Projekt vom Oktober 2021:

Der Kurskoffer „Vidulus“ beinhaltet kindgerechtes pädagogisches Material für Kinder im Kindergartenalter und eine Schulung für die Kindergärtnerinnen zur Prävention sexuellen Missbrauchs von Kleinkindern. Damit soll den Kindern spielerisch vermittelt werden, was richtig und was falsch im unmittelbaren sozialen Umfeld ist.

Die DRH Stiftung Kinderhilfe hat vier Kindergärten im Erzgebirge und Vogtland die „Vidulus“-Schulungskoffer finanziert.

Projekt vom Oktober 2021:

In der Kinderwohngruppe Hartmannsdorf werden Kinder im Alter von 0-10 Jahren aufgenommen, die aus ihrem elterlichen Umfeld herausgenommen werden müssen. Dort bekommen die Kinder ein geborgenes Wohnklima, wertschätzende Bezugspersonen, Sicherheit und liebevolle Zuwendung.

Für die Kinder ist die Einrichtung ihr Zuhause auf Zeit. Umso wichtiger ist es, eine gemütliche und lebensfrohe Atmosphäre zu schaffen. Dafür wurden verschiedene Spiel-, Sport- und Freizeitmaterialien benötigt.

Die DRH Stiftung Kinderhilfe übernahm dafür die Kosten in Höhe von rund 2.000,- €.

Projekt vom Oktober 2021:  

Das Kinderhaus „Sonnenhöhe“ der AWO Zwickau benötigte im Außenbereich des Geländes dringend ein neues Außenspielgerät, da das in die Jahre gekommene vorhandene Außenspielgerät verschlissen war und den sicherheitstechnischen Anforderungen nicht mehr genügte.

Um das Projekt umsetzen zu können, hatte die Einrichtung zwei Jahre lang Spenden eingeworben. Im November 2021 konnte dann endlich das Außenspielgerät eingeweiht werden. Damit ist ein großer Herzenswunsch der Kinder in Erfüllung gegangen!

Die DRH Stiftung Kinderhilfe hat sich mit einem Betrag in Höhe von 2.000 € an den Kosten beteiligt.

III/2021 war insgesamt ein lehrreiches Quartal.

Wir haben zum Beispiel gelernt, dass in einer Pandemie trotz steigender Infektionsraten eine Hospitalisierungsquote gleich bleiben oder sogar sinken kann.

Wir haben im Urlaub überwiegend keine fernen Reiseziele besucht, sondern trafen uns an der Ostsee oder im Bayrischen Wald.

Wir haben die nächste Regierung gewählt, aber unverhofft bestimmen nun die vermeintlich kleinen Parteien wesentliche Themen.

In der Wirtschaft:

Wir sehen, dass die Wirtschaft durchaus stabil läuft, diese aber fortwährend von fehlenden Rohstoffen, Produktionsteilen und Lieferverzögerungen gebremst wird.

Auf Sicht der nächsten 9 Monate wird es hier unserer Einschätzung nach zu keinen wesentlichen Verbesserungen kommen.

Es war zwar möglich, das weltweite Leben wegen Corona fast zum Stillstand zu bringen, der Re-Start bereitet jedoch ungeahnte Schwierigkeiten. Wurde früher „just in time“ geliefert und die Autobahn zum rollenden Warenlager umfunktioniert, so ist es heute fast unmöglich, die Logistikketten aus der Zeit vor Corona wiederherzustellen. Zu groß sind die weltweiten Schwierigkeiten. Heute ist nicht mehr die Preisfrage entscheidend, sondern die Lieferfähigkeit. Fast täglich gibt es neue Meldungen von Unternehmen, die ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken oder gar die Produktion kurzfristig einstellen müssen.

Somit werden fast automatisch Vorprodukte teurer und erhöhen den Endpreis. Die erhöhten Preise werden aktuell an den Endverbraucher weitergegeben, der diese durch seine vorhandenen, angesammelten (Spar)Guthaben noch bereitwillig akzeptiert.

Eine weitere problematische Entwicklung ist bei den Rohstoffpreisen zu beobachten. Wurde während der Pandemie die Mobilität auf nahe Null zurückgefahren, brach folglich die Nachfrage nach Rohöl ein und erreichte so historisch niedrige Preise. In der Folge drosselten die Produzenten die Produktion, da es zu massiven Überkapazitäten kam. Auch diese Entwicklung lässt sich nicht sofort umkehren. Die Auswirkungen sieht man täglich an den Zapfsäulen der Tankstellen.

Und nicht zuletzt spielt auch das weltweite Streben nach der Klimaneutralität eine gewichtige Rolle. Hier stehen wir wohl vor der größten Herausforderung der letzten 100 Jahre. Allen ist klar: auch dieses Thema wird immense Kosten verursachen.

