Seit dem 1. Oktober gehört Annett Franz zum Team von DRH. An unserem neuen Standort in Chemnitz wird sie sich als Assistentin der Geschäftsleitung um die Belange unserer Kunden kümmern. Ganz gleich ob Terminplanung, Projektunterstützung für unsere Geschäftsführer oder Büroorganisation – die gelernte Datenverarbeitungskauffrau behält den Überblick und stellt sicher, dass die Abläufe im Hintergrund zuverlässig funktionieren.

Mit über 30 Jahren Berufserfahrung im Assistenzbereich bringt sie jede Menge Organisationsstärke, fachliches Knowhow und eine ausgeprägte kommunikative Art mit. Genau das macht sie zur perfekten Ergänzung für unser Team.

Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

n-tv.de vom 11.11.2025 | Gastkommentar von Marco Rumpf:

Zuletzt hat die US-amerikanische Notenbank Fed an den US-Börsen für einen Dämpfer gesorgt, zumindest für einen kleinen. Anleger sollten Korrekturen als Einstiegsgelegenheiten betrachten.

Das Misstrauen der Anleger gegenüber dem wachsenden Schuldenberg Washingtons zeigt sich am Dollar. Dieser hat seit Jahresbeginn zwölf Prozent gegenüber dem Euro abgewertet. Für Anleger aus dem Euroraum bedeutet dies, dass die Kursgewinne an der Wall Street durch die Abwertung des Dollars fast vollständig aufgezehrt werden.

Vor dieser Aussage taxierten die Terminmärkte die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Zinsschritt noch in diesem Jahr auf 94 Prozent. Jetzt sind es weniger als 65 Prozent (Stand: 11. November 2025). Niedrige Zinsen sind ein Schmierstoff für die Aktienmärkte, da sich Unternehmen dann günstiger mit Fremdkapital versorgen können. Außerdem werden künftige Gewinne weniger stark abgezinst, sodass ihr sogenannter Gegenwartswert steigt. Davon profitieren vor allem Technologiewerte, deren Gewinne stärker in der Zukunft liegen.

Was genau Powell zu seinem Statement bewogen hat, ist nicht klar. US-Präsident Donald Trump setzt die Notenbank seit Monaten unter enormen Druck, die Zinsen zu senken. Eine Rolle spielt jedoch sicherlich auch die mangelnde Datenlage. Die USA befanden sich im längsten Shutdown ihrer Geschichte. Da sich Demokraten und Republikaner nicht über einen neuen Haushalt einigen konnten, musste die Regierung rund 900.000 Mitarbeiter unbezahlt nach Hause schicken. Flughäfen schränkten ihr Angebot ein, Lebensmittelhilfen für Bedürftige verzögerten sich.

Und staatliche Behörden konnten keine volkswirtschaftlichen Daten liefern. Powell betont jedoch immer wieder, dass die Fed eine datenbasierte Geldpolitik verfolgt. Jetzt fährt sie auf Sicht und hat bei möglichen Lockerungen vorsichtshalber zumindest etwas die Handbremse angezogen.

Expansivere Geldpolitik ab Dezember möglich

Anleger sollten Powells Aussage nicht zu viel Gewicht beimessen. Die Leitzinsen sind zwar ein wichtiges Steuerungsinstrument für die Fed, aber bei Weitem nicht das einzige. Ebenso wichtig ist die Versorgung der Finanzmärkte mit Liquidität. Derzeit baut die Notenbank ihre in der Corona-Krise aufgeblähte Bilanz ab. Das bedeutet konkret, dass sie Monat für Monat Staatsanleihen verkauft und den Finanzmärkten dadurch Geld entzieht.

Die Fed hat jedoch bereits angekündigt, dass damit ab Dezember Schluss ist. Dann könnte sich die Entwicklung umkehren und die Notenbank könnte wieder Liquidität in die Finanzmärkte pumpen, indem sie Staatsanleihen gegen Bargeld kauft. Dafür spricht, dass der Shutdown dafür sorgte, dass Liquidität zurückgehalten wurde. Zwei Regionalbanken haben bereits bedenklich gewackelt. Hinzu kommt, dass sich Teile der US-Wirtschaft wohl bereits in einer Rezession befinden. Mehr Liquidität könnte hier Unterstützung liefern.

