Projekt vom Januar 2021: 

Das „Haus Kinderland“ ist eine Freizeiteinrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Chemnitz. Das Haus besuchen Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren. Sie leben zum Teil in Familien, die sich großen Herausforderungen wie z.B. Arbeitslosigkeit, Armut oder familiären Konflikten stellen müssen. Dort erhalten sie u.a. eine kostenfreie Mahlzeit, Lernnachhilfe, kreative, musische und gemeinschaftsfördernde Angebote. Die Kinder haben dort auch die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und die Betreuer haben immer ein offenes Ohr für ihre Probleme und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Im „Haus Kinderland“ soll für die tägliche Kinder und Jugendlichen ein Multifunktionsraum entstehen. Dafür stellte die DRH Stiftung Kinderhilfe 5000,- € zur Verfügung. Dank einer großzügigen Spende des Geschäftsführers der Birkus Immobilien GmbH Chemnitz, Frank Birkner, war die finanzielle Unterstützung dieses Projektes möglich.

Das Jahr 2020 lässt sich relativ kurz mit einem Wort beschreiben: „Corona“.

Es gibt wohl keinen Bereich in der Wirtschaft und im sozialen Leben, der nicht durch das Virus tangiert wurde. Lange stand die Welt nicht vor einer größeren Herausforderung. Der Begriff „Globalisierung“ wurde plötzlich in einem völlig anderen Kontext verstanden.

Fast ein Jahr später sind die Veränderungen im täglichen Leben unübersehbar. Auch wenn es scheinbar noch so weit weg erscheint, kann man das Ende der Coronakrise schon heute sehen.

Wir gehen in ca. 6 Monaten von einer relativen Normalisierung des Lebens aus und bauen auf die Konstante „Mensch“, der sich unter extremen Bedingungen anpassen kann, aber auch schnell Negativerlebnisse verdrängt und sich in seinem tiefsten Inneren nicht ändert.

Deshalb wird er vergessen und bald wieder in Restaurants, Biergärten und Museen anzutreffen sein. Dennoch wird es einschneidende Änderungen gegeben haben, die dann aber wahrscheinlich fast nicht mehr wahrgenommen werden.

Durch die Einschränkungen der Corona-Zeit haben wir uns nämlich bereits angepasst. Wir bezahlen an der Kasse im Supermarkt mit Karte oder Handy, mussten im harten Lockdown lernen, digitale Medien zu nutzen und online statt in Filialen einzukaufen. Wir halten Videokonferenzen ab, statt zu reisen und schauen Filme online, weil die Kinos geschlossen sind.

Die Digitalisierung wurde in wenigen Monaten mehr vorangetrieben als in den vorangegangen 3 Jahren. Ein Großteil dieser Entwicklung wird dauerhaft bleiben und eine Verbesserung darstellen.

Themen wie Medizintechnik, Digitalisierung des Gesundheitssektor, Biotechnologie, Robotik, digitales Zahlen und disruptive Geschäftsmodelle durchdringen die Gesellschaft und werden wohl dauerhaft Gewinner der Corona-Pandemie sein.

Ein Spiegelbild dieser Entwicklung konnten wir am Kapitalmarkt bereits beobachten und haben in diesen Segmenten investiert, weil sie die Zukunft der Wirtschaft darstellen.

Die wirtschaftlich negativen Seiten der Coronakrise sind die enormen geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken weltweit. Der Schuldenstand durch Corona ist größer als nach dem 2. Weltkrieg. Diese Maßnahmen waren und sind aber notwendig, um die wirtschaftlichen Verwerfungen möglichst gering zu halten.

Um die Schulden der Länder erträglich zu gestalten, haben die Notenbanken weltweit die Zinsen auf historisch niedrige Sätze gesenkt. Da aber die aktuelle Verschuldung nur über eine längere Zeit abzubauen ist, leuchtet jedem ein, dass die Zeit des „billigen Geldes“ längerfristig Bestand haben wird.

Man muss sich also fragen: Wenn Geld scheinbar unendlich zur Verfügung steht und die Kosten (Zinsen) gegen Null gehen, wieviel ist dann mein Geld auf dem Konto noch wert?

