Mit Professor Christiane Hossfeld und Jobst Schneiderat

Am Sonntag, den 04.11.2012 war der Liedersalon in seiner nunmehr schon 11. Auflage wieder einmal in Zwickau zu Gast. An Stelle der krank-heitsbedingt kurzfristig ausgefallenen Sängerin Gala El Hadidi sprang die künstlerische Mentorin des Dresdner Liedersalons, Frau Prof. Christiane Hossfeld höchstpersönlich ein, um die zahlreich angemeldeten Konzert-besucher nicht zu enttäuschen.

Auch sie selbst ist eine auch international hoch geachtete Solistin der Semperoper und Hochschul-lehrerin, die sich zudem der Förderung des Anliegens der Stiftung Kinderhilfe durch Ihre Unterstützung des Liedersalons verpflichtet fühlt.

Obwohl sie selbst – in Anbetracht der äußerst kurzen Vorbereitungszeit – von einem improvisierten Programm sprach, war das, was sich den zahlreich erschienenen Gästen bot ein wahrer Ohrenschmaus. Die sensible Begleitung am Flügel durch den ebenfalls auf den Konzertbühnen gefragten Jobst Schneiderat machte diesen Abend zu einem großen Vergnügen. Der musikalische Bogen ihrer ausgewählten Lieder spannte sich von W. A. Mozart, über Felix Mendelssohn-Bartholdy, Franz Schubert, Edward Grieg bis zu Hugo Wolf. Ein besonderer Höhepunkt war die stilsichere Interpretation Schumannscher Lieder als besondere Referenz an den großen Sohn der Stadt Zwickau.

Zur großen Freude der gastgebenden DammIRumpfIHering Stiftung Kinder-hilfe wurden aus Anlass dieses 11. Dresdner Liedersalons immerhin 1.155,00€ für bedürftige Kinder und Jugendliche gespendet. Herzlichen Dank für diesen gelungenen Abend.

  

 

„Liedgut in doppelter Besetzung“

Passend zum frühlingshaften Wetter am Nachmittag des 29.04.2012 präsentierten die Solistinnen der Dresdner Semperoper, Sabine Brohm und Angela Liebold unter anderem Duette von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann – und stimmten mit Werken wie „Maiglöckchen und die Blümelein“, „So wahr die Sonne scheinet“ oder auch „Wenn ich ein Vöglein wär“ die knapp 70 Gäste des 10. Liedersalons zu Gunsten der Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe auf den nahenden Sommer ein.

Die Künstlerinnen wurden am Piano virtuos begleitet von Michael Lüdicke, der das Publikum auch mit einer Solodarbietung in seinen Bann zog.

Der Piano Salon im Cosel Palais zu Dresden bot auch diesmal wieder einen wunderbaren Rahmen für die künstlerisch sehr hochwertigen und harmonischen Darbietungen.

Die Spendeneinnahmen aus dem Benefizkonzert kommen wie immer in vollem Umfang sozial benachteiligten Kindern in Sachsen zu Gute.

„Natur, Mythologie & Musik“

Am 3. Juli 2011 fand unser 8. Dresdner Liedersalon statt. Mehr als 100 Gäste sind unserer Einladung in den wunderbaren Dresdner Pianosalon im Coselpalais gefolgt.

Die Mezzosopranistin Barbara Senator bot eine geradezu sensationelle Vorstellung und harmonierte mit ihrer Begleitung Natascha Konsistorum, die ein souveränes und virtuoses Spiel am Flügel darbot. Die gebürtige Russin äußerte sich ausgesprochen lobend über ihre Gesangspartnerin und auch darüber, wie konzentriert und aufmerksam das Publikum folgte. Für alle Anwesenden bleibt ein Abend voller Kunstfertigkeit und Harmonie in Erinnerung.

 

Myrten

Zum 200-jährigen Geburtstag von Robert Schumann war der Dresdner Liedersalon wieder zu Gast in Zwickau. Mit großer Sangfreude stellte die junge Sopranistin der Semperoper, Romy Petrick, die „Myrthen“ von Schumann in den Kontext zu Schubert, Berg, Trojahn und Mozart. Begleitet wurde sie von dem Pianisten Jobst Schneiderath, der bereits mehrmals schon Solisten beim Dresdner Liederabend begleitet hat.

Mit ganz großem Applaus würdigten die Zuhörer im Saal die junge Sopranistin. „Wir sind begeistert und verzaubert zugleich von der wunderbar leicht geführten Gesangsstimme von Romy Petrick“, so Rocco Damm, Vorstand der Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe. „Welch eine Freude, sie bei unserer Benefizkonzertreihe mit dabei zu haben“.