Einfach gesagt: „Das Leben wird teurer!“

Gleichzeitig erheben mittlerweile fast alle Banken Strafzinsen (Verwahrentgelte) auf Kontoguthaben. Betraf es am Anfang nur Konten mit relativ hohen Guthaben, so werden mittlerweile bereits Guthaben ab 5.000 Euro erfasst. Sparanlagen sind nicht mehr Teil der Lösung, sondern stellen in der heutigen Welt vermehrt ein Problem dar.

Mögliche Lösungsansätze wurden in unseren zurückliegenden Berichten wiederholt aufgezeigt. Diese finden sich in einer breit diversifizierten Anlagestrategie mit dem Fokus auf die Investition in Produktivkapital. Denn Unternehmen mit marktbeherrschender Stellung oder disruptiven Geschäftsmodellen werden inflationäre Tendenzen unserer Einschätzung nach gut verkraften und ihre Stellung am Markt eher weiter manifestieren und ausbauen können.

Gern stehen wir Ihnen für ergänzende Erläuterungen und weiterführende Informationen zur Verfügung, sprechen Sie uns jederzeit gern an.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihre

DRH Vermögensverwaltung GmbH

Lutz Hering

 

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Wir haben uns bemüht, alle Angaben sorgfältig zu recherchieren und zu erarbeiten. Dabei wurde zum Teil auf Informationen Dritter zurückgegriffen. Einzelne Angaben können sich insbesondere durch Zeitablauf oder infolge von gesetzlichen Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität sämtlicher Angaben kann daher keine Gewähr übernommen werden.

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Soweit steuerliche oder rechtliche Belange berührt werden, sollten diese vom Adressaten mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt erörtert werden.

Am Abend des 30.09.2021 hat die DRH Vermögensverwaltung GmbH erstmals seit vielen Monaten ihre Türen wieder für eine Veranstaltung öffnen können. Der Anlass hierfür war kein geringerer als die Buchvorstellung des Zwickauer Alt-Oberbürgermeisters Rainer Eichhorn.

Insgesamt 40 Gäste folgten gebannt den Ausführungen zu seinen Erlebnissen und Erfahrungen als erster frei gewählter Bürgermeister der Stadt Zwickau in der Nachwendezeit und wurden auf eine spannende Zeitreise mitgenommen, die von zahlreichen Episoden und Begebenheiten geprägt war, die heute kaum mehr vorstellbar sind. In jedem Fall lohnt es sich – ob Zwickauer oder nicht – einen Blick (oder auch mehrere) in das sehr interessante und kurzweilig geschriebene Buch zu werfen.

Im Anschluss stellte sich Herr Eichhorn gern den ganz persönlichen Fragen interessierter Zuhörer. Bei einer von sehr freundlichem Service begleiteten kulinarischen Umrahmung durch das Team vom Reinsdorfer „Forsthaus“ klang der Abend in angeregter Atmosphäre und bei guten Gesprächen entspannt aus.

Projekt vom September 2021:

Die DRH Stiftung Kinderhilfe förderte ein Projekt für junge Menschen der Kinderarche Sachsen e.V., die auf dem Weg in das Erwachsenwerden ihre Wohngruppen verlassen müssen. Plötzlich auf sich allein gestellt, benötigen sie anfangs noch sehr viel Unterstützung.

Damit sich die Jugendlichen auf ein selbständiges Leben vorbereiten können, steht ihnen der betreute Einzel-Wohnbereich der Kinderarche in Radebeul mit seinen Apartments und den ihnen vertrauten Bezugspersonen zur Verfügung.

Für die dringende Renovierung des Küchenbereiches und die Anschaffung neuer Küchenmöbel stellte die DRH Stiftung Kinderhilfe die finanziellen Mittel zur Verfügung.

Projekt vom September 2021:

Die MHP (mobile Heilerziehungspflege) Zwickau kümmert sich u.a. um über 50 hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche. Teilweise leiden sie unter körperlichen Einschränkungen und haben seelische und soziale Defizite. Sie benötigen aber auch Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags.

Da die Kinder viel Bewegungsfreiheit benötigen, wurde der vorhandene Therapieraum in einen Bewegungs- und Sportraum umgestaltet. Dafür wurden dringend Sportgeräte benötigt, die die DRH Stiftung Kinderhilfe finanzierte.

Projekt vom September 2021: 

Vom Mehrgenerationenhaus Zwickau des SOS Kinderdorf e.V. erreichte uns eine dringende Anfrage zur Finanzierung eines Hochbettes mit Schreibtisch und Kleiderschrank für einen Schulanfänger, da die alleinerziehende Mutter nicht die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung hatte.

Die DRH Stiftung Kinderhilfe übernahm die Kosten.

