Auch das III. Quartal des Jahres 2024 bescherte uns in nahezu allen Assets eine positive Entwicklung. Unsere Entscheidung, selbst nach der guten Performance des ersten Halbjahres voll investiert zu bleiben, erwies sich als richtig. Aktuell markieren viele Indizes historische Höchststände.

Begründet wird diese Tatsache vor allem durch eine sehr robuste US-Wirtschaft. So signalisierte der GDPNow-Indikator ein reales US-Wirtschaftswachstum von 2,5% im III. Quartal. Der Begriff GDPNow bezieht sich auf ein Modell der US-Notenbank, das in Echtzeit Schätzungen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) liefert und somit eine zeitnahe Einschätzung des Wirtschaftswachstums ermöglicht.

Außerdem sehen wir einen sehr festen US-Arbeitsmarkt. Im September dieses Jahres wurden in den USA 254.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen, erwartet wurden lediglich 150.000. Darüber hinaus wurden die gemeldeten Beschäftigungszahlen für August 2024 im Nachgang nach oben revidiert. Die Arbeitslosenrate fiel von 4,2% im August 2024 auf 4,1% im September 2024. Die Unternehmensgewinne stiegen mehrheitlich weiter an.

Der Preisindex PCE zeigte einen Anstieg der Teuerung um 2,2% statt der erwarteten 2,3%. Die Kombination aus niedriger Inflation, steigenden Unternehmensgewinnen und einem stabilen Arbeitsmarkt schafft ein günstiges Umfeld für eine anhaltend positive Marktstimmung, da sowohl die Kaufkraft der Konsumenten gestärkt als auch das Vertrauen der Investoren in die wirtschaftliche Stabilität erhöht wird.

Die positive Marktstimmung wird zusätzlich von globalen geldpolitischen Entscheidungen gestützt. So leitete die US-Notenbank FED die angekündigte Zinswende ein und senkte den Leitzins gleich um 50 Basispunkte. Weitere Zinssenkungen von 50 Basispunkten in diesem Jahr sowie von 100 Basispunkten im Jahr 2025 wurden von Jerome Powell (US-Notenbankchef) in Aussicht gestellt.

Durch den deutlichen Zinsentscheid der FED gaben die Amerikaner auch anderen Notenbanken mehr Spielräume, wiederum ihre Leitzinsen zu senken. So wird erwartet, dass die EZB in ihrer Oktobersitzung den Leitzins wiederum senken wird. Ähnliches erwarten wir von der Schweizer Nationalbank und der Bank of England. Auch in Japan signalisiert die Bank of Japan, dass man weitere Zinsanhebungen nur mit viel Bedacht umsetzen möchte.

Abbildung 1: Realzins, Inflation und Leitzins (Quelle: eigene Darstellung 10/2024 / Daten aus Infront PM)

Die prognostizierten Zinssenkungen der Notenbanken werden zu einem weiteren Rückgang des Zinsniveaus für Spar- und Festgeldanlagen (siehe Abbildung 1/ Realzins aktuell nur knapp über 0%) führen, was aus unserer Sicht für Investitionen in hochqualitative Sachwerte spricht.

China startete zudem das aggressivste Konjunkturprogramm seit Ausbruch der Covidpandemie. Die Peoples Bank of China senkte den Mindestreservesatz für Banken und ermäßigte zudem die Refinanzierungskosten für Hypothekenkredite. Insgesamt stellte die Führung in Peking ca. 140 Mrd. US-Dollar an Liquidität zur Verfügung.

Wir sehen uns durch die Geldpolitik der Zentralbanken und der damit einhergehenden massiven Ausweitung der Geldmenge bestätigt, unseren Schwerpunkt weiter auf Sachwerte bzw. begrenzte Assetklassen wie Aktien, Gold oder Kryptowährungen zu legen.

Wir freuen uns, die Ergebnisse aus dem III. Quartal 2024 in der am 10.10.2024 beginnenden Berichtssaison der Unternehmen für Sie zu beobachten und auszuwerten. Trotz der zum Teil mittlerweile ambitionierten Bewertung einiger Aktientitel glauben wir an eine weiter positive Entwicklung der Märkte im IV. Quartal 2024 und bleiben vorerst investiert.