Der Dresdner Liedersalon ist eine Benefizkonzertreihe zugunsten der Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe. Seit 2007 ist es ein besonderes Anliegen der Stiftung, sich für Kinder in Sachsen zu engagieren. Die Stiftung finanziert ausschließlich Projekte in Sachsen, um Kindern vor Ort zu helfen. Unterstützt werden diejenigen, die auf finanzielle Hilfe angewiesen sind.

mit Gerhard Hupach und Jobst Schneiderat

Der 6. Liedersalon am 25. Februar 2010 stand ganz im Zeichen der Kinder. Gerhard Hupach, Tenor an der Semperoper, sang vertonte Versionen zu Andersen-Märchen sowie Kinder- und Volksliedern von Sergej Prokofjew. Als Hommage an Robert Schumann trug er den Liederkreis op. 39 vor, der nach Gedichten von Joseph von Eichendorff geschrieben wurde. Begleitet wurde der Solist von dem Pianisten Jobst Schneiderat.

Wo einst die berühmte Konzertpianistin Teresa Carreño lebte, konnten rund 50 Gäste einen stimmungsvollen Liederabend in der Villa Teresa zu Coswig erleben. Nach dem Konzert dankte Rocco Damm, Vorsitzender der Damm|Rumpf|Hering Stiftung Kinderhilfe, den Künstlern, die das Benefizkonzert zugunsten der Stiftung möglich gemacht haben.

„Kunst als Kommerz?“ mit Ehrengästen Prof. Dr. Peter Raue und Prof. Dr. Christoph Stölzl

Am 18.10.2007 luden wir zum 15. Dresdner Salon in das Historische Grüne Gewölbe in Dresden. Jürgen Engert führte in gewohnter Manier durch die Gespräche mit Professor Dr. Peter Raue, Professor an der Freien Universität Berlin und Vorsitzender des „Verein der Freunde der Nationalgalerie“ in Berlin, und Professor Dr. Christoph Stölzl, Geschäftsführer eines der größten Auktionshäuser Deutschlands, der „Villa Grisebach“.

 

„Ein Leben wird besichtigt! – Eine Biographie im Spiegel der Zeit“ mit Ehrengast Prof. Dr. Kurt Biedenkopf

Am 7. September 2006 fand im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin der 13. Dresdner Salon statt. Dabei begrüßten wir Professor Dr. Kurt Biedenkopf, Ministerpräsident des Freistaates Sachsens von 1990 bis 2002 zum Gespräch mit Jürgen Engert, Gründungsdirektor des ARD-Hauptstadtstudios.

Unter der Federführung von Professor Biedenkopf ist Sachsen zu einem der erfolgreichsten Bundesländer im Bereich Wirtschaftswachstum empor gestiegen. Der Freistaat nimmt jetzt nicht nur den Spitzenplatz unter den ostdeutschen Ländern ein, sondern gilt auch als das dynamischste Bundesland überhaupt.

„800 Jahre Dresden und die bewegte Geschichte der Wettiner“ mit Ehrengästen Prof. Dr. Werner Knopp und Prof. Dr. Karlheinz Blaschke

„Machd doch euern Drägg allene!“ so sagte einst Friedrich August III. Im Jahr 2006 feiern wir 800 Jahre Dresden: Geschichte und Geschichten. Im Wandel. Zum Erinnern. Denn, nur wer die Herkunft kennt, kann Zukunft gewinnen.

Zu diesem Thema sprachen am 1. Juni 2006 Professor Dr. Werner Knopp, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz a.D., sowie der Historiker und ehemaligen Professor der TU Dresden-Institut für Geschichte, Professor Dr. Karlheinz Blaschke mit unserem Moderator Jürgen Engert.

Als Ehrengäste an diesem Abend begrüßten wir Prinz und Prinzessin von Sachsen in den Räumlichkeiten der Porzellanmanufaktur Meissen.

„Fußballweltmeisterschaft – Zwischen Spiel, Politik und Kommerz“ mit Ehrengästen Jürgen Leinemann, Prof. Dr. Rupert Scholz, Hans-Jürgen Dörner und Bernd Heinemann

In einer anregenden Gesprächsrunde erörterten unsere Gäste Jürgen Leinemann (Spiegel Autor), Prof. Dr. Rupert Scholz (Verteidigungsminister a.D. und Aufsichtsrats-Vorsitzender von Hertha BSC Berlin), Hans-Jürgen (Dixi) Dörner (Fußball- Legende aus Dresden) und Bernd Heinemann (ehem. FIFA-Schiedsrichter) die Auswirkungen der Fußballweltmeisterschaft auf Wirtschaft und Gesellschaft.

Uneinig war man sich darüber, ob die WM eine identitätsstiftende Wirkung auf die Menschen in Deutschland hat. Zudem wurde der neue Typus Trainer in Jürgen Klinsmann unter die Lupe genommen.

Alles in allem war es ein gelungener Abend, von dem selbst das weibliche Publikum positiv angetan war.

„Vom DDR-Bürger zum Bundesbürger – Ein Wandel?“ mit Ehrengast Günter Schabowski

Zum Wintersalon am 26. Januar 2006 im Schlosshotel Wolfsbrunn in Hartenstein bei Zwickau hatte Moderator Jürgen Engert den ehemaligen SED-Funktionär Günter Schabowski zu Gast.

Die rund 100 Gäste erhielten an diesem Abend einen Einblick in die Psyche der letzten DDR-Machthaber und deren Sicht auf die Wende.