Jetzt haben sich Republikaner und Demokraten zumindest auf einen Übergangshaushalt geeinigt. Das ist für Trump wichtig, weil er zuletzt an Zustimmung verlor. So hat der linke Demokrat Zohran Mamdani die Wahl zum Bürgermeister von New York gewonnen. Gleichzeitig schlugen die Demokraten die Republikaner bei zwei Gouverneurswahlen. Im nächsten Jahr finden die Zwischenwahlen für den Kongress statt. Trump wird alles dafür unternehmen, dass die Republikaner hier die Mehrheit behalten, um weiter durchregieren zu können. Wenn der Shutdown endet, dürften sowohl die Bevölkerung als auch die Wall Street durchatmen.

KI startet durch

Neben der Politik ist derzeit Künstliche Intelligenz (KI) der zweite dominierende Faktor an den US-Börsen. Allein die sechs großen US-amerikanischen Tech-Konzerne Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft und Nvidia werden in diesem Jahr voraussichtlich fast 400 Milliarden Dollar in Rechenzentren und sonstige KI-Infrastruktur investieren. Hinzu kommen weitere Unternehmen wie Oracle oder OpenAI, die ebenfalls Investitionen in Milliardenhöhe in KI angekündigt haben. In den USA erlebt die Kernkraft derzeit eine Renaissance, da Rechenzentren enorme Mengen an Strom benötigen, die sich anders kaum bereitstellen lassen.

Kurzfristig sorgt KI dafür, dass die großen Techkonzerne trotz ihrer enormen Investitionen ausgesprochen viel Geld verdienen. Die Ergebnisse von Alphabet, Amazon und Co. für das dritte Quartal haben überwiegend positiv überrascht – und zwar kräftig. Mittel- bis langfristig wird KI in der gesamten Wirtschaft für enorme Produktionsgewinne und somit für Wachstum sorgen sowie die Inflation dämpfen, was auch eine lockere Geldpolitik erlauben würde. Natürlich sind kurzfristige Rücksetzer immer möglich. Perspektivisch sind die Aussichten jedoch für die US-Wirtschaft und die Wall Street weiterhin positiv.

Die 25.000-Euro-Frage

Anleger, die beispielsweise 25.000 Euro über einen längeren Zeithorizont anlegen wollen, sollten bis zu 65 Prozent in Aktien investieren. Dabei sollten US-amerikanische KI-Unternehmen eine prominente Rolle einnehmen. Gold und dezentrale Währungen wie Bitcoin dienen der Diversifikation und damit der Risikostreuung. Ein Anteil von jeweils circa sieben Prozent ist hier angemessen. Den Rest der Mittel sollten Anleger in Anleihen und Barmitteln halten, um bei kurzfristigen Rücksetzern, die immer möglich sind, preiswerter nachkaufen zu können.

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Disclaimer: Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und zur Nutzung durch den Empfänger. Sie stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung seitens oder im Auftrag der DRH Vermögensverwaltung GmbH zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Investmentfonds dar. Die in der vorliegenden Publikation enthaltenen Informationen wurden aus Quellen zusammengetragen, die als zuverlässig gelten. Die DRH Vermögensverwaltung GmbH übernimmt jedoch keine Gewähr hinsichtlich deren Zuverlässigkeit und Vollständigkeit und lehnt jede Haftung für Verluste ab, die sich aus der Verwendung dieser Information ergeben.

Es geht voran: Unser dritter DRH-Standort in Chemnitz nimmt Form an.

Im November werden wir die neue Niederlassung in der Schulstraße 44 eröffnen. Schon jetzt sind wir voller Vorfreude auf den Start in unseren neuen Räumlichkeiten. Bis es soweit ist, halten wir Sie weiter mit Updates zum Baufortschritt auf dem Laufenden.

 

Das Investment vom 27.10.2025 | Gastkommentar von Marco Rumpf:

Marco Rumpf ist seit 1998 als geschäftsführender Gesellschafter bei der DRH Vermögensverwaltung GmbH tätig. Dort verantwortet der Bankkaufmann und Bankfachwirt die Bereiche Risikomanagement, Portfoliomanagement sowie die strategische Unternehmensführung.

Der S&P 500 befindet sich weiter auf Rekordkurs. Marco Rumpf von der DRH Vermögensverwaltung ist überzeugt, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird.

Das größte Risiko für die amerikanischen Aktienmärkte stellen wahrscheinlich die hohen und weiter wachsenden Staatsschulden dar. Diese beliefen sich zuletzt auf rund 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und werden im laufenden Fiskaljahr voraussichtlich um weitere 7,5 Prozentpunkte steigen. Finanzminister Scott Bessent muss mittlerweile mehr als 1,2 Billionen Dollar allein für die Zinszahlungen aufbringen – und das pro Jahr.

