Wochenendspiegel Chemnitz vom 11.11.2022:

Haus „Kinderland“ unterstützt Weihnachts-Spendenaktion der Stiftung Kinderhilfe

Monika Uhlmann von der DRH Stiftung Kinderhilfe (1.) besuchte Andrea Franke (2. v.l.) und die Kinder im Haus „Kinderland“ in Chemnilz, die in dieser Woche gemeinsam mit Mitarbeiterin Katja Lämmel (r.) viele Sterne bastelten. (Foto: Judith Hauße).

Von Judith Hauße. Markersdorf. Viele Sterne sollen auch in diesem Jahr wieder den Spenden-Weihnachtsbaum der DRH Stiftung Kinderhilfe schmücken. Hilfe kommt dieses Mal vom Haus „Kinderland“ in Chemnitz. Hier wurden die ganze Woche über Papiersterne von den Kindern und Jugendlichen gebastelt. Sie funkeln zwar nicht wie echte Sterne, dennoch beweisen sie eine große Strahlkraft für die Region. „Wer spendet, erhält von uns einen der gebastelten Sterne. Die Spenden, die dann mit jedem der Sterne eingehen, kommen eins zu eins sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen zugute“, sagt Monika Uhlmann, Vorstandsmitglied der DRH Stiftung Kinderhilfe.

Das Haus „Kinderland“ kennt sie gut. Erst im Sommer dieses Jahres weihte sie dort den neuen Mehrzweckraum ein, der aus Spenden der Stiftung Kinderhilfe finanziert wurde. Hier entstammt auch die Idee des gemeinsamen Sterne-Bastelns, die am Montag (7. November) umgesetzt wurde. Ein Versprechen, das sich Monika Uhlmann und „Kinderland“-Leiterin Andrea Franke gegeben haben. „Dass uns die jungen Menschen bei der Aktion unterstützen, macht das Ganze noch schöner“, sagt Monika Uhlmann, die sich ebenfalls beim Basteln der Sterne probierte. „Die Kinder können das aber besser“, gesteht sie dann doch mit einem Augenzwinkern. „Dass nicht nur sie uns etwas zurückgeben, sondern auch wir ihnen gemeinsame Zeit schenken, in der sie sich kreativ austoben können, bedeutet uns als Stiftung sehr viel.“ Es sei ein Geben und Nehmen, ergänzt sie Andrea Franke. Die Einrichtungschefin weiß, wie sehr es den jungen Menschen Freude bereitet. „Für viele ist das nicht selbstverständlich, viele Familien haben nicht die Möglichkeiten.“

Ebenso freuen über die selbstge machten Sterne darf sich auch die Ahorn Apotheke in Chemnitz. Sie spendet in diesem Jahr die Weihnachtsgeschenke für die Kinder und Jugendlichen im Haus „Kinderland“.

Die große Weihnachtsfeier mit den Familien soll am 16. Dezember in der Bornaer Kirche in Chemnitz stattfinden. „Es ist wichtig, gemeinsam mit den Eltern zu feiern. Die jungen Menschen sollen nicht den Kontakt zu ihnen verlieren“, erklärt die Kinderland-Leiterin. Bis Ende der Woche werden in ihrer Einrichtung aber erst einmal fleißig Sterne gebastelt. Schon bald hängen sie dann an den bis zu vier Meter hohen Weihnachtsbäumen der Stiftung Kinderhilfe in Zwickau. Bis zu 200 Sterne schmücken jedes Jahr den Baum, die von verschiedenen Schulen und Jugendeinrichtungen kommen, wie Monika Uhlmann erzählt. „Der Schulleiter der Luther-Schule in Zwickau versichert mir beispielsweise jedes Jahr, dass gebastelt wird.“ Dass die Spendenstern-Aktion zu Weihnachten ein voller Erfolg ist, beweist auch die stetige Zunahme der Spendenbereitschaft. Vor allem im vergangenen Jahr sei die trotz Corona groß gewesen. „Ein Rekordjahr. Bis zu 20.000 Euro Spendensumme konnten wir allein mit der Aktion sammeln und waren regelrecht überwältigt von der Spendenbereitschaft in diesen für alle nicht einfachen Zeiten“, sagt Monika Uhlmann. Ihr liegt die ehrenamtliche Arbeit in der Stiftung sehr am Herzen. „Bei uns fließt kein gespendeter Cent in Verwaltungs- oder andere Kosten. Die Spenden kommen vollständig den jungen Menschen in unserer Region zugute.“