Ihre

Ihre DRH Vermögensverwaltung GmbH

Verfasst von Marco Rumpf, Geschäftsführer der DRH Vermögensverwaltung GmbH

 

Disclaimer: Unsere vorstehenden Angaben und Informationen richten sich an Privatkunden in der Bundesrepublik Deutschland.

Wir haben uns bemüht, diese Angaben nach bestem Wissen und Gewissen zusammenzustellen. Sie wurden – teilweise auf Basis und unter Rückgriff der Informationen Dritter – recherchiert. Einzelne Angaben können sich insbesondere durch Zeitablauf oder infolge von gesetzlichen Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität sämtlicher Angaben kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Mit diesen Mitteilungen erbringen wir keine Anlageberatung und keine Vermögensverwaltung. Sie sind allgemeiner Art und können keine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestellte anleger- und objektgerechte Beratung sowie eine umfassende Risikoaufklärung ersetzen; sie berücksichtigen ferner nicht die Risikobereitschaft der Anleger bzw. Geeignetheit der Finanzprodukte. Auch soweit wir Ihnen Börsen-, Produkt- und/oder Marktinformationen liefern, stellen diese keine Anlageberatung dar.

Die hier enthaltenen Informationen sind nicht als Angebot oder Empfehlung bestimmter Wertpapiere und sonstiger Finanzinstrumente zu verstehen und stellen weder ein Angebot zum Erwerb noch eine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar.

Dargestellte Beispiele und Beispielrechnungen und Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Beschriebene bisherige Wertentwicklungen lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Bei diesen Angaben und Informationen handelt es sich um Marketingmitteilungen gemäß Art. 36 Abs. 2 Delegierte Verordnung (EU) und nicht um Finanzanalysen.

Jede Investmententscheidung sollte deshalb unter Zuziehung eines qualifizierten Beraters und Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Anlegers geprüft werden. Bitte setzen Sie sich dazu persönlich mit uns in Verbindung.

Soweit steuerliche oder rechtliche Belange berührt werden, sollten diese vom Adressaten mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt geprüft und erörtert werden.

Projekt September 2024:

Im Rahmen der Arbeit als Sozialpädagogische Familienhilfe und Flexible ambulante Hilfe des AWO Kreisverbandes Zwickau e. V. betreut das Team Zwickau 24 Familien mit Kindern im Landkreis. Die Bedürfnisse der Familien reichen von Erziehungsberatung, über Unterstützung im Alltag bis hin zur Erarbeitung von Perspektiven für Eltern und Kinder. Um den Zusammenhalt in den Familien zu stärken, wird darüber hinaus gemeinsam an der Gestaltung gemeinschaftlicher Familienangebote gearbeitet. So wurde im September ein Herbstfest im Familien- und Stadtteilzentrum Eckersbach veranstaltet zu dessen gutem Gelingen die DRH Stiftung Kinderhilfe durch Übernahme der Kosten in Höhe von 400,00 EUR für einen Ballonkünstler, Material für das Kinderschminken und Verpflegung beitragen konnten.

 

In diesem Monat erscheint unser Marktkommentar etwas später als gewohnt, da wir bewusst die US-Notenbanksitzung vom 18. September abgewartet haben, um Ihnen eine fundierte Einschätzung zur aktuellen Marktlage zu geben.

Die Entscheidung der US-Notenbank, die Zinsen um 50 Basispunkte (0,5% Prozent) zu senken, markiert einen entscheidenden Schritt in der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Damit wurden die im vergangenen Monat von uns publizierten Markterwartungen erfüllt. Anfang des Monats signalisierte der Future-Markt noch eine Senkung um 25 Basispunkte, was zu Gewinnmitnahmen führte und den S&P 500 im laufenden Monat in der Spitze um etwa 4 Prozent (06.09.2024) sinken ließ. Die am 11. September veröffentlichten Inflationsdaten zeigten mit 2,5% den niedrigsten Stand seit Februar 2021 und gaben der Notenbank die Legitimation, die Zinsen um 50 Basispunkte zu senken.

In den darauffolgenden Tagen verbalisierte die US-Notenbank den Zinsschritt geschickt und beugte so einer negativen Interpretation des Marktes vor. Die Kombination aus der bedachten Kommunikation der Notenbank, der Zinssenkung um 50 Basispunkte und den stabilen Wirtschaftsdaten führten zu einer kurzfristig insgesamt positiven Marktreaktion. So konnte beispielsweise der S&P 500 am darauffolgenden Donnerstag (19.09.2024) ein neues All-Time-High von 5.713 Punkten erreichen.