„Businesstalk am Kudamm“ vom 24. August 2021:

Lutz Hering ist Geschäftsführer DRH Vermögensverwaltung GmbH. Mit ihm sprechen wir über Alternative Investments sowie Sachwerte mit Wertsteigerung.

Es gibt viele unkonventionelle Investmentstrategien. Ein spezieller Trend sind Alternative Investments. Was versteht man unter dieser Art von Geldanlage?

Lutz Hering: Wir verstehen unter alternativen Investments alle Anlagemöglichkeiten, die von den traditionellen Anlageformen wie Aktien, Renten, Immobilien, Währungen oder Rohstoffen abweichen.

Beispielhaft wären hier zu nennen:

  • Private Equity
  • Hedgefonds
  • Kryptowährungen
  • Kunst
  • Oldtimer
  • Wein/Whiskey

Alternative Geldanlagen können praktisch alle Sachwerte sein, bei denen eine Wertsteigerung möglich ist. Was sind die beliebtesten Assets im Segment der Alternativen Investments?

Lutz Hering: Aus unserer Sicht zählen zu beliebtesten alternativen Anlageformen Private Equity und Hedgefonds. Je nach persönlichen Präferenzen oder Leidenschaften gibt es aber schon immer Investoren in Kunst und Oldtimer. Was früher eher Enthusiasten zugeschrieben wurde, erreicht mittlerweile eine immer breitere Anlegerschaft. Wobei es sich hier, ähnlich wie bei Wein oder Whiskey eher um Nischensegmente handelt. Anders bei Kryptowährungen. Hier hat die „Geldschwemme“ durch die Notenbanken zu einem regelrechten Boom im Kryptomarkt geführt. Dieser ist  von hohen Volatilitäten geprägt, hat aber scheinbar aus Investorensicht seine Berechtigung und zurückblickend wurden in diesem Segment massive Erträge generiert.

Wie riskant bzw. rentabel sind Alternative Investments?

Lutz Hering: Prinzipiell ist davon auszugehen, dass die Risiken in Abhängigkeit zur Laufzeit abnehmen, vorausgesetzt, das Investment wurde sorgsam ausgewählt. Bei den sehr speziellen Anlageformen wie Kunst, Oldtimer, Uhren, Wein oder Whiskey hat die Seltenheit des Anlagegutes einen entscheidenden Einfluss auf die spätere Wertentwicklung. Kritisch sind hier aber die Kosten für Aufbewahrung, Lagerung und eventuelle zusätzliche Versicherungen zu sehen. Weiterhin kann die Handelbarkeit eingeschränkt sein, da die vorhandenen Markplätze nur eine geringe Transparenz zulassen. Bei Private Equity, Hedgefonds oder Kryptowährungen herrscht die Fungibilität vor, jedoch fehlt hier der Seltenheitsfaktor.

Investitionen in Sachwerte wie Oldtimer, Kunst, Wein oder Luxusuhren erfordern eine hohe Expertise. Für welchen Typus von Anlegern sind solche Investments überhaupt geeignet?

Lutz Hering: Diese Anlageformen sind sehr speziell, aber dennoch lukrativ. Geeignet sind sie vor allem für Investoren, die sich in diesen Segmenten selbst eine gewisse Expertise erarbeitet haben oder auf fachkundige Beratung zurückgreifen können. Der eine oder andere Investor verbindet hier seine Leidenschaft mit der Geldanlage. Wir sehen derartige Investoren eher positiv, da sie ihre persönliche Rendite teilweise aus der Freude am Besitz beziehen und gleichzeitig über eine tiefe Marktkenntnis verfügen.

Was empfehlen Sie Investoren, die Interesse an Alternativen Investments haben, aber noch wenig Erfahrungen mit solchen Assets haben?

Lutz Hering: Wir empfehlen je nach Risikotragfähigkeit Investitionen einzugehen und Erfahrungen zu sammeln, um mit der dadurch erhöhten Diversifikation stabilere Ergebnisse zu erzielen.

Herr Hering, vielen Dank für das Gespräch!

 

Link zum Artikel: www.businesstalk-kudamm.com

Projekt vom August 2021: 

Das Projekt „Werk-statt-Schule“ der Stadtmission Chemnitz ist ein Angebot für Jugendliche, die einen sehr schwierigen familiären Hintergrund haben, deshalb die Schule verweigern und das Projekt aus eigener Motivation besuchen. Durch die sozialpädagogische Unterstützung wird diesen Jugendlichen die Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Schulpflicht ermöglicht. Dabei steht die bestmögliche individuelle Förderung der persönlichen, sozialen und schulischen Entwicklung im Vordergrund.

Für die Klassen- und Gruppenräume wurde dringend eine neue Möblierung benötigt, da die alte Ausstattung nach 20 Jahren verschlissen war. Dafür stellte die DRH Stiftung Kinderhilfe rund 2.900,- € zur Verfügung.