Das Börsenjahr 2022 war bisher in vielen Belangen turbulent – der Krieg in der Ukraine, gestiegene Energiepreise, explodierende Geldmengen, historisch hohe Inflationsraten, Leitzinserhöhungen und nicht zuletzt verstärkte Rezessionsängste machen die Lage am Kapitalmarkt für Anleger unübersichtlich.

Was bedeutet die aktuelle Lage für die zukünftige Entwicklung der Weltwirtschaft und wie wirkt sich diese auf Ihre Kapitalanlagen aus? In einer Podiumsdiskussion unter Moderation von Gunnar Breske, u. a. Moderator des ARD Wirtschaftsmagazins plusminus, stellten sich Lutz Hering (DRH Vermögensverwaltung GmbH) Stefan Riße (ACATIS Investment) und Thomas Lehr (Flossbach von Storch) diesen Fragen und diskutierten darüber, welche Entwicklungen wir an den internationalen Börsen zukünftig erwarten dürfen.

Video auf Youtube ansehen

Freie Presse Plauen vom 23.09.2022:

„Freie Presse“-Leser haben für ein neues Spielgerät im Plauener Awo Kinderhaus viel Geld gespendet. Der Ballfangkäfig wird nun fleißig bespielt.

Dank Spendengeld können die Bälle im Plauener Awo Kinder- und Jugendhaus nun wieder hoch fliegen. Foto: Ellen Liebner

Plauen. Auf dem großzügigen Gartengrundstück des Plauener Kinder- und Jugendhauses an der Kreuzung Trockental-/Straßberger Straße wird kräftig gebolzt. Bei Fußball, Basketball, Volleyball darf es jetzt wieder wild zugehen.

„Früher flog hier oft ein Ball über den Zaun“, sagt eine junge Bewohnerin des Hauses der Arbeiterwohlfahrt Vogtland (Awo). „Da gab es viele brenzlige Situationen.“ Das ist nun Vergangenheit: 19 Kinder und Jugendliche, die entweder die Nachmittage in den Tagesgruppen verbringen oder in der Einrichtung leben, können nun unbeschwert spielen. Möglich gemacht haben das „Freie Presse“-Leser, die in der Aktion „Leser helfen“ zum vergangenen Jahreswechsel mehr als 20.000 Euro für die Kinder und Jugendlichen gespendet haben. Die DRH Stiftung Kinderhilfe aus Zwickau hat sich mit weiteren 5000 Euro für das insgesamt 26.170 Euro teure Spielgerät beteiligt. „Den Rest haben wir selbst gemeinsam mit weiteren privaten Spendern gestemmt“, erklärt Steffi Macal, Abteilungsleiterin Kinder- und Jugendhilfe bei der Awo.

Lange hatte sich die aufwändige Montage aufgrund der Pandemie und fehlenden Baumaterials verzögert. Doch nun steht die Konstruktion, für die Metallmasten in ein Fundament gesetzt, Gitter und Netze angebracht wurden. Das Projekt ist auch am Handwerker und Monteur nicht spurlos vorübergegangen: Ronny Müller aus Saupersdorf hat zur Fertigstellung einen Basketballkorb samt Ball gesponsert. „Gerade, wenn man selbst Kinder hat, ist das Projekt schon etwas Besonderes.“

www.freiepresse.de/leser-helfen-kinderhaus

© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

Seit mittlerweile einem Jahr nehmen wir am Performance-Projekt VII der unabhängigen Prüfinstanz „Fuchsbriefe“ teil. In diesem Projekt stehen Banken und Vermögensverwalter in einem Wettstreit, bei dem Liquidität, Rendite und Risiko eines fiktiven Kunden bewertet werden. Neben dem Wettbewerb der Teilnehmer untereinander gilt es auch, ein Benchmarkportfolio – bestehend aus unterschiedlichen ETF’s – zu schlagen.