Die erste Zinssenkung seit März 2020 wirkt sich jedoch unterschiedlich auf Ihre Anlagen aus. Im Folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick der Auswirkung auf die von uns allokierten

Anlageklassen:

Aktien: Die Aussicht auf ein moderates Wachstum und sinkende Inflationsraten ist ein positives Signal für den Aktienmarkt. Günstige Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen und stabile Verbrauchernachfrage dürften die Gewinne stützen. Vor allem Wachstumsunternehmen und kapitalintensive Branchen könnten hiervon profitieren.

Anleihen: Mit sinkenden Zinsen steigen die Kurse bestehender Anleihen, da neu emittierte Anleihen niedrigere Renditen bieten. In einem von uns angenommenen „Goldilock-Szenario“ (moderates Wachstum bei sinkender Inflation) könnten Anleihen weiterhin als stabile Einkommensquelle dienen, während das Risiko von Zinserhöhungen gering bleibt.

Gold: Edelmetalle wie Gold profitieren besonders in Zeiten expansiver Geldpolitik, da sie als Inflationsschutz gelten. Steigende Geldmengen schwächen den Wert von Fiat-Währungen – also staatlich ausgegebenen Währungen, die keinen inneren Wert wie Gold oder Silber haben. Ihr Wert basiert lediglich auf dem Vertrauen in die Regierung, die sie herausgibt, und auf der Akzeptanz als Zahlungsmittel. Wenn die Geldmenge zunimmt, führt dies oft zu einer Entwertung der Fiat-Währungen, was die Nachfrage nach knappen Gütern wie Gold erhöht. Durch die natürliche Knappheit von Rohstoffen bleibt das Angebot begrenzt, was den Preisdruck verstärken kann. Dies macht Rohstoffe zu einer attraktiven Anlageklasse für Investoren, die sich gegen Geldwertverluste absichern möchten.

Kryptowährungen: Kryptowährungen reagieren oft auf makroökonomische Veränderungen. Wenn die Zentralbanken die Geldmenge erhöhen, beispielsweise durch Zinssenkungen oder expansive geldpolitische Maßnahmen, führt dies häufig zu einem Rückgang des Realzinses. Knappe Werte werden dadurch attraktiver, da der Werterhalt mit klassischen Anlageformen, wie beispielsweise Bareinlagen, bei sinkendem Zins abnimmt.

Bareinlagen: Bareinlagen werden durch die Zinssenkung weniger attraktiv, da die Erträge auf kurzfristige Einlagen weiter sinken. In einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld mit moderatem Wachstum und niedriger Inflation ist es sinnvoll, überschüssiges Bargeld in renditestärkere Anlagen umzuschichten.

Mit Hinblick auf das von uns erwartete „Goldilock-Szenario“ setzen wir den Fokus vor allem auf knappe Werte wie Aktien und Rohstoffe. Für ein ausgewogenes Rendite-Risiko-Verhältnis mischen wir auch Anleihen bei und runden ein Portfolio mit Kryptowährungen ab. Aufgrund der weiteren Zinssenkungen sollten Bareinlagen als Anlageklasse mindestens kritisch betrachtet werden. Sinkende Zinsen verringern die Erträge auf kurzfristige Einlagen. Es könnte daher sinnvoll sein, langfristig nicht benötigtes Bargeld in andere Anlageklassen umzuschichten.

Wir bleiben investiert.

Ihre

Ihre DRH Vermögensverwaltung GmbH

Verfasst von Maximilian Jentzsch, IT-Consultant bei der DRH Vermögensverwaltung GmbH

 

Disclaimer: Unsere vorstehenden Angaben und Informationen richten sich an Privatkunden in der Bundesrepublik Deutschland.

Wir haben uns bemüht, diese Angaben nach bestem Wissen und Gewissen zusammenzustellen. Sie wurden – teilweise auf Basis und unter Rückgriff der Informationen Dritter – recherchiert. Einzelne Angaben können sich insbesondere durch Zeitablauf oder infolge von gesetzlichen Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität sämtlicher Angaben kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Mit diesen Mitteilungen erbringen wir keine Anlageberatung und keine Vermögensverwaltung. Sie sind allgemeiner Art und können keine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestellte anleger- und objektgerechte Beratung sowie eine umfassende Risikoaufklärung ersetzen; sie berücksichtigen ferner nicht die Risikobereitschaft der Anleger bzw. Geeignetheit der Finanzprodukte. Auch soweit wir Ihnen Börsen-, Produkt- und/oder Marktinformationen liefern, stellen diese keine Anlageberatung dar.

Die hier enthaltenen Informationen sind nicht als Angebot oder Empfehlung bestimmter Wertpapiere und sonstiger Finanzinstrumente zu verstehen und stellen weder ein Angebot zum Erwerb noch eine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar.

Dargestellte Beispiele und Beispielrechnungen und Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Beschriebene bisherige Wertentwicklungen lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Bei diesen Angaben und Informationen handelt es sich um Marketingmitteilungen gemäß Art. 36 Abs. 2 Delegierte Verordnung (EU) und nicht um Finanzanalysen.

Jede Investmententscheidung sollte deshalb unter Zuziehung eines qualifizierten Beraters und Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Anlegers geprüft werden. Bitte setzen Sie sich dazu persönlich mit uns in Verbindung.

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Freie Presse vom 30.08.2024:

Harry List hat das Band durchgeschnitten, flankiert von Kita-Leiterin Kati Lissy, Randolf Friesen, Yannic Voigt (beide FSV Zwickau), Lutz Hering und Nadja Münzner (beide DRH-Stiftung Kinderhilfe; von rechts). Bild: Thomas Croy

 

Lange haben die Mädchen und Jungen im „Regenbogenland“ darauf gewartet. Nun dürfen sie endlich auf dem neuen Kleinspielfeld dem Ball hinterherjagen. Viele „Freie Presse“-Leser haben dazu beigetragen.

Zwickau. Sein Lieblingsspieler ist Ronaldo. Aber Harry List hätte sich auch gefreut, wenn Messi zur Einweihung des neuen Bolzplatzes gekommen wäre. Dass keiner der beiden Stars am Freitagvormittag in der Kita „Regenbogenland“ an der Salutstraße in Eckersbach auftauchte, hatte der Fünfjährige aber schon vergessen, als er mit der Schere an das rote Absperrband trat.

Harry hatte nämlich die Ehre, das Band zu durchschneiden. Und das aus besonderem Grund: Sein Vater Christian hat sich als Elternvertreter seit Jahren für das Bolzplatz-Projekt engagiert, Kostenvoranschläge eingeholt und sich bemüht, finanzielle Mittel aufzutreiben. „So viele Jahre haben wir darum gekämpft, immer wieder Versuche gestartet, und jedes Mal hing es am Geld“, berichtete Kita-Leiterin Kati Lissy.

Kinder begeistert vom neuen Spielfeld

Noch vor wenigen Monaten machte das Kleinspielfeld einen traurigen Eindruck: holpriger Boden, kaputte Ballfangnetze, beschädigte Banden. Jetzt ist es nicht wiederzuerkennen. „Es ist endlich geschafft. Der Platz ist richtig toll geworden.

Wie gefällt er euch denn?“ wollte Kati Lissy von den Mädchen und Jungen wissen. „Schön!“ schallte es lautstark aus Dutzenden Kinderkehlen zurück.

Große Freude bei Harry List (2. v. l.) und seinen Spielkameraden. Das Kleinspielfeld ist offiziell eröffnet. Bild: Thomas Croy

Der Einrichtung kam entgegen, dass im Zweijahreshaushaltsplan der Kommune bereits Mittel für die Sanierung der Grundstückszufahrt und des Außengeländes vorgesehen waren. Der 9 mal 12 Meter große Bolzplatz erhielt eine Deckschicht aus Gummigranulat und wurde umlaufend durch Tiefborde eingefasst. Für die Entwässerung des Bolzplatzes baute man eine Drainage aus Sickerpackungen mit Drainagerohren ein. Das Ganze ließ sich die Stadt 210.000 Euro kosten.

„Freie Presse“ spendet 10.000 Euro

Die „Freie Presse“-Aktion „Leser helfen“ steuerte 10.000 Euro fürs „Regenbogenland“ bei, und die DRH-Stiftung Kinderhilfe packte 3000 Euro drauf. Anfang Juni begann die Firma Roscher & Partner Garten- und Landschaftsgestaltung aus Lichtentanne mit den Arbeiten. Vor anderthalb Wochen war alles fertig. „Unsere Kinder standen immer am Zaun und haben die Bauarbeiter gefragt: Wann ist es denn so weit?“ erzählte Christin Giller, die stellvertretende Kita-Leiterin.

