Projekt vom August 2022:

Das Team der Ambulanten Hilfen des Sprach-, Bildungs- und Beratungszentrum e.V. Zwickau kümmert sich im Rahmen der sozialpädagogischen Familienhilfe um mehrere Familien. Ein Großteil der betreuten Familien ist geprägt von Konflikten im Alltag, Überforderung bei der Erziehung ihrer Kinder und finanziellen Schwierigkeiten. Dadurch werden deren Kinder vom gesellschaftlichen Leben oft ausgegrenzt und stigmatisiert. Einige dieser Kinder mussten bereits traumatische Erfahrungen in ihrem jungen Leben machen.

Die Mitarbeiter des SBBZ e.V. haben mit einigen der betreuten Familien im August einen unvergesslichen Tagesausflug in den Leipziger Zoo organisiert. Somit hatten die Familien ein einmaliges Erlebnis, um positive familiäre Erfahrungen nach Lockdown, Schul- und Kitaschließungen zu schaffen. Da diese Familien kein Geld für Freizeitaktivitäten mit ihren Kindern zur Verfügung haben, finanzierte die DRH Stiftung Kinderhilfe den gemeinsamen Tagesausflug.

Wochenendspiegel Chemnitz vom 11.08.2022:

Haus „Kinderland“ erhält neuen Multifunktionsraum.

Zur Einweihung dabei: Monica Uhmann und Renate Lang von der DRH Stiftung Kinderhilfe sowie Michael Raps von Birkus Immobilien GmbH Chemnitz und die Haus „Kinderland“-Leiterin Andrea Franke (v.l.). Foto: Judith Hauße

Von Judith Hauße. In die Region investieren. Spenden und wissen, das Geld kommt auch da an, wo es hin soll. Das ist der DRH Stiftung Kinderhilfe seit vielen Jahren ein großes Anliegen. Auch ein Grund, warum Frank Birkner, Geschäftsführer der Birkus Immobilien GmbH Chemnitz ein durch die Stiftung ausgewähltes Projekt mit einer großzügigen Spende in Höhe von 5.000 Euro unterstützt hat. Das Projekt war schnell gefunden. Schon lange hegte das Haus Kinderland im Chemnitzer Stadtteil Markersdorf – eine Freizeiteinrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Chemnitz – den Wunsch nach einem Multifunktionsraum für Jugendliche. Einen Rückzugsort, an dem sie unter sich sind, zum Austausch und gemeinsam Zeit verbringen. „Das fehlte bislang“, wie Andrea Franke, Leiterin und gute Seele des Hauses sagt. Vergangene Woche war es dann soweit, gemeinsam mit den jungen Menschen schnitt die Haus Kinderland-Chefin das Band zum neuen Raum durch. Und auch die Stiftungsvertreterinnen Monika Uhlmann und Renate Lang ließen es sich nicht nehmen, die neue Räumlichkeit miteinzuweihen.

„Es ist toll zu sehen, dass das Geld den jungen Menschen, quasi unserer Zukunft, zugutekommt“, sagt Monika Uhlmann vom Stiftungsvorstand. Gemeinsam mit Michael Raps, der den aufgrund von Krankheit verhinderten Frank Birkner vertrat, ging es dann zum Plausch mit den Kindern und Jugendlichen. Natürlich auf der neuen Couch. Neben dieser verfügt das Zimmer über Sitzkissen, LED-Beleuchtung, TV-Anlage und Holzvertäfelung. Vorher war hier noch eine Zwischenwand. Seit Anfang des vergangenen Jahres hat Dirk Stöckel, das Zimmer in Eigenleistung nach den Wünschen der Jugendlichen umgebaut, inklusive Durchbruch der Wand.