Das Misstrauen der Anleger gegenüber dem wachsenden Schuldenberg Washingtons zeigt sich am Dollar. Dieser hat seit Jahresbeginn zwölf Prozent gegenüber dem Euro abgewertet. Für Anleger aus dem Euroraum bedeutet dies, dass die Kursgewinne an der Wall Street durch die Abwertung des Dollars fast vollständig aufgezehrt werden.

Aus Sicht der amerikanischen Unternehmen sieht diese Entwicklung jedoch ganz anders aus. Die Unternehmen des S&P 500 erzielen 41 Prozent ihrer Umsätze außerhalb der USA. Im IT-Sektor sind es sogar 55 Prozent. Ihre preisliche Wettbewerbsfähigkeit im Ausland steigt. Und bei der Umrechnung von im Ausland erzielten Gewinnen in Dollar wirkt die Abwertung wie ein Turbo.

Haushaltsverhandlungen keine große Belastung 

Dass der Shutdown mit rund 900.000 staatlichen Mitarbeitern, die in unbezahlten Urlaub geschickt wurden, keine tieferen Spuren an den Aktienmärkten hinterlässt, ist eigentlich nicht überraschend. Schließlich haben sich Demokraten und Republikaner in der Vergangenheit immer spätestens nach ein paar Wochen auf einen neuen Haushalt geeinigt, so auch während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump.

Bleiben noch die hohen Bewertungen der amerikanischen Aktiengesellschaften. Diese liegen tatsächlich deutlich über dem historischen Durchschnitt. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Bewertungsmaßstäbe herkömmlicher Industrieunternehmen für Tech-Werte mit KI-Fantasie einfach nicht passen. Das liegt zum einen an ihrem hohen Wachstum. Zum anderen spiegeln die Bilanzen immer weniger immaterielle Vermögenswerte wider. Geistiges Eigentum wie Patente oder Kundenlisten lassen sich nur zu einem kleinen Teil bilanziell aktivieren. Dieser Umstand relativiert die auf den ersten Blick hohen Bewertungsniveaus signifikant.

KI wird das Wachstum boostern 

Noch entscheidender ist jedoch, dass die Menschen am Anfang einer Entwicklung stehen, die alle Lebensbereiche verändern wird. Vor diesem Hintergrund vergleichen Anleger KI gerne mit dem Internet vor 25 Jahren. Auch das World Wide Web ist schließlich in alle Lebensbereiche der Menschen vorgedrungen. Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied. Der Markt war damals extrem fragmentiert und die meisten der entsprechenden Unternehmen schrieben tiefrote Zahlen.

Heute sind es einige wenige riesige amerikanische Tech-Konzerne, die die Entwicklung von KI vorantreiben. Und diese verdienen fantastisch. Die Mag 7 haben im zweiten Quartal 2025 ihre Gewinne trotz milliardenschwerer KI-Investitionen um 26,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Damit haben sie die Prognosen fast aller Unternehmensanalysten übertroffen. Zum Vergleich: Die übrigen 493 Unternehmen des S&P 500 haben ihre Profite im selben Zeitraum „nur” um 8,1 Prozent erhöht.

Vor diesem Hintergrund ist KI eher mit der Einführung der Elektrizität als mit der des Internets zu vergleichen. Als sich diese ab den 1880er Jahren verbreitete, beschleunigte sich das jährliche Wachstum des weltweiten BIP von 0,7 auf 3,4 Prozent. Heute sind durch das Zusammenspiel von KI mit Automatisierung und Robotik erneut enorme Produktivitätsgewinne zu erwarten. Ein weltweites Wirtschaftswachstum von sechs Prozent pro Jahr ist daher durchaus denkbar.

Immer mehr Papiergeld 

Hinzu kommt noch das hohe Wachstum der Geldmenge. Allein von 2020 bis 2024 ist die M2-Geldmenge in den USA von etwas mehr als 53.000 auf fast 63.000 Dollar pro Kopf gestiegen. Diese Entwicklung überlagert die Probleme, die der Shutdown oder der immer wieder hochkochende Handelskonflikt zwischen den USA und China mit sich bringen. Von der wachsenden Geldmenge profitiert auch der breite Aktienmarkt, den der Russel 2000 repräsentiert.