Diese Frage stellen sich Sparer und Investoren vermehrt. Mathematisch ist die Frage einfach zu beantworten. Optisch bleiben die Guthaben gleich, aber durch die Inflation wird ihre Kaufkraft geringer. Und das ist entscheidend!

Die Lösung ist so simpel und schwierig zugleich – Investitionen in Wirtschaftsgüter, die nicht auf Knopfdruck replizierbar sind (wie derzeit Geld durch die Notenbanken).

Dazu gehören aus unserer Sicht Investitionen in Immobilien, Gold und Unternehmensbeteiligungen (neben verzinsten Anlagen). Da es in dieser Frage nicht die eine Lösung geben wird, liegt der Schlüssel in der Kombination der verschiedenen Anlagen.

Weil sich aber nicht jeder die Immobilie in München, den Goldbaren im Tresor oder eine eigene Firma kaufen kann, sind durch Wertpapiere hinterlegte Investitionen in diesen Segmenten sinnvoll und aus unserer Sicht die (Er-)Lösung für Kontoguthaben.

Haben Sie weiteren Informationsbedarf? Dann lassen sie uns gern miteinander sprechen.

 

Dresden/Zwickau, im Januar 2021

Projekt vom Dezember 2020:

Leider konnte in diesem Jahr „coronabedingt“ die Weihnachtsfeier für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche im Hotel „First Inn“ Zwickau nicht stattfinden. Trotzdem sollte für die Kinder der Weihnachtsmann (virtuell) kommen. Der Theaterpädagoge des Zwickauer Theaters, Silvio Handrick, hat für die Kinder einen kleinen Weihnachtsfilm gedreht. Der Film wurde an die Zwickauer soziale Einrichtungen verteilt, die die Kinder betreuen. Die Betreuer haben mit den Kindern besprochen, über welche Geschenke sie sich freuen würden, die sie alle gemeinsam nutzen können. Und so kamen dann die „großen“ Wunschzettel bei unserer Stiftung an, die wir alle erfüllen konnten. Dank der Initiative unseres Stiftungsratsmitgliedes, Frau Renate Lang, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz die Koordination des gesamten Projektes übernommen hat, ist die „Weihnachtsgeschenke-Aktion“ zu einem rundum gelungenen Herzensprojekt geworden.

Viele Privatpersonen haben für die Weihnachtsgeschenke extra Geld gespendet. Und auch der „Filmproduzent“ Silvio Handrick und alle Darsteller verzichteten auf ein Honorar zu Gunsten der Kinder. Für dieses hohe soziale Engagement, die Großzügigkeit und die „Herzenswärme“ danken wir allen Beteiligten und Spendern von ganzem Herzen.

Die Tagesgruppe „Buntkariert“ des Zwickauer Kinderhaus-Verein e.V. hatte sich zu Weihnachten Rucksäcke gewünscht.

Freien Presse Zwickau vom 24.12.2020:

Spendenaktion DRH-Stiftung Kinderhilfe finanziert verschiedene Projekte für sozial benachteiligte Kinder in Sachsen

Auch wenn die bereits zur Tradition gewordene Kinder-Weihnachtsfeier der DRH-Stiftung Kinderhilfe im Zwickauer Hotel Fist Inn in diesem Jahr coronabedingt nicht ausgerichtet werden konnte, wurden dennoch alle Weihnachtswünsche, die von den Kindereinrichtungen im Rahmen der Spendensternenaktion an die Stiftung herangetragen wurden, erfüllt. „Wir haben uns aus Sicherheitsgründen gegen die einzelnen Wunschzettel von Kindern, dafür aber einen Gruppen-Wunschzettel entschieden“, erklärt Vorstandsmitglied Monika Uhlmann. Auf die persönliche Übergabe von Geschenken wurde dabei verzichtet.

So bot die Stiftung den sozialen Einrichtungen an, die Finanzierung von diversen Unternehmungen zu übernehmen, die die Teambildung der Kinder fördern sollen. Ebenso finanziