche Rechtssicherheit zu gewährleisten. Von Vorteil war für uns eine grundsätzlich klar definierte Aufgabenverteilung auf Geschäftsleiterebene mit entsprechenden Vertretungsregelungen, die auch zu Beginn des Trennungsprozesses bereits die reibungslose Fortführung des Geschäftsbetriebes sicherstellte.

PB: Wie lange hat der Trennungsprozess gedauert?

18 Jahre gemeinsame Tätigkeit haben viele Verknüpfungen hervorgerufen, die natürlich in ihrer Entstehung nicht immer dafür ausgelegt waren, getrennt zu werden. Aber auch dies ist mit der notwendigen Ruhe und Gelassenheit möglich. Ein Zeitfenster ist hier nur schwer zu prognostizieren, da jede Gesellschaft und ihre Verflechtungen unterschiedlich ausgestaltet sind. Als Grundsatz gilt hier, das jede Veränderung auch eine Chance für jeden der Beteiligten mit sich bringt und vor allem: „Gut Ding will Weile haben.“

PB: Was hat die Aufsicht gesagt?

Veränderungen in der Geschäftsführung sind immer anzeigepflichtig. Wir haben die „Aufsicht“ in unseren jährlichen Gesprächen stets als Partner gesehen, die uns immer Unterstützung angeboten hat. Beim Ausscheiden unseres Partners haben wir dies ebenfalls so erlebt. Wir haben die Veränderungen und Auswirkungen in einem persönlichen Gespräch dargestellt und die Strukturen erläutert. Hilfreich in unserem Fall war, dass langjährige Mitarbeiter sofort wichtige Aufgaben übernehmen konnten und so immer ein reibungsloser Geschäftsverlauf gegeben war.

PB: Fühlt man sich da eher alleingelassen oder ist es motivierend?

Die Verantwortung gegenüber unseren Kunden und Mitarbeitern hat uns immer vorangetrieben und uns täglich motiviert. Prinzipiell sollte jedoch ein Unternehmen wie wir auf derartige Konstellationen vorbereitet sein und entsprechende „Planspiele“ schon vorab durchgespielt haben.

 

Zur künftigen Geschäftspolitik:

PB: Gibt es in der Anlagestrategie Wechsel oder kleine Weichenstellungen?

Unsere Geschäftspolitik sowie auch unsere Strategie haben Langfristcharakter. Hier gibt es keine nennenswerten Änderungen. Vielmehr sind wir unverändert gefordert, in Zusammenarbeit mit anderen Researchabteilungen und durch Nutzung gewachsener Asset-Manager-Kontakte den Findungsreichtum in der Strukturierung uns anvertrauter Depots nachzuweisen, den unsere Kunden von uns erwarten dürfen.

Personell war beabsichtigt, in der Geschäftsleitung wieder ein Dreigestirn zu bilden, aus diesem Grund haben wir seit kurzem eine Prokuristin an unserer Seite – eine seit langem bereits für uns tätige Mitarbeiterin, die unser vollstes Vertrauen genießt.

Zur Untermauerung unseres Wachstumskurses haben wir das Backoffice aktuell mit einer Neueinstellung verstärkt.

PB: Wird es einen neuen ‚Dritten‘ geben?

Wie bereits gesagt, gibt es eher eine neue Dritte – unsere Prokuristin Frau Sargatzke, die uns in der Geschäftsführung tatkräftig unterstützt. Auf Gesellschafterebene wurden die Anteile des ausscheidenden Gesellschafters durch die verbleibenden Gesellschafter übernommen – also keine Veränderung auf Gesellschafterebene.

PB: Sie waren bislang neben der Verantwortung für die Performance vor allem im Bereich Veranstaltungen, Netzwerkbildung, gesellschaftliches Engagement außergewöhnlich aktiv. Werden Sie an dieser Ausrichtung etwas ändern?

Nein, es wird keine Veränderungen geben. Dies war immer ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Hier gibt es eher Bestrebungen zur Intensivierung. Deshalb haben wir in den letzten Monaten Kontakte in die Tschechische Republik ausgebaut. Historisch betrachtet waren sich Sachsen und Böhmen wirtschaftlich immer sehr nahe. Zahlreiche unserer Kunden sind im Nachbarland aktiv und wir spüren vermehrt Nachfrage nach unserer Dienstleistung aus Tschechien.