Zu den ersten Gratulanten gehörten die Spieler Yannic Voigt und Randolf Riesen vom FSV Zwickau, die Bälle mitbrachten. Die wurden beim ausgelassenen Herumtoben gleich eingeweiht. (tc)

Endlich dürfen sie aufs Spielfeld. Mädchen und Jungen der Eckersbacher Kita „Regenbogenland“ weihen den Bolzplatz ein. Bild: Thomas Croy

 

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Die Finanzmärkte befinden sich in einer dynamischen Phase, geprägt von einer Mischung aus geopolitischen Unsicherheiten, wirtschaftspolitischen Entscheidungen und technologischen Innovationen. In diesem Umfeld ist es entscheidend, die aktuellen Entwicklungen und ihre möglichen Auswirkungen sorgfältig zu analysieren. In den vergangenen Wochen haben die neuesten Unternehmensgewinne und makroökonomische Indikatoren das Marktgeschehen besonders beeinflusst.

Abbildung 1: Umsatz- und Gewinnerwartungen II. Quartal (Quelle: eigene Darstellung)

Von den von uns allokierten Unternehmen haben bisher 73% (Stand: 08.08.2024) Quartalszahlen vorgelegt. 79% der bereits gemeldeten Unternehmen konnten die so wichtigen Gewinnerwartungen schlagen. Bei den Umsatzergebnissen konnten 69% der Unternehmen positiv überraschen (siehe Abbildung 1). In Anbetracht der höheren Analystenerwartungen im Vergleich zum I. Quartal schätzen wir die Ertragslage der Unternehmen als äußerst stabil ein.

Die am 02.08.2024 veröffentlichten Arbeitsmarktdaten trübten das makroökonomische Gesamtbild. Statt den erwarteten 4,1% stieg die Arbeitslosenquote im Juli 2024 tatsächlich auf 4,3% an. Während in der ersten Jahreshälfte solche Nachrichten als eher positives Signal bewertet wurden, hat sich die Interpretation nun geändert. Eine höhere Arbeitslosenquote könnte auf eine abkühlende US-Wirtschaft hindeuten, möglicherweise sogar auf eine bevorstehende Rezession. Weder der am Dienstag (06.08.2024) veröffentliche Einkaufsmanagerindex der Dienstleister noch der am Donnerstag (08.08.2024) veröffentlichte Bericht zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe bestätigten bisher eine beängstigende Abkühlung der US-Wirtschaft.

Aufgrund der abnehmenden Inflation und der möglichen Abkühlung der Wirtschaft ist nun nichtmehr die Frage, wann die Zinsen gesenkt werden, sondern um wieviel Prozent. Der Markt rechnet aktuell überwiegend mit einer Zinssenkung in Höhe von 0,5 Prozent statt der üblichen 0,25 Prozent zur bevorstehenden US-Notenbanksitzung am 18.09.2024.

Abbildung 2: Wahrscheinlichkeit der Zinsschritte (Quelle: CME-Fedwatch Tool vom 07.08.2024)

Eine Zinssenkung würde die Liquidität für Unternehmen begünstigen. Entsprechend sehen wir weiteres Aufwärtspotential für die von uns allokierten Unternehmen. Vor allem im Falle der wahrscheinlichen Zinssenkung in Höhe von 0,5 Prozent rechnen wir mit einer entsprechend positiven Marktreaktion.

In Abbildung 2 sind die Markterwartungen in Bezug auf die Zinsentwicklung abgetragen. So wird beispielsweise derzeit prognostiziert, dass mit einer 96,32-prozentigen Wahrscheinlichkeit der Leitzins zur US-Notenbanksitzung am 07.11.2024 bei 4,5%-4,75% (siehe rote Markierung) liegt.