Wir freuen uns, dass wir trotz der ambitionierten Marktlage in den vergangenen Monaten per 30.09.2022 auf Platz 5 von insgesamt 43 Teilnehmern rangieren und auch die Benchmark geschlagen haben.

Mehr Details im Sonderdruck lesen (PDF)

Was war das für ein Sommer?! Überall schönes Wetter. Wir haben den Sommer im Freien verbracht, uns mit Freunden getroffen und uns in den langen Schlangen im Eiscafé eingereiht. Keiner konnte sich tagelangen Regen oder frostige Nächte vorstellen. Und doch ist der Herbst gekommen und jedem ist klar, dass auch der Winter naht.

Am Kapitalmarkt ist es ähnlich wie mit den Jahreszeiten. Er funktioniert chronologisch und das seit Jahrhunderten.

Aufschwung – Boom – Abschwung – Rezession (siehe Abbildung 1)

Abbildung 1: Konjunkturzyklus

Der Zyklus ist immer gleich. Mal ist er etwas länger, mal etwas kürzer, aber die Abfolge ist identisch.

Einen entscheidenden Unterschied gibt es dann aber doch. Am Kapitalmarkt schaut man in die Zukunft. Investoren stellen sich die Frage an welchem Punkt wir uns im Wirtschaftszyklus befinden (siehe Abbildung 2), deshalb läuft der Kapitalmarkt dem realen wirtschaftlichen Geschehen immer etwas voraus.

Abbildung 2: Zyklen (Quelle: Aktienjahrbuch.de)

Auch ohne Glaskugel lässt sich erahnen, welche Entwicklung in der Zukunft zu erwarten ist.

Die weltweiten Zinserhöhungen dämpfen die Konjunktur und verringern die Inflation. In Teilen der Welt wird es temporär zu einer Rezession kommen, welche das wirtschaftliche Umfeld wieder ins Gleichgewicht bringt und Vorbote des nächsten Aufschwungs sein wird. Sicherlich sind hier die Voraussetzungen unterschiedlich. Während man in Nordamerika schon auf dem richtigen Weg ist, bereitet uns Europa eher Kopfzerbrechen.

Abbildung 3: Versäumte beste Tage

Wie schön ist es dann, wenn man seine Investitionsentscheidung unabhängig vom persönlichen Wohnort treffen kann und weltweit sein Geld investiert so wie wir.

Was passiert eigentlich, wenn man den „wirtschaftlichen Naturgesetzen“ misstraut und seine Investitionsentscheidung ändert wie das Wetter im April?

Man verpasst die guten Momente am Kapitalmarkt und vermindert seinen Ertrag. Auch dieses Phänomen ist eindrucksvoll mit Daten untermauert (siehe Abbildung 3). Aus diesem Grund ist eine Langfriststrategie am Kapitalmarkt entscheidend.

Sind Investoren trotz der Datenlage unentschlossen, dann hilft die Mathematik. Unterteilt man seine Gesamtinvestition in einzelne Tranchen, dann erreicht der Anleger einen durchschnittlichen Einstiegskurs. Dieser erreicht eine Glättung, da man bei niedrigeren Kursen mit der gleichen Tranche mehr Anteile erwirbt und somit den Einstieg verbilligt (siehe Abbildung 4).

Im Beispiel werden auf unterschiedlichem Kursniveau jeweils 100€ investiert und das Kursniveau erreicht am Investitionsende (nur) das Ausgangsniveau wieder.

Das Ergebnis: 566€ bei einer Investition von 500€.