„Es sollte hell, modern aber doch auch rustikal sein, und die Jugendlichen selbst haben sich mit einer aus alten Holzbalken upgecycelter Garderobe beteiligt“, so Dirk Stöckel.
Andrea Franke weiß, wie wichtig es den Jugendlichen war, den Raum selbst mitzugestalten. „Sie konnten es kaum erwarten, ihn endlich zu sehen und jetzt auch nutzen zu können.“ Nach der Führung durch das Haus zeigten sich beide Stiftungsvertreterinnen mehr als davon überzeugt, „hier ist das Geld gut angelegt“, wie sie sagen. „Solches Engagement für Kinder, ganz besonders sozial benachteiligter Mädchen und Jungen, ist uns als Stiftung besonders wichtig.“ sagt Monika Uhlmann. „Die Spendenbereitschaft für regionale Projekte ist groß und hat in den letzten Jahren auch noch einmal zugenommen.“

Auch für Frank Birkner war es ein Anliegen, für ein Projekt in der Region zu spenden, wie Michael Raps stellvertretend für den großzügigen Spender und Geschäftsführer der Birkus Immobilien GmbH Chemnitz zum Einweihungstermin ausrichtete. Im kommenden Jahr feiert das Haus „Kinderland“ sein 30. Jubiläum. Der neue Multifunktionsraum ist in der Geschichte des Vereins ein weiterer Meilenstein. Das Haus besuchen Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren, die zum Teil in Familien leben, die sich großen Herausforderungen wie etwa Arbeitslosigkeit, Armut oder familiären Konflikten stellen müssen.

Bei Andrea Franke und ihrem Mitarbeiterteam, das zu großen Teil aus ehrenamtlichen Helfern besteht, erhalten täglich bis zu 25 Kinder u.a. eine kostenfreie Mahlzeit, Lernnachhilfe, kreative, musische und gemeinschaftsfördernde Angebote.

Die Kinder haben hier die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. Die Betreuer stehen ihnen zudem immer mit einem offenen Ohr zur Seite. „Wir sind vielmehr ein familienergänzendes Konzept, denn am Ende geht es auch darum, dass die jungen Menschen nicht den Kontakt zur eigenen Familie verlieren.“

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Projekt vom Juli 2022:

Bei den Kindern und Jugendliche der Familienwohngruppe des Zwickauer Kinderhaus-Verein e.V. wird das Musizieren ganz groß geschrieben. Musik macht nicht nur froh, sondern ist auch in vielen Lebenssituationen hilfreich und ein wesentlicher Bestandteil für das Gemüt und die Bewältigung des Alltags.

Daher war es für die Kinder etwas ganz Besonderes, selbst einmal ein Musical bei den Luisen-Festspielen in Wunsiedel besuchen zu können. Die Finanzierung der Eintrittskarten übernahm unsere Stiftung gern.

Projekt vom Juli 2022:

Der Verein „Stoffwechsel“ e.V. Gorbitz ist ein anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit Angeboten in vier Stadtteilen Dresdens. Jedes Jahr in den Sommerferien unternimmt der Verein mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen ein Pfadfinder-Sommercamp. Damit möglichst viele Kinder und Jugendliche daran teilnehmen können, musste dringend eine Zelterweiterung angeschafft werden, die größtenteils von der DRH Stiftung Kinderhilfe finanziert wurde.

Wohl selten wird in einem Kapitalmarktbericht von Goethe zitiert. Heute passt es dennoch. Denn Goethe´s Gedicht beschreibt die Liebe und das menschliche Leid während des 80 jährigen Krieges zwischen den Niederlanden und Spanien um 1568.

Zwar ist das aktuelle Umfeld im Vergleich weniger dramatisch wie zur damaligen Zeit, aber die beschriebenen menschlichen Reaktionen gelten auch heute noch.

Denn Stimmungen bestimmen nicht nur den Alltag, sondern auch teilweise das Geschehen an den Kapitalmärkten.

Im Regelfall werden konjunkturelle Entwicklungen, Unternehmensergebnisse oder der technische Wandel stets versachlicht und ohne Emotionen gewertet.

Anders ist das im Fall von exogenen Schocks wie der Corona-Pandemie oder des Russland-Ukraine-Krieges. Hier wird es zumeist hochemotional und sachliche Argumente verlieren zuweilen an Bedeutung.

Das ein oder andere Ereignis verliert dann im Rückspiegel der Geschichte seinen Schrecken. Jüngstes Beispiel ist der Rückgang am Kapitalmarkt in der Corona-Krise.

 

Fragt man heute Investoren, dann ist ihnen natürlich im Nachgang alles klar und völlig einleuchtend. Fakt ist aber, dass wohl alle Investoren im März 2020 stark verunsichert waren, aber der Moment der größten Unsicherheit sich im Nachgang als ein sehr guter Investitionszeitpunkt dargestellt hat. 

Fast genau 2 Jahre später ein neuer exogener Schock: 

Russland dringt militärisch in der Ukraine ein und Europa muss sich die Frage der Energiesicherheit neu beantworten. Ein erneuter Lockdown in China von 8 Wochen lässt erneut die Lieferketten reißen und führt zu Güterengpässen weltweit. Beides zusammen lässt die Inflation stark steigen. 

Die Folge ist eine ähnlich schlechte Stimmungslage an den Kapitalmärkten wie in der Coronapandemie. 

Nachfolgende „Stimmungsindikatoren“ beschreiben sehr gut die aktuelle Gemütslage der Investoren. 

Absolutes Stimmungstief bei den Fondsmanagern: 

 

Die Konjunkturerwartung (rote Linie) ist auf einem Tiefpunkt: 

 

Zahlreiche weitere Stimmungsindikatoren würden ein ähnliches Bild zeigen. Fast scheint es so, dass es zu ähnlichen Stimmungstiefs wie während der Coronazeit gekommen ist. 

Aber per heute können wir nicht in den Rückspiegel schauen, sondern müssen in der Ungewissheit über die Zukunft entscheiden und handeln. Natürlich können wir keine Aussage treffen, wie lange die aktuelle Krise andauert, aber eines ist trotzdem klar: Die Kursrückgänge der letzten Wochen haben die Bewertungen in vielen Segmenten stark verringert und lassen die Bewertungsniveaus attraktiv erscheinen. 

Für Investoren, die in Qualitätswerte investieren möchten, kann dies vielleicht der „Corona-Moment“ sein. 

 

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Sprechen Sie uns jederzeit gern an. 

Ihre 

DRH Vermögensverwaltung GmbH im Juli 2022 

 

Disclaimer

Wir haben uns bemüht, alle Angaben sorgfältig zu recherchieren und zu erarbeiten. Dabei wurde zum Teil auf Informationen Dritter zurückgegriffen. Einzelne Angaben können sich insbesondere durch Zeitablauf oder infolge von gesetzlichen Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität sämtlicher Angaben kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Etwaige Anlageempfehlungen stellen lediglich Meinungen dar, die ohne unsere Vorankündigungen wieder geändert werden können. Sofern Aussagen über Renditen, Kursgewinne oder sonstige Vermögenszuwächse getätigt werden, stellen diese lediglich Prognosen dar, für deren Eintritt wir keine Haftung übernehmen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Soweit steuerliche oder rechtliche Belange berührt werden, sollten diese vom Adressaten mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt erörtert werden.

Projekt vom Juni 2022:

Der Verein Lebenshaus e.V. Lichtenstein/Sa. hat vor vielen Jahren das Projekt „Familiengesundheitspaten“ ins Leben gerufen. Es werden ehrenamtliche Paten für Familien mit Kindern, die Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder benötigen, vermittelt und geschult. Unter den Familien befinden sich z.B. Alleinerziehende, Familien mit wenig sozialem Netzwerk, sehr junge Eltern oder auch Kinder aus Wohngruppen und Pflegefamilien. Viele Patenkinder sind verschiedenen Belastungen ausgesetzt und haben in ihrer Biografie bereits unterschiedlichste negative Erfahrungen machen müssen.

Im Juni wurde für die Paten, Kinder und Familien ein „Dankeschön-Fest“ für organisiert, um den Kindern gemeinsam mit ihren Bezugspersonen ein schönes und unbeschwertes Erlebnis zu schaffen. Einen großen Teil der Kosten für dieses Fest übernahm die DRH Stiftung Kinderhilfe.

 

 

Seit Gründung der DRH Vermögensverwaltung begleitet und begeistert uns Yannick Demange, 1973 in Benfeld (Frankreich/Elsass) geboren, zu unterschiedlichsten Anlässen mit seiner ganz besonderen Kunst – der Kochkunst.

Diese erlernte er – unter anderem bei renommierten Sterneköchen – von 1992 bis 1995 in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz. 1995 wurde er mit seinem Restaurant „Drei Schwäne“ in Zwickau sesshaft blickt auf namhafte Auszeichnungen, z.B. vom „Feinschmecker“ oder dem Restaurantführer Gault-Millau zurück.

Sehr zu unserer und der Freude unserer über die Jahre zahlreichen Gäste hat er unsere Region bis heute nicht wieder verlassen.

Am Abend des 16.06.2022 präsentierte Yannick den ca. 30 geladenen Gästen ein elsässisches 4-Gänge-Menü, garniert mit gleichermaßen interessanten wie unterhaltsamen Geschichten und Anekdoten aus seinem Leben, die ihm Gunnar Breske – bekannt aus ARD und mdr – in überaus charmanter Weise entlockte.

So war beispielsweise zu erfahren, dass der ausgesprochene Familienmensch Yannick neben der exquisiten Küche seit vielen Jahren seiner großen Leidenschaft für die Hobbyfliegerei nachgeht und mit seiner eigenen Maschine bereits in ganz Europa unterwegs gewesen ist.

Komplettiert wurde der Abend von Horst-Jürgen Engel, Gastronom und Weinkenner aus dem Vogtland und aktives Mitglied der Chaîne des Rôtisseurs, Vice Chargé de Missions Bailliage Sachsen, der die mit den Speisen vorzüglich harmonierenden Weine kompetent und kurzweilig präsentierte.

Wir danken Yannick Demange und seinem Team sowie allen Beteiligten für einen wunderbaren Abend, der uns und unseren Gästen sicher lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird.


Über die aktuelle Situation an den Kapitalmärkten konnte man in den vergangenen Wochen und Monaten viel lesen. Schwierigkeiten in den Lieferketten, steigende Preise und das Dilemma bei der Rohstoffversorgung der Länder sind aktuell die größten Herausforderungen.

Bei der scheinbar verfahrenen Situation wird aus unserer Sicht meist ein entscheidender Faktor unterschätzt: Der Mensch mit seiner Widerstandsfähigkeit, Wandlungsfähigkeit und Innovationskraft. Diese Faktoren waren stets Treiber positiver Entwicklungen in der Wirtschaft.

Der technologische Fortschritt und seine zunehmende Geschwindigkeit als weitere treibende Kraft der wirtschaftlichen Entwicklung kommen dabei hinzu.

Gerade hörte man noch im Wohnzimmer seine Lieblingsplatten und war später vom iPod mit seinem enormen Musikspeicher begeistert. Jetzt steigt man in sein Auto und streamt Musik über Anbieter wie Spotify. Dabei verkürzt sich jedes Mal die Halbwertzeit solcher Produkte, obwohl man geglaubt hatte, gerade eine Innovationsstufe erreicht zu haben, die lange Bestand haben wird.

Doch weit gefehlt…

Quelle: Unsplash / Wikipedia / Acatis Invest

 

Aktuell sehen wir die größten Innovationssprünge im Bereich:

  • Gesundheit (z.B. die Etablierung der mRNA-Technologie)
  • Wasserstoffwirtschaft (z.B. bei der Lösung des Energieproblems)
  • E-Mobilität
  • Künstliche Intelligenz (z.B. Spracherkennung und Gestensteuerung)
  • Datenspeicherung (z.B. Cloudservice)

All diese Technologien sind aus Problemstellungen der Menschen oder Krisen in der Welt entstanden und bereits heute in der Anwendung.

Unsere Aufgabe ist es das Vermögen unserer Kunden verantwortungsvoll zu betreuen und in der ak-tuellen Phase nicht in den „Krisenmodus“ zu verfallen, sondern die wirtschaftlichen und technologi-schen Veränderungen herauszuarbeiten und in der Allokation der Depots zu berücksichtigen.

Die aktuellen Veränderungen in der Weltwirtschaft sind notwendig und längerfristig positiv zu bewer-ten, auch wenn es dabei zu „Wachstumsschmerzen“ kommt. Wichtig ist es aber ein Teil dieser Ent-wicklung zu sein, denn nur so kann man an ihr partizipieren.

Unsere Strategie sich an stabilen und innovativen Unternehmen zu beteiligen ist weiterhin richtig, denn diese Unternehmen und ihre Wandlungsfähigkeit sind Teil der Lösung aktueller Widrigkeiten.

 

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns gerne.

Ihre

DRH Vermögensverwaltung GmbH

 

Disclaimer

Wir haben uns bemüht, alle Angaben sorgfältig zu recherchieren und zu erarbeiten. Dabei wurde zum Teil auf Informationen Dritter zurückgegriffen. Einzelne Angaben können sich insbesondere durch Zeitablauf oder infolge von gesetzlichen Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität sämtlicher Angaben kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Etwaige Anlageempfehlungen stellen lediglich Meinungen dar, die ohne unsere Vorankündigungen wieder geändert werden können. Sofern Aussagen über Renditen, Kursgewinne oder sonstige Vermögenszuwächse getätigt werden, stellen diese lediglich Prognosen dar, für deren Eintritt wir keine Haftung übernehmen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Soweit steuerliche oder rechtliche Belange berührt werden, sollten diese vom Adressaten mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt erörtert werden.

Fuchs|Richter Prüfinstanz vom 25. April 2022:

Beim Blick über die Teilnehmerliste der Performance-Projekte sticht eine Sache ins Auge: Anbieter aus Ostdeutschland sind deutlich unterrepräsentiert. Das sich die DRH Vermögensverwaltung dem Wettbewerb stellt, ist daher umso erfreulicher – zumal die Dresdner es auf Anhieb schaffen im Performance-Projekt VII die Benchmark zu schlagen. 

Die DRH Vermögensverwaltung GmbH ist im Performance-Projekt VII der einzige – rechnen wir die zwei Berliner Teilnehmer nicht mit – Anbieter mit Sitz in einem ostdeutschen Bundesland. Dass es in den neuen Bundesländern dreißig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung deutlich weniger Vermögensverwaltungen als in Westdeutschland gibt, hat historische und demografische Gründe. Aber auch im Osten der Republik, in Städten wie Dresden, Leipzig, Potsdam oder dem Berliner „Speckgürtel“, wächst der Wohlstand – und der will verwaltet werden. 

Der sächsische Vermögensverwalter DRH nimmt erstmals an einem Performance-Projekt der Prüfinstanz teil und schafft es dabei gleich auf Anhieb, die Benchmark zu schlagen. Das ist angesichts eines verhältnismäßig kleinen Teams von 10 Mitarbeitern umso bemerkenswerter. Über 500 Kunden betreut die DRH seit 1998 an ihren Standorten in Dresden und Zwickau. Die Prüfinstanz schaut genauer hin: Auf welche Strategien setzen die Finanz-Profis der DRH? Wie ist ihr Portfolio im Performance-Projekt VII strukturiert? Welche Erwartungen haben Sie für die Zukunft der Kapitalmärkte? 

Solider Stil mit Raffinesse 

Verantwortlich für die DRH-Kundenportfolios sind die Portfoliomanager Lutz Hering und Marco Rumpf. Sie beschreiben ihren Investmentstil als „fundamental.“ Das mag auf den ersten Blick „schlicht“ klingen, beinhaltet aber eine erprobte Investmentphilosophie, die dem Kunden Rendite und Sicherheit in Aussicht stellt. Denn „fundamental“ bedeutet in dem Zusammenhang, dass für ein Investment die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen eines Unternehmens (z.B. Umsatz, Verschuldung, Gewinnmargen, Wachstum) entscheidend sind. Aufgabe des Portfoliomanagements ist es diese Daten zu prüfen und aufbauend darauf Investmententscheidungen für das Portfolio zu treffen – ein klarer Mehrwert für den Kunden, insbesondere im Vergleich zum Anleger Marke „Do-it-yourself“ oder einem passiven ETF-Portfolio analog der Benchmark. 

Diversifikation ist Trumpf 

Ein weiterer wesentlicher Punkt im Portfoliomanagement der DRH ist die Diversifikation – die Aufteilung des Kundenvermögens über verschiedene Vermögensklassen, Branchen und Regionen. Sie wissen: Wer alles auf nur eine Karte setzt, kann zwar viel gewinnen, wird aber wahrscheinlich eher verlieren. Zockerei hat mit einer seriösen Vermögensverwaltung wenig zu tun. Die DRH strebt daher eine ausgewogene Diversifikation für ihre Kunden-Portfolios an. Das ist einerseits ein wichtiges Qualitäts-Merkmal, andererseits spricht es auch für die Sicherheit der DRH-Portfolios. 

Dadurch entstehen umfangreiche Kundenportfolios – mehr als 100 verschiedene Titel sind dabei keine Seltenheit. Wie behält das Portfoliomanagement da den Überblick wollte die Prüfinstanz erfahren? Die Antwort: Es gibt einen klar strukturierten Investmentprozess, welcher die Risiken der verschiedenen Portfolien abbildet und Szenarien an den Kapitalmärkten vorab definiert. Darauf basierend werden Handlungsprotokolle erstellt, die bei Eintritt eines Ereignisses als Basis fungieren, um emotionale Entscheidungen zu verhindern. 