Neben der bereitgestellten Liquidität hat eine Zinssenkung vor allem eine Wirkung: Sparanlagen werden unattraktiver. Zum Vergleich: In den Jahren 2021 und 2022 beliefen sich die Geldmarkbestände in den USA auf etwa 5,2 Billionen USD, bevor Ende 2023 mit einem Bestand von 6,4 Billionen USD ein neuer Höhepunkt erreicht wurde. Derzeit (Stand: Juli 2024) liegen die Bestände bei 6,13 Billionen USD. Wir erwarten, dass Zinssenkungen zu einem Liquiditätszufluss von einer Billionen USD führen, was wiederum eine interessante Opportunität für begrenzte Sachwerte darstellt.

Wir sind aktuell nicht in Japan investiert. Dennoch möchten wir die Geschehnisse um den 05.08.2024 an dieser Stelle nicht unbeachtet lassen. Zur Erklärung: Der japanische Aktienindex Nikkei-225 ist am vergangenen Montag um mehr als zwölf Prozent gesunken. Die überraschende Zinserhöhung in Japan destabilisierten den dortigen Finanzmarkt. Diese Entwicklung weitete sich kurzzeitig auch auf den Währungsraum USA und die Eurozone aus. Der Grund dafür war eine Handelsstrategie namens „Carry-Trade“. Dabei leihen sich Investoren Geld in einer Währung mit niedrigen Zinsen und investieren. Dieses Geld investieren sie dann in einem Währungsraum mit höheren Zinsen wie in den USA oder der Eurozone. Da sich die Zinsdifferenz durch die unerwartete Zinssteigerung in Japan und die durch die Arbeitslosenzahlen entfachte Zinssenkungserwartung deutlich verringerte und gleichzeitig der japanische Yen aufwertete, versuchten Investoren auf USD laufenden Vermögenswerte zu verkaufen und dafür Yen zu kaufen, um die Kredite zurückzuzahlen. Das führte zu einem kurzfristigen Abgabedruck an den Aktienmärkten.
Am Folgetag (06.08.2024) konnten die Verluste vom Vortag größtenteils wieder aufgeholt werden. So erholte sich der Nikkei-225 um 10%. Auch im amerikanischen Raum sehen wir seit Dienstag eine Erholung.

In einem solchen Szenario emotionsbasierte Handlungsentscheidungen zu treffen, kann langfristig erheblichen Schaden für Ihr Vermögen anrichten. Wir haben diese Situation als Kaufgelegenheit verstanden. So sind einige über einen längeren Zeitraum limitierte Orders ausgeführt wurden. In solchen volatilen Zeiten ist es entscheidend, einen kühlen Kopf zu bewahren und auf fundierte, strategische Entscheidungen zu setzen. Hier kommen wir ins Spiel. Unser erfahrenes Team steht Ihnen zur Seite, um Ihr Portfolio professionell zu managen und Sie vor impulsiven Fehlentscheidungen zu bewahren.

Ihre

Ihre DRH Vermögensverwaltung GmbH

Verfasst von Maximilian Jentzsch, IT-Consultant bei der DRH Vermögensverwaltung GmbH

 

Disclaimer: Unsere vorstehenden Angaben und Informationen richten sich an Privatkunden in der Bundesrepublik Deutschland.

Wir haben uns bemüht, diese Angaben nach bestem Wissen und Gewissen zusammenzustellen. Sie wurden – teilweise auf Basis und unter Rückgriff der Informationen Dritter – recherchiert. Einzelne Angaben können sich insbesondere durch Zeitablauf oder infolge von gesetzlichen Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität sämtlicher Angaben kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Mit diesen Mitteilungen erbringen wir keine Anlageberatung und keine Vermögensverwaltung. Sie sind allgemeiner Art und können keine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestellte anleger- und objektgerechte Beratung sowie eine umfassende Risikoaufklärung ersetzen; sie berücksichtigen ferner nicht die Risikobereitschaft der Anleger bzw. Geeignetheit der Finanzprodukte. Auch soweit wir Ihnen Börsen-, Produkt- und/oder Marktinformationen liefern, stellen diese keine Anlageberatung dar.

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Dargestellte Beispiele und Beispielrechnungen und Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Beschriebene bisherige Wertentwicklungen lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Bei diesen Angaben und Informationen handelt es sich um Marketingmitteilungen gemäß Art. 36 Abs. 2 Delegierte Verordnung (EU) und nicht um Finanzanalysen.

Jede Investmententscheidung sollte deshalb unter Zuziehung eines qualifizierten Beraters und Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Anlegers geprüft werden. Bitte setzen Sie sich dazu persönlich mit uns in Verbindung.