Selbstverständlich werden wir auch unsere Veranstaltungsreihe „Dresdner Salon“ fortführen, genauso wie den Liedersalon mit Solisten aus dem Ensemble der Dresdner Semperoper zu Gunsten unserer Stiftung.

Ein zukunftsweisender Schritt in diesem Jahr – der Umzug in unseren neuen Firmensitz in Zwickau, der uns neben modernen und großzügigen Büroräumen auch ermöglicht, Veranstaltungen in einem Rahmen von bis zu 70 Personen durchzuführen, wird uns nicht zuletzt dabei unterstützen, künftig auch unsere aktive und branchenübergreifende Netzwerkarbeit als wesentlichen Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements weiter fortzuführen.

PB: Welchen Rat geben Sie anderen Verwaltern, die möglicherweise vor einer Trennung stehen?

In Ruhe und mit Vernunft die Aufgaben zu lösen und stets das Unternehmen in den Vordergrund zu stellen.

„Sind die Sachsen meschugge? Ursachen und Wirkung des Rechtsextremismus“ mit Ehrengästen Prof. Dr. Richard Schröder und Frank Richter

Der 34. „Dresdner Salon“ fand diesmal im für diesen Anlass hervorragend geeigneten Ratssaal des umgebauten Zwickauer Rathauses statt.

Das Thema beschäftigte wohl viele der Anwesenden schon lange.“ Sind die Sachsen meschugge?“. Und dabei sollte es um die Ursachen und Wirkungen der nun schon länger anhaltenden, als rechtsextrem empfundenen Tendenzen in Sachsen und speziell in Dresden gehen.

Unter der sachkundigen Leitung des langjährigen Moderators Jürgen Engert stellten sich der Vizepräsident der Humboldt- Universität, Prof. Dr. Richard Schröder und der ehemalige Direktor der Sächsischen Landeszentral für politische Bildung, Frank Richter diesem mehrschichtigen Thema.

Zum Einstieg kamen die unübersehbaren und wirtschaftlich spürbaren Wirkungen von Pegida und AFD insbesondere auf Sachsen und Dresden zur Sprache, die nach den Jahren der Vorzeigerolle Sachsens für viele Beobachter eher befremdlich und abschreckend sind.

Um einiges vielschichtiger waren die schlaglichtartig diskutierten Ursachen – ein Konglomerat von Wahrnehmungen und Gefühlen:

„Die Einheit brachte die Arbeitslosigkeit“.

„Viele Funktionseliten in Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien sind immer nicht von hier.“

„Die letzten 25 Jahre mit den vielen Folgen für unser Leben haben uns ausgebrannt“.

„Die uns drängenden Fragen und Ängste z.B. aus der Bankenkrise, des deutschen Waffenexports als Ursache des Ansturms der Ausländer auf Deutschland oder unsere diffus gefühlte Angst vor dem von den Ausländern mitgebrachten Islam finden sich nur ungenügend in der politischen Diskussion und den Medien wieder.“

Es wurde im Gespräch herausgearbeitet, dass die immer komplexer werdende Politik die Menschen und auch die Politiker zunehmend überfordert. Der früher übliche gedankliche Austausch über all diese Fragen findet in Familie, Freundeskreis und auf Arbeit nur noch selten und ungenügend statt. Hierin liegen die Sehnsucht auf die „einfachen Antworten“ und die Suche der Menschen nach Antworten und Bestätigung im Internet oder bei den neu entstehenden Kräften wie Pegida und AFD, begründet.

Diese beträchtliche Ursachensammlung beinhaltete auch den in Ostdeutschland verbreiteten Atheismus, der die hier besonders große Ablehnung des als stark und deshalb bedrohlich empfundenen Islam erklärt.

Mit Blick auf die Zukunft wurde herausgearbeitet, dass es die Aufgabe der etablierten Parteien und Medien ist, den Themen der Bevölkerung stets eine hohe Aufmerksamkeit zu widmen und diese sehr ernst zu nehmen. Der Weg – z.B. grüner Themen in die Mitte der Gesellschaft – hat ja ebenfalls vieler Jahre bedurft. Insofern sei – selbst wenn die AFD in etliche Parlamenten einzieht – noch keine Gefahr für Deutschland vorprogrammiert.