Besonderheit Kryptowährungen und CO2-Zertifikate 

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal springt bei den Anlageklassen, in die die DRH investiert, ins Auge. Denn neben den „Klassikern“ Aktien, Anleihen und Edelmetallen, teilt uns die DRH mit, dass sie auch auf Kryptowährungen und CO2-Zertifikate setzt. Das sind Anlagen, die wir sonst bei fast keinem anderen Teilnehmer im Performance-Projekt finden. Je nach Kunde können 3% des Vermögens in Kryptos und 3,5% in CO2-Zertifikate investiert sein. 

Die Investments erfolgen über alle zur Verfügung stehenden Anlagevehikel. Das können Einzeltitel, aktiv gemanagte Fonds, ETF oder Zertifikate sein. Hinsichtlich der Regionen hält die DRH derzeit vor allem Nordamerika für besonders interessant bzw. Unternehmen mit Marktführerschaft, die eine relative Resistenz gegenüber Wirtschaftszyklen aufweisen. Abstand nehmen die Sachsen aktuell eher von Aktien aus Europa und von Rentenanlagen. Das DRH-Portfoliomanagement begründet dies damit, dass durch die räumliche und wirtschaftliche Nähe zu Russland und der Ukraine eher schwierige Zeiten auf Unternehmen zukommen. Durch die Inflation und die einhergehenden Zinserhöhungen werden dann Kursverluste bei Zinspapieren entstehen. Hinsichtlich der Branchen stehen derzeit disruptive Geschäftsmodelle im Fokus, die nach Einschätzung von DRH in den kommenden Jahren komplette Branchenlandschaften verändern werden. Beispielhaft sind hier die Digitalisierung oder die Gentechnologie zu nennen. 

Corona und Ukraine: Zwei Krisen in kurzer Zeit 

Auf unvorhergesehen Ereignisse reagieren Hering und Rumpf sofort. Der Vorteil eines kleinen Teams liegt hier sicherlich im geringeren Abstimmungsbedarf im Vergleich zum Portfoliomanagement einer großen Bank. Unvorhergesehene Ereignisse in großem Ausmaß gab es in den letzten Jahren zwei Mal: Einerseits schüttelte 2020 die Corona-Krise die Märkte durch. Die DRH erwies sich im Crash als mutig: Getreu dem Motto „What goes down, must come up!“ hat die DRH im Corona-Crash ihre Goldposition reduziert – für gewöhnlich der Sicherheitsanker eines Portfolios – und stattdessen am Aktienmarkt zugegriffen. Der deutliche Rebound an den Aktienmärkten in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 und 2021 hat diesen Mut belohnt. 

Das zweite große Ereignis war die Eskalation im Russland-Ukraine-Krieg Ende Februar 2022. Das Portfoliomanagement hat schon im Vorfeld Kursmarken für zusätzliche Aktienkäufe klar definiert und umgesetzt. So musste man sich nicht der „(Ohn-)Macht der Bilder“ aussetzen und nicht aus emotionalen Gründen handeln. In den Tagen nach der Invasion wurde z.B. die Position der CO2-Zertifikate ausgebaut, da es hier zu starken Kursverwerfungen kam und das Thema Klima weltweit wohl weiterhin, nach Einschätzung der DRH, eines der Wichtigsten in der Zukunft sein wird.

Das Portfolio der DRH Vermögensverwaltung GmbH 

Wie bereits oben erwähnt, ist Diversifikation eines der Kernelemente der DRH-Portfolios. Und das stellt sie im Performance-Projekt VII deutlich unter Beweis. Per 31.12.2021 bestand das Portfolio aus 291 Investments, wovon 285 Titel einzelne Aktien und drei Titel Aktienfonds waren. 83,8% des Portfoliovermögens waren in diesen Aktienbaustein investiert. Der Goldanteil lag per Jahreswechsel bei knapp 10%, ca. 3% entfallen auf die CO2-Zertifikate. Die Kryptowährung Bitcoin ist mit einem Anteil von 1,65% vertreten. Auch ein Quartal später, kurz vor Veröffentlichung des Reports „Besser als die Benchmark“, hat sich an dieser Gewichtung nichts Wesentliches verändert. 