Wie stark das Gelddrucken die Aktienkurse nach oben treibt, zeigen folgende Zahlen. Hätte eine Anleger im Jahr 1974 nur 1.000 Dollar in US-Aktien investiert, wäre das Depot 2024 gut 341.000 Dollar wert gewesen. Bereinigt um die Inflation wären es dagegen nur etwas mehr als 56.000 Dollar gewesen. Schließlich hat die Fed mit ihrer ersten Zinssenkung Mitte September signalisiert, dass sich die Phase hohen Zinsen dem Ende neigt.

Es kann durchaus sein, dass die zunehmende Schuldenproblematik, der Shutdown, das angespannte Verhältnis zu China oder Probleme einiger Regionalbanken die derzeit niedrige Volatilität wieder steigen lassen. Der KI-Boom und die wachsende Geldmenge werden jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit dafür sorgen, dass die Aktienkurse an der Wall Street in sechs Monaten höher stehen als heute.

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Disclaimer: Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und zur Nutzung durch den Empfänger. Sie stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung seitens oder im Auftrag der DRH Vermögensverwaltung GmbH zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Investmentfonds dar. Die in der vorliegenden Publikation enthaltenen Informationen wurden aus Quellen zusammengetragen, die als zuverlässig gelten. Die DRH Vermögensverwaltung GmbH übernimmt jedoch keine Gewähr hinsichtlich deren Zuverlässigkeit und Vollständigkeit und lehnt jede Haftung für Verluste ab, die sich aus der Verwendung dieser Information ergeben.

Die DRH Stiftung Kinderhilfe unterstützt das Teilprojekt „Graffiti-Workshop“ im Rahmen des kulturell-pädagogischen Gesamtprojekts „Chemnitz MOVES – Bitte bestätige, dass du ein Mensch bist“.

Initiiert von Don Bosco Sachsen, bringt das Projekt sozial benachteiligte Jugendliche aus unterschiedlichen Lebenswelten zusammen. Gemeinsam entwickeln sie eine künstlerische Inszenierung zu einer Frage, die aktueller kaum sein könnte: Was macht uns als Menschen aus, wenn künstliche Intelligenz immer mehr Raum einnimmt?

Unter Anleitung des professionellen Graffitikünstlers Moritz Etorena hatten die Jugendlichen nun die Möglichkeit, ihre Ideen sichtbar zu machen. Kreativ, mutig und mit viel Begeisterung entstanden beeindruckende Werke, die in die große Gesamtinszenierung von „Chemnitz MOVES“ am 22.11.2025 einfließen. Elemente aus den Workshops werden im Bühnenbild sowie in den Kostümen zu sehen sein.

Ein gelungenes Beispiel dafür, wie Kunst verbindet und Perspektiven schafft.

Aufführung: Samstag, 22. November 2025

Ort: die fabrik chemnitz, Zwickauer Straße 214, 09116 Chemnitz

Tickets unter: https://www.donbosco-sachsen.de/Aktuelles/CHEMNITZ-MOVES

 

Im dritten Quartal 2025 bestätigt sich einmal mehr die starke Leistung der DRH Vermögensverwaltung im Performance-Projekt VII der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz. Mit Platz 2 in der Performance-Wertung und Platz 4 im Gesamtranking zählt DRH weiterhin zur Spitzengruppe unter 43 teilnehmenden Vermögensverwaltern.

Seit dem Start des Projekts im Jahr 2021 zeigt DRH durchgängig stabile Ergebnisse und übertrifft regelmäßig die zugrunde liegende ETF-Benchmark. Ziel des Performance-Projekts ist es, reale Kundenanforderungen im Private Banking besser zu erfüllen als der Markt – durch nachvollziehbare Strategien und messbare Qualität.

Diese Kontinuität unterstreicht den Anspruch von DRH, Vermögen mit Weitblick, Stabilität und individueller Ausrichtung zu führen.

Bereits seit September 2022 unterstützt die DRH Stiftung Kinderhilfe gemeinsam mit der Schachstiftung GK gGmbH das Projekt „Kinderschach in Deutschland e.V.“, das Kinder im Kita- und Grundschulalter spielerisch an das Thema Schach heranführt.

An der DPFA-Regenbogen-Grundschule Eckersbach trafen sich jetzt rund 30 Kinder aus vier Einrichtungen zu einem Turnier, begleitet von Dr. Gerhard Köhler, dem Gründer der Schachstiftung GK gGmbH, sowie Vertretern der DRH Stiftung Kinderhilfe. Dabei ging es nicht nur um Taktik und Figuren, sondern um Konzentration, Fairness und gemeinsames Lernen.