Abbildung 4: Cost-Average-Effekt

Unsere Empfehlung im aktuellen Umfeld kann deshalb nur lauten:

Schauen Sie voraus in die kommenden Quartale. Vertrauen Sie dem Wirtschaftszyklus und der Innovationskraft der Unternehmen die aktuellen Herausforderungen zu lösen.

Ergreifen Sie die Chance Ihr Geld in Sachwerte wie Aktien, Rohstoffe und (differenziert) in Immobilien anzulegen, um inflationssicher zu investieren. Denn das Guthaben auf Konten verliert aktuell rasant an Kaufkraft (deutsche Inflation: 10% im September 2022).

Eines ist aber gewiss: Der nächste Sommer kommt bestimmt!

Haben Sie offene Fragen oder benötigen Sie weitere Informationen?

Sprechen Sie uns jederzeit gern an.

 

Ihre

DRH Vermögensverwaltung GmbH

 

Disclaimer: Wir haben uns bemüht, alle Angaben sorgfältig zu recherchieren und zu erarbeiten. Dabei wurde zum Teil auf Informationen Dritter zurückgegriffen. Einzelne Angaben können sich insbesondere durch Zeitablauf oder infolge von gesetzlichen Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität sämtlicher Angaben kann daher keine Gewähr übernommen werden. Etwaige Anlageempfehlungen stellen lediglich Meinungen dar, die ohne unsere Vorankündigungen wieder geändert werden können. Sofern Aussagen über Renditen, Kursgewinne oder sonstige Vermögenszuwächse getätigt werden, stellen diese lediglich Prognosen dar, für deren Eintritt wir keine Haftung übernehmen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit steuerliche oder rechtliche Belange berührt werden, sollten diese vom Adressaten mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt erörtert werden.

Am 05.10.2022 trafen sich die Mitglieder des Netzwerkes AMZ bereits zum 8. Mal anlässlich des 26. Internationalen Automobilkongresses zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung bei DRH.

„Strukturwandel mit Innovationen: Neue Technologien – Neue Märkte – Neues Wachstum“ war das diesjährige Leitthema für mehr als 200 Kongressteilnehmer.

Angesichts des aktuellen wirtschaftlichen Umfeldes stand jedoch die Headline „Branchenkiller Energiekrise“ im Fokus der Präsentationen und der Paneldiskussion im Rahmen des Treffens, zu dem sich die ca. 80 Teilnehmer zum aktiven Austausch und Netzwerken bei DRH eingefunden haben.

Welche Auswirkungen der von der EU verfügte Ausstieg für Verbrennungsmotoren in Neuwagen ab 2035 auf die ca. 60.000-80.000 Arbeitsplätze in der Automobil- und Zulieferindustrie in unserer Region haben werden, ist heute noch nicht abzusehen. Hinzu kommt die aktuelle Unsicherheit in der Wirtschaft, unveränderte Lieferkettenprobleme, Absatzrückgänge und nicht zuletzt die massiv ansteigenden Energiekosten, die die Branche unter Druck setzen und künftig vor große Herausforderungen stellen. Diese – darüber waren sich die Teilnehmer einig – können nur mit Unterstützung der Politik gemeistert werden.

Anlässlich des Galaabends am ersten Kongresstag wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal der August-Horch-Ehrenpreis verliehen. DRH ist Mitglied der Jury für die Auswahl der Preisträger.

In diesem Jahr wurden gleich zwei Persönlichkeiten geehrt: Automobilhistoriker Prof. Dr. habil. Peter Kirchberg für sein Lebenswerk und Ronald Gerschewski, Geschäftsführer der IndiKar GmbH für seine Verdienste in der sächsischen Automobilindustrie.

Wir freuen uns, die Teilnehmer der AMZ – Lounge auch im nächsten Jahr wieder in unseren Geschäftsräumen zu begrüßen.