In etwa gleiche Gewichtung mit Ausnahmen 

Die meisten Aktien haben einen Portfolioanteil von geringen 0,25% – im Schnitt wurden sie für ca. 5.000 Euro ins Portfolio gebucht. Allerdings gibt es auch einige Werte, die deutlich stärker gewichtet wurden. Zu diesen Aktien gehört etwa der Tech-Gigant Apple Inc. (Anteil am Portfolio 1,83%), die Schweizer Schokoladen-Manufaktur Lindt & Sprüngli (0,58%) oder Software-Riese Microsoft (1,49%). Drei Fonds im Portfolio decken den Bereich „Emerging Markets“ ab. Das sind zwei China-Fonds (ISIN: LU 125 501 109 7 und LU 021 052 663 7) und ein Vietnam-Fonds (ISIN: IE 00B D5H PH8 4). Der Emerging Markets Anteil ist mit ca 7% für ein nahezu vollständiges Aktien-Portfolio moderat. 

Anleihen und ETFs? Bewusst außen vor gelassen! 

Auffällig am Portfolio ist aber natürlich auch, was nicht enthalten ist. Hierbei treten die Unterschiede zur Benchmark deutlich zutage: Nicht enthalten sind Anleihen. Während sie im Benchmark-Portfolio als Sicherheitsbaustein mit 50% gewichtet sind, sind sie im DRH-Portfolio gänzlich aussortiert. Das ist eine nicht ganz risikolose Strategie. Die Sicherheit muss demzufolge über andere Portfoliokomponenten hergestellt werden. Das kann die im Vergleich zur Benchmark höhere Gold-Gewichtung, die umfassende Diversifikation und das aktive Portfoliomanagement sein. 

Eine Sache suchen wir im DRH-Portfolio vergeblich: ETFs. Das ist bemerkenswert, denn es zeigt, mit welchem Verständnis die DRH sich dem Wettbewerb stellt. Ihr geht es nicht darum ein zweites ETF-Portfolio aufzulegen, das die Benchmark schlagen soll, sondern durch aktives Management – der Königsklasse der Vermögensverwaltung – die Benchmark zu übertrumpfen. 

Rohstoffe Fehlanzeige 

Und noch etwas finden wir nicht im Portfolio der DRH: Rohstoffe. Während die Benchmark darauf zu immerhin 5% setzt, sind sie bei der DRH nicht allokiert. Warum verzichtet die DRH trotz erheblicher Wersteigerungen in der letzten Zeit auf diese Anlageklasse? Das DRH-Portfoliomanagement begründet diesen Schritt damit, dass Rohstoffe im Allgemeinen stark zyklisch sind und deshalb nicht dem Langfristcharakter des Portfolios entsprechen. Direktinvestments in Nahrungsmittel werden aus ethischen Gründen ausgeschlossen. 

Wie geht es weiter? 

Auch in ihrer Markteinschätzung hebt sich die DRH von anderen Anbietern ab. Denn das DRH-Portfoliomanagement erwartet eine weniger harte Gangart der Notenbanken bei den Zinsen als von der Mehrheit der Marktteilnehmer prognostiziert. Das liegt ihrer Ansicht nach daran, dass wirtschaftliche Zwänge und die hohe weltweite Verschuldung einen starken Anstieg der Zinsen nicht zulassen werden. Daraus erklärt sich, warum die DRH die Anleihequote im Portfolio auf null heruntergeschraubt hat. Dieses erwartete Umfeld ist für Anleihe-Investments wenig attraktiv. 

Staatsverschuldung und Inflation im Blick behalten 

Weiterer Eckpfeiler für die künftige Kapitalmarkt ist für die DRH zudem die hohe Staatsverschuldung. Länder wie Japan sind mit über 250% ihres BIPs verschuldet, Italien mehr als 150%, die USA 130%, Frankreich 115%. Deutschland steht mit ca. 70% im Vergleich der Industrieländer sogar verhältnismäßig gut dar. Daraus erwachsen Risiken an den Kapitalmärkten, die potenziell die Gefahr haben in eine Staatsschuldenkrise zu münden. Portfoliomanager müssen das langfristig im Blick haben – auch wenn die Gefahr derzeit noch nicht als akut einzustufen ist. 