Mit dieser nicht leichten Kost des 34. „Dresdner Salons“ – aber wie immer durch Köstlichkeiten aus Sachsen angenehm umrahmt und ergänzt – gingen die Besucher mit einer Vielzahl von Gedanken in die anschließenden Gespräche im Foyer des Zwickauer Rathauses und anschließend heimwärts.

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Musikpädagogisches Projekt

Für die Kinder aus den Einrichtungen der Heimerziehung des Arbeiter-Samariter-Bundes Zwickau wurde das Musikprojektes „EinKlang“ ins Leben gerufen. Im Wesentlichen soll damit den Kindern und Jugendlichen mit einer schwierigen Lebensbiografie unter sozialpädagogischer Anleitung der Zugang zu Instrumentalunterricht ermöglicht werden. Die Kinder zeigen dafür großes Interesse und haben viel Freude beim Musizieren. Zugleich bietet es ihnen u.a. die Möglichkeit, über die Musik ihre Gefühle auszudrücken, ihre motorischen Fähigkeiten zu erweitern und ihre Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Im Zusammenspiel mit Anderen entwickeln sie ein Gruppengefühl und erfahren Anerkennung. Im Rahmen kleiner Konzerte können die Kinder und Jugendlichen das Erlernte auch unter Beweis stellen.

Für die Anschaffung neuer Instrumente, Noten und Zubehör wurden finanzielle Mittel benötigt. Gern übernahm die Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe dafür Kosten in Höhe von rund 5.000 €.

Dies wurde durch eine großzügige Spende durch den Geschäftsführer der Firma „IndiKar Individual Karosseriebau GmbH“, Ronald Gerschewski, erst möglich. Vielen Dank dafür!

Winterferienprojekt

Der Deutschen Kinderschutzbund des Kreisverbandes Sächsische Schweiz – Osterzgebirge e.V. kümmert sich um sozial benachteiligte Kinder und deren Familien. Derzeit werden von dieser Einrichtung ca. 30 Familien mit mehr als 50 Kindern durch sozialpädagogische Familienhelferinnen betreut. Das Familienzentrum wird auch in den Ferien hauptsächlich von Kindern aus schwierigen familiären Verhältnissen frequentiert, die oft von sozialer Ausgrenzung betroffen sind.

Hauptziel des einwöchigen Ferienprojektes an dem 12 Kinder im Alter von 8-12 Jahren teilnehmen, sind die Erweiterung der Lesekompetenz und die Stärkung ihres Selbstbewusstseins. Dabei ist es wichtig, dass die Kinder mit Ergebnissen der Projektarbeit nach außen treten und die Anerkennung von anderen Mitmenschen erhalten. Das Ferienprogramm beinhaltet u.a. einen Besuch in einer Bibliothek, einen Vorlesenachmittag für Kinder im Familienzentrum, selbst vorlesen in einem Altenheim, ein Puppenspiel in Dresden ansehen, Puppen selbst gestalten mit Ideenfindung für ein Puppentheaterstück das in einer Kita-Einrichtung vorgeführt wird. Täglich erhalten die Kinder ein gesundes Mittagessen, das im Familienzentrum zubereitet wird.

Die Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe übernimmt für die Projektwoche gern einen Teil der Kosten.

Veranstaltung in der Newtonstrasse in Zwickau

Bildergebnis für 3. VEMAS-BusinessTreff

In unseren Geschäftsräume in der Newtonstrasse fand am 02. Februar 2017 der 3. VEMAS-BusinessTreff statt. Initiiert wurde der Abend vom Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ aus Chemnitz in Kooperation mit der Schneider + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft aus Dresden.

Im Fokus der Veranstaltung standen die kürzlich neu in Kraft getretenen Regelungen zum Thema Erbschafts- und Schenkungssteuer, Haftung der Geschäftsführer für Steuern sowie Aktuelles zu Unternehmenssteuern. Zudem gab Lutz Hering einen Einblick in die Denkweise von erfolgreichen Investoren, welche Kriterien und Kennziffern bei der Beteiligung an Unternehmen Beachtung finden.