Projekt vom September 2022:

Die DRH Stiftung Kinderhilfe hat zusammen mit der gemeinnützigen Schachstiftung GK gGmbH ein großes Kinderschach-Projekt mit 17 Kindergärten aus Zwickau und Umgebung organisiert.

Bereits Kinder im Kindergartenalter sollen damit spielerisch an das Thema Schach herangeführt werden. Unserer Stiftung liegt dieses Projekt zur frühkindlichen Erziehung sehr am Herzen. Damit haben auch Kinder aus sozial benachteiligten Familien die Möglichkeit, frühzeitig Zahlen, Buchstaben sowie vernetztes Denken zu erlernen. Durch das spielerische Miteinander werden Barrieren abgebaut, die Kommunikation angeregt und soziale Kompetenzen gefördert.

Die DRH Stiftung Kinderhilfe hat 90% der Kosten für die notwendige Ausstattung und Schulung der Kindergärten übernommen.

Projekt vom September 2022:

Der gemeinnützige Verein „Hilfe für Dich – Meißen und Umgebung e.V:“ trat mit der Bitte an uns heran, für ein 9-jähriges Mädchen, finanzielle Mittel für neue Herbst-/Winterkleidung zur Verfügung zu stellen, da das Mädchen sehr schnell gewachsen ist. Die alleinerziehende Mutter lebt am Existenzminimum.

Die DRH Stiftung Kinderhilfe hat einen Teil der Kosten übernommen.

Am Donnerstag, den 01.09.2022 fand in unserer Niederlassung der DRH Vermögensverwaltung GmbH in Zwickau, Newtonstr. 18, eine umfassende Schulung für ein großes Kinder-Schach-Pilotprojekt mit Erziehern aus 17 Kindergärten aus der Region statt.

Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt mit der Schach-Stiftung GK gGmbH und der DRH Stiftung Kinderhilfe, welches Kinder schon im Kindergartenalter spielerisch an das Thema „Schach“ heranführen soll. Der Gründer der Schachstiftung GK, Dr. Gerhard Köhler, war ebenfalls anwesend.

Uns liegt dieses Projekt für die frühkindliche Erziehung sehr am Herzen. So haben auch Kinder aus benachteiligten Familien die Möglichkeit, frühzeitig Zahlen, Buchstaben sowie vernetztes Denken zu erlernen. Über das spielerische Miteinander werden Barrieren abgebaut, die Kommunikation angeregt und soziale Kompetenzen gefördert.

Die DRH Stiftung Kinderhilfe hat für den stattfindenden Lehrgang inklusive Materialien 90 % der Kosten übernommen und stellte die Räumlichkeiten sowie das Catering für die Schulung zur Verfügung.

Das positive Feedback der Teilnehmer und Ausrichter war überwältigend und nun freuen sich alle auf die neugierigen Blicke der Kinder bei der Umsetzung des Projektes, die Vernetzung bei Schachturnieren und die Begleitung durch ortsansässige Schachvereine.

DANKE an alle fleißigen Spender, die solche Aktionen unterstützen und real werden lassen.

Hier der Link zum sehenswerten und interessanten Medienbeitrag TV Westsachsen:
Video auf Youtube ansehen

 

Viele Investoren beschäftigt die aktuelle wirtschaftliche Lage sehr. Nur allzu augenscheinlich werden uns die Probleme täglich ins Bewusstsein gerufen.

Bis vor kurzem bezogen wir aus Russland noch billige Energie, welche die Schwächen der deutschen Energiepolitik, gepaart mit einer energieintensiven Wirtschaft, überdeckt hat.

Die Vorprodukte unserer Erzeugnisse bezogen wir zumeist aus China. Die Preise dafür waren so gering, dass eine Herstellung in heimischer Produktion viel zu teuer war. Durch die Corona-Pandemie und die damit unterbrochenen Lieferketten mussten Alternativen gefunden werden. Zumeist sind diese jetzt teurer als bisher gewohnt und schränken die Wettbewerbstätigkeit der hochpreisigen deutschen Produkte ein.