Soweit steuerliche oder rechtliche Belange berührt werden, sollten diese vom Adressaten mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt geprüft und erörtert werden.

Projekt im Juli 2024:

Die AWO-Jugendhilfenetz kümmert sich um Kinder aus schwierigen familiären Verhältnissen. Diese Kinder im Alter von 7-11 Jahren hatten noch nie das Glück, mit Ihren Eltern in den Urlaub fahren zu können. Bei einer 5-tägigen Reise nach Liepen an die Mecklenburgische Seenplatte haben die Kinder in den Sommerferien eine unbeschwerte Zeit bei Sport und Spiel verbracht sowie ein harmonisches und liebevolles Miteinander genossen. Dank der großzügigen Spende von Florian Grossert (DVAG) konnte unsere Stiftung die kompletten Kosten in Höhe von 1.430,00 EUR für die Unterbringung und Übernachtung im Ferienhaus übernehmen.

Projekt Juni/Juli 2024:

Der Kinder- und Jugend-Domizil Coswig e. V. hilft Kindern und Jugendlichen, die in ihrer Entwicklung gefährdet sind oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen und Eltern, die sich mit ihren Kindern in Notsituationen befinden. Außerdem unterstützt der Verein junge Mütter bei der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder. Die Fachkräfte des Trägers sind bestrebt, ein breites Spektrum an Angeboten in der Einrichtung vorzuhalten. So haben 2 Kolleginnen die Ausbildung zur Trauma Pädagogin und 2 Kolleginnen eine Schulung für die Klangschalentherapie erfolgreich absolviert. Damit einzelne Kinder und Jugendliche die Beratungs- und Therapieangebote optimal nutzen können, wurde ein Beratungsraum in einen Therapieraum umgestaltet und ein Klangschalen-Set erworben. Die DRH Stiftung Kinderhilfe konnte den Kinder- und Jugend-Domizil Coswig e. V. dabei mit einem Betrag von 1.482,59 EUR unterstützen.

Projekt im Juli 2024: 

Jedes Kind sollte einen guten Start in die Schulausbildung erleben dürfen! Leider können das nicht alle Eltern für ihre Kinder gewährleisten. Von der Tafel Schwarzenberg e. V. wurden wir für 3 Kinder von alleinerziehenden – jedoch engagierten und fürsorglichen – Müttern um Hilfe bei der Finanzierung der Anschaffungskosten für Schulranzen und eine Ausstattung für den Sportunterricht gebeten. Gern haben wir mit einem Betrag von 600,00 EUR den Beginn des Schullebens dieser 3 Kinder erleichtert.

 

 

Das erste Halbjahr 2024 ist Geschichte und wir blicken auf ein erfolgreiches Börsenhalbjahr zurück.

Das von uns erwartete und erhoffte Goldilock-Szenario an den Märkten trat ein.

Wir sahen rückläufige Inflationen sowie ein moderates, jedoch über den Erwartungen liegendes Wachstum der Unternehmensgewinne. Im I. Quartal schlugen 85% der von uns allokierten Unternehmen die Gewinnerwartungen und 65% die Umsatzerwartungen.

Somit konnte die sehr gute Performance der Depots im I. Quartal nochmals trotz einiger Gewinnmitnahmen im April im II. Quartal zulegen.

Verantwortlich für das gute Ergebnis war neben einer positiven Gold- bzw. Bitcoin-Performance der Aktienmarkt. Und dort im Schwerpunkt die Performance der Megacap-Aktien.

Wir blicken nunmehr mit großer Spannung auf die am 11.07.2024 begonnene Berichtssaison der Unternehmen. Dort werden die Unternehmensergebnisse für das II. Quartal offengelegt.

Die Markterwartung an die Gewinnentwicklung im II. Quartal ist deutlich höher als im I. Quartal und liegt durchschnittlich bei 9%.

Dabei ruht unser Fokus weiter auf den Zahlen der großen Tech-Werte, wo die Prognose bei ambitionierten 17% liegt. Während die Gewinnsteigerungen der restlichen Unternehmen bei ca. 6% liegen sollte.

Wir werden für Sie in gewohnter Form die Ergebnisse auswerten und berichten.

Die KW 22 / 29.7.-04.08. mit jeweils 150 bzw. 160 Unternehmensmeldungen / Quartalsmeldungen soll uns ein klares Bild zeichnen.