Die Inflation wird laut DRH Einschätzung nicht auf ihr Vor-Corona-Niveau sinken. In den nächsten drei bis fünf Jahren erwarten sie eine Inflationsquote zwischen 3% und 4% für Deutschland und den Euroraum. Das, in Kombination mit dem weiter bestehenden Niedrigzinsumfeld, wären gute Bedingungen, um ein Portfolio mit hoher Aktiengewichtung zu managen. 

Fazit: Zahlreiche Alleinstellungsmerkmale heben die DRH Vermögensverwaltung GmbH im Wettbewerbsumfeld heraus. Mit ihren Krypto-Investments betritt sie in der Vermögensverwaltung im Markt Neuland. Dass auch die Leistung am Ende „stimmt“, bezeugt der bisherige Erfolg im Performance-Projekt. 

Lesen Sie hier die komplette Veröffentlichung (PDF)

Geahnt haben es wohl schon die meisten, wenn sie auf die aktuellen Preise im Supermarkt oder an der Tankstelle geschaut haben. Jetzt kam die Bestätigung durch das Statistische Bundesamt von offizieller Seite. Mit 7,3 % Teuerung gegenüber dem Vorjahresmonat ist dies die größte Steigerung seit mehr als 40 Jahren.

Das tägliche Leben ist gerade durch den Krieg in der Ukraine teurer geworden, aber es kann davon ausgegangen werden, dass mit (einer hoffentlich baldigen) Beendigung des Konfliktes die gewohnte Normalität wieder näher rückt.

Steigende Benzinpreise an der Zapfsäule sind derzeit auch eher der Ausdruck der Angst vor einer sich verschärfenden Krise und nicht vor einer erhöhten Nachfrage oder eines sich verknappenden Angebotes. Denn aus Russland fließen weiter täglich Öl und Gas.

Dennoch ist die Rohstoffabhängigkeit nicht zu übersehen. 30 % unserer Öle kommen aus Russland. Für Polen sind es sogar fast 70 %!

Die angestrebte „grüne Revolution“ sieht anders aus und wird uns wohl die nächsten Jahre noch stark beschäftigen. Dennoch ist sie notwendig und wird wohl noch einige (Geburts-) Schmerzen auslösen.

Was hat das alles mit Kapitalanlagen zu tun?

Eine dauerhaft stärkere Inflation führt zwangsläufig zum Verlust der Kaufkraft. Der Deutsche ist fleißig und sparsam, bleibt aber dann auch bei der Altersvorsorge den Traditionen vergangener Generationen verhaftet, die mit dem Wort „Zins“ nicht sofort den „Strafzins auf Guthaben“ assoziiert haben.

Die Lösung für den Sparer?

Investieren Sie in die Unternehmen, die gerade Sie ihre Preissetzungsmacht spüren lassen. Vielleicht verspürt gerade der eine oder andere das Gefühl, diese Unternehmen boykottieren zu wollen.

Dieses Gefühl sollte jedoch – rein sachlich betrachtet –  eher zu der Einsicht führen, wie wichtig bestimmte Produkte oder Dienstleistungen im täglichen Leben sind. Denken Sie dabei an einen ganz normalen Tagesablauf und beobachten Sie einmal bewusst, welche Produkte welcher Hersteller Sie Tag für Tag mit wiederkehrender Regelmäßigkeit nutzen….

Deshalb unsere Empfehlung:

Kaufen Sie (mit uns) Unternehmen, die Sie kennen, nutzen und schätzen. Dann hält sich vielleicht auch künftig der Ärger über Preiserhöhungen in Grenzen. Denn Ihnen gehört ein Teil des Unternehmens.

 

Haben Sie offene Fragen oder benötigen Sie weitere Informationen?

Sprechen Sie uns jederzeit gern an.

 

Ihre

DRH Vermögensverwaltung GmbH

Lutz Hering

 

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Etwaige Anlageempfehlungen stellen lediglich Meinungen dar, die ohne unsere Vorankündigungen wieder geändert werden können. Sofern Aussagen über Renditen, Kursgewinne oder sonstige Vermögenszuwächse getätigt werden, stellen diese lediglich Prognosen dar, für deren Eintritt wir keine Haftung übernehmen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Soweit steuerliche oder rechtliche Belange berührt werden, sollten diese vom Adressaten mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt erörtert werden.