Zum Glück gibt’s da noch den Euro!

Bei den Exporteuren sorgt die aktuelle Euroschwäche für „Glücksmomente“ (siehe Abbildung 1). Für das Ausland sind dadurch deutsche Exporte preiswert und somit wieder wettbewerbsfähig.

Abbildung 1: Entwicklung EUR/USD (Quelle: Infront)

Die Probleme bei Energie und Lieferketten scheinen kurzfristig unlösbar zu sein.

Es bleibt die Hoffnung, dass die deutsche Innovationskraft diese Nachteile teilweise kompensieren kann. Trotzdem ist die Wirtschaft wie eine Immobilie – standortbezogen. Eine geografische Veränderung von Wirtschaftsstandorten ist schwierig und kurzfristig nicht umsetzbar.

Bei Geldanlagen scheint es dagegen keine Grenzen zu geben. Anleger können in die verschiedensten Anlagen global investieren.

Regionale Standortvorteile kann man sich so zunutze machen und kurzfristig auf globale Veränderungen reagieren.

Beispielhaft sind hier die Energiekosten zu nennen. Die große Energieabhängigkeit Deutschlands lässt uns fast jeden Preis akzeptieren, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Anders ist es in Ländern, die selbst große Mengen an Energie produzieren und dabei den überschüssigen Anteil sogar exportieren können.

Die Preisgestaltung kann hier wesentlich abweichen.

Abbildung 2 zeigt die unterschiedlichen Preise bei Gas in Europa und den USA  und somit den Wettbewerbsnachteil bzw. -vorteil der jeweiligen Region.

Abbildung 2: Entwicklung der Gaspreise in Europa und den USA (Quelle: JPM Asset Management per 30.06.22)

Übertragen in die Welt der Kapitalanlage lässt sich somit konstatieren:

US-Unternehmen haben weitaus geringere Rohstoffkosten und damit einen Wettbewerbsvorteil. Zwar ist die aktuelle Dollarstärke nachteilig, aber die USA verfügt über einen der größten Binnenmärkte der Welt und der Anteil an Exporten ist im Vergleich zu anderen Ländern somit weitaus geringer.

Weiterhin hat die US-Notenbank schon vor Monaten mit der Inflationsbekämpfung begonnen und scheint diese auch in absehbarer Zeit eindämmen zu können.

Das sind nur einige Gründe, warum US-Unternehmen im globalen Vergleich wahrscheinlich über bessere Voraussetzungen verfügen.

In unseren Investitionsüberlegungen steht deshalb Nordamerika klar vor europäischen Investitionen und da unsere Anlagen nicht „immobil“ sind, ist die Umsetzung natürlich unkompliziert und zeitnah.

Unsere Aufgabe ist es, wirtschaftliche Veränderungen zu erkennen und in der Anlagestrategie umzusetzen, auch wenn es manchmal dazu führt, den „Heimatmarkt“ zu meiden.

Aktuell gilt: „America First!“

Haben Sie offene Fragen oder benötigen Sie weitere Informationen?

Sprechen Sie uns jederzeit gern an.

 

Ihre

DRH Vermögensverwaltung GmbH

 

Disclaimer: Wir haben uns bemüht, alle Angaben sorgfältig zu recherchieren und zu erarbeiten. Dabei wurde zum Teil auf Informationen Dritter zurückgegriffen. Einzelne Angaben können sich insbesondere durch Zeitablauf oder infolge von gesetzlichen Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität sämtlicher Angaben kann daher keine Gewähr übernommen werden. Etwaige Anlageempfehlungen stellen lediglich Meinungen dar, die ohne unsere Vorankündigungen wieder geändert werden können. Sofern Aussagen über Renditen, Kursgewinne oder sonstige Vermögenszuwächse getätigt werden, stellen diese lediglich Prognosen dar, für deren Eintritt wir keine Haftung übernehmen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit steuerliche oder rechtliche Belange berührt werden, sollten diese vom Adressaten mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt erörtert werden.