Wir bleiben investiert, das Momentum ist intakt.

Lediglich beim Bitcoin wurden Gewinne im ersten Halbjahr realisiert, um die strategische Gewichtung in den Depots von 3,5%-5% (je nach Risikoklasse) wieder zu erreichen. Mitte der ersten Jahreshälfte haben wir dafür die Bestände in den Kundendepots reduziert und konnten damit ca. 20% über dem aktuellen Niveau (Stand: 15.07.2024) verkaufen.
Trotz des weiterhin hohen Zinsniveaus im mittel- bis langfristigen Rentenmarkt halten wir an unserer Goldquote fest. Der Zinssatz für 10-jährige EUR-Rentenanlagen ist in diesem Jahr von etwas über 2% auf knapp 3% gestiegen, was normalerweise eine Belastung für Gold darstellt. Allerdings hat die erhöhte Nachfrage nach Gold durch einige Notenbanken, insbesondere aus China, diesen Effekt ausgeglichen. Die Entwicklung, dass beispielsweise China seine Dollar-Währungsreserven in Gold umschichtet, wird voraussichtlich weiterhin den Preis des Edelmetalls antreiben.

Ein weiterer geopolitischer Aspekt: Zurzeit gibt es eine starke Korrelation zwischen dem Anstieg des S&P 500 und der zunehmenden Wahrscheinlichkeit, dass Donald Trump der nächste US-Präsident wird. Der Markt schätzt die Klarheit über den Wahlausgang und preist diese Sicherheit ein. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Markt einen bestimmten Kandidaten bevorzugt. Ein klarer Vorsprung von Biden hätte einen ähnlichen Effekt.

Wir aus dem Research-Team der DRH wünschen Ihnen einen wunderschönen und erholsamen Sommer.

Ihre

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Verfasst von Marco Rumpf, Geschäftsführer der DRH Vermögensverwaltung GmbH

 

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Mit diesen Mitteilungen erbringen wir keine Anlageberatung und keine Vermögensverwaltung. Sie sind allgemeiner Art und können keine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestellte anleger- und objektgerechte Beratung sowie eine umfassende Risikoaufklärung ersetzen; sie berücksichtigen ferner nicht die Risikobereitschaft der Anleger bzw. Geeignetheit der Finanzprodukte. Auch soweit wir Ihnen Börsen-, Produkt- und/oder Marktinformationen liefern, stellen diese keine Anlageberatung dar.

Die hier enthaltenen Informationen sind nicht als Angebot oder Empfehlung bestimmter Wertpapiere und sonstiger Finanzinstrumente zu verstehen und stellen weder ein Angebot zum Erwerb noch eine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar.

Dargestellte Beispiele und Beispielrechnungen und Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Beschriebene bisherige Wertentwicklungen lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Bei diesen Angaben und Informationen handelt es sich um Marketingmitteilungen gemäß Art. 36 Abs. 2 Delegierte Verordnung (EU) und nicht um Finanzanalysen.

Jede Investmententscheidung sollte deshalb unter Zuziehung eines qualifizierten Beraters und Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Anlegers geprüft werden. Bitte setzen Sie sich dazu persönlich mit uns in Verbindung.

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Projekt Mai/Juni 2024:

Zum 17. Mal fand das offene Projekt Kinderspielstadt „Mini Zwickau“ statt, das Kindern im Alter von 7-14 Jahren zu Beginn der Sommerferien die Möglichkeit bietet, die Welt der Erwachsenen zu entdecken. Über einen Zeitraum von 10 Tagen können die Kinder verschiedene Berufe kennenlernen, Waren herstellen und Dienstleistungen anbieten, wofür sie in der Währung „Mini Zwicker“ Geld verdienen, ausgeben und sparen. Durch die Wahl eines Bürgermeisters, Teilnahme an Stadtratssitzungen und Bürgerversammlungen fördert das Projekt das Verständnis für Demokratie und Mitbestimmung. Ziel ist es, Kindern, die nicht in den Urlaub fahren oder Ferienangebote wahrnehmen können, ein abwechslungsreiches Ferienprogramm zu bieten und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken. Von der Stadtverwaltung Zwickau wurden wir um Hilfe beim Kauf von 3 Faltpavillons gebeten. Gern sind wir dieser Bitte nachgekommen.