Das Projekt schafft wertvolle Begegnungen zwischen den Einrichtungen und fördert frühkindliche Bildung unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialem Umfeld.

Die Freie Presse und TV Westsachsen berichten ausführlich über das Turnier:

https://www.freiepresse.de/zwickau/zwickau/aidan-gewinnt-kinderschachturnier-in-zwickau-kita-regenbogenland-jubelt-ueber-pokal-und-teamgeist-artikel13994083

https://youtu.be/0HU2ObRPW38?si=K4fdnYFsn36Z1VA5

 

 Zwischen Zinssenkung und Stillstand – US-Märkte im Spannungsfeld von Politik, Dollar und Technologie 

Nach einem ungewöhnlich ruhigen Sommer kehrt im Herbst wieder Bewegung an die US-Märkte zurück. Zinssenkungen, politische Unsicherheit und eine auffällige Schwäche des US-Dollars prägen derzeit das Bild. Während der Haushaltsstreit in Washington das Land in einen temporären Stillstand versetzt hat, zeigen sich Technologieaktien, Bitcoin und Gold in bemerkenswerter Stärke. Anleger blicken auf einen komplexen Markt, der sich neu justiert – zwischen geldpolitischer Lockerung, geopolitischer Spannung und selektivem Optimismus.

US-Märkte zwischen Zinssenkung und politischem Stillstand 

Mit der am 17. September beschlossenen Zinssenkung um 25 Basispunkte setzte die US-Notenbank ein klares Signal: Die Phase hoher Zinsen neigt sich dem Ende zu. Der neue Leitzins von 4,00 bis 4,25 Prozent soll die Konjunktur stützen und Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher senken. Besonders profitieren wachstumsorientierte Titel – allen voran Technologiewerte –, deren Gewinne stärker in der Zukunft liegen und bei sinkenden Zinsen an Attraktivität gewinnen.

Doch die geldpolitische Unterstützung trifft auf politische Blockade: Seit dem 1. Oktober befindet sich die US-Regierung im sogenannten Shutdown. Rund 900.000 Bundesangestellte wurden in den Zwangsurlaub geschickt, weitere Hunderttausende arbeiten ohne Bezahlung. Neben der Belastung für die Wirtschaft erschwert der Shutdown die Datenlage – wichtige Konjunkturindikatoren wie Arbeitsmarkt- oder Inflationszahlen werden derzeit nicht veröffentlicht. Für Investoren bedeutet das: Entscheidungen müssen unter Unsicherheit getroffen werden.

Marktreaktionen: Stabilität mit selektiver Stärke 

Trotz der politischen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten zeigen sich die US-Märkte bislang erstaunlich stabil. Der S&P 500 bewegte sich im September seitwärts, während einzelne Branchen deutliche Zugewinne verzeichneten. Besonders auffällig: die starke Performance im Technologiesektor, die anhaltende Nachfrage nach Kryptowährungen und ein wiedererstarktes Interesse an Gold.

Die neuen Marktgewinner: Technologie, Bitcoin und Gold 

Technologiewerte bleiben der Motor des US-Marktes. KI-Unternehmen und Cloud-Anbieter profitieren vom strukturellen Wachstum und hohen Investitionen in Rechenleistung. Besonders Oracle und AMD sorgten zuletzt mit milliardenschweren Verträgen und Partnerschaften mit OpenAI für Aufsehen. Während der Gesamtmarkt eher seitwärts tendierte, konnten viele Tech-Aktien zweistellige Kurszuwächse verbuchen.

Auch Bitcoin zeigte im September ein bemerkenswertes Comeback: Trotz des traditionell schwachen Monats kletterte die Digitalwährung auf über 126.000 US-Dollar – gestützt durch institutionelle Zuflüsse, ETF-Nachfrage und politische Signale aus Washington, wo die Regierung eine strategische Bitcoin-Reserve angekündigt hat. Gold wiederum erreichte ein neues Allzeithoch von über 4.000 US-Dollar je Unze – Ausdruck der anhaltenden Inflationssorgen, geopolitischer Spannungen und des schwachen US-Dollars.

Der schwache Dollar – Rückenwind und Risiko zugleich 

Die anhaltende Schwäche des US-Dollars ist ein zentrales Thema der aktuellen Marktphase. Sie resultiert aus den sinkenden Zinserwartungen der Fed und den steigenden Haushaltsdefiziten. Für exportorientierte US-Unternehmen ist das positiv: Ihre Produkte werden im Ausland günstiger, Umsätze steigen. Importabhängige Firmen hingegen leiden unter höheren Kosten für Vorprodukte und Rohstoffe.

Auch international hat die Dollar-Schwäche weitreichende Effekte. Kapital fließt vermehrt in Schwellenländer und Rohstoffmärkte. Für europäische Investoren bedeutet ein schwächerer Dollar jedoch auch Währungsrisiken: Gewinne aus US-Anlagen fallen bei Rückumrechnung geringer aus. Auf Portfolioebene ist die Wechselkursentwicklung somit ein wesentlicher Faktor für die Asset-Allokation.

Ausblick: Zwischen Optimismus und Unsicherheit 

Mit Beginn der Berichtssaison richtet sich der Fokus der Märkte wieder stärker auf Unternehmensgewinne. Entscheidend wird sein, ob die positiven Impulse aus Zinsrückgang und Dollar-Schwäche die Effekte des Shutdowns und der konjunkturellen Abkühlung überlagern können. Anleger sollten in dieser Phase selektiv vorgehen: Substanz, Bilanzqualität und eine robuste Marktposition gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig bleiben Diversifikation und eine Qualitätsüberwachung wesentliche Bausteine der Portfolioausrichtung.

Insgesamt zeigt sich der Herbst 2025 als Marktphase des Übergangs: geldpolitische Lockerung trifft auf politische Unsicherheit, und die Schwäche des Dollars verschiebt globale Kapitalströme. Für langfristig orientierte Anleger eröffnet das Chancen – vorausgesetzt, sie behalten die Balance zwischen Risiko und Geduld.

Wir bleiben weiterhin für Sie investiert. Wenn Sie Fragen zum aktuellen Marktbericht haben, sprechen Sie uns jederzeit gern an.

VERFASST VOM RESEARCH-TEAM DER DRH VERMÖGENSVERWALTUNG GMBH

 

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Bei diesen Angaben und Informationen handelt es sich um Marketingmitteilungen gemäß Art. 36 Abs. 2 Delegierte Verordnung (EU) und nicht um Finanzanalysen.

Jede Investmententscheidung sollte deshalb unter Zuziehung eines qualifizierten Beraters und Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Anlegers geprüft werden. Bitte setzen Sie sich dazu persönlich mit uns in Verbindung.

Soweit steuerliche oder rechtliche Belange berührt werden, sollten diese vom Adressaten mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt geprüft und erörtert werden.

Spannende Einblicke, wertvoller Austausch und eine besondere Atmosphäre prägten den gemeinsamen Abend von Oaklins Germany AG, KMS Krauß Partnerschaft mbB und DRH am 30.9.25 im Lingnerschloss Dresden.

Rund 60 geladene Gäste folgten der Einladung, um Impulse und Perspektiven zu aktuellen Themen rund um Unternehmensverkäufe, Nachfolge und Vermögensstrategien zu erhalten.

Auf der Bühne sprachen Dr. Florian von Alten (Oaklins), Jörg Krauß (KMS) und Marco Rumpf (DRH) über zentrale Fragen des Verkaufsprozesses. Unser Geschäftsführer Marco Rumpf stellte dabei unter dem Motto „Vermögen führen wie ein Unternehmen“ Strategien für Unternehmer nach einem Unternehmensverkauf vor.

Im Anschluss bot der Abend Gelegenheit für kulinarischen Genuss, persönliche Gespräche und neue Kontakte – mit Blick über die Elbe und in entspannter Atmosphäre.

Wir danken allen Gästen, Referenten und Partnern für ihre Teilnahme, den offenen Dialog und die vielen inspirierenden Impulse.

Eindrücke des Abends finden Sie in unserer Bildergalerie unten.

 

n-tv.de vom 26.09.2025:

Während sich die Wall Street wieder auf Rekordkurs befindet, beweget sich der Dax seit rund vier Monaten seitwärts. Ist die Outperfomance der europäischen Aktienmärkte schon wieder beendet? Und was kann die Goldrally stoppen? n-tv.de hat vier Experten gefragt, darunter DRH-Geschäftsführer Marco Rumpf. Seine Impulse lesen Sie hier:

https://www.n-tv.de/ratgeber/Wall-Street-Dax-Co-Jahresendrally-oder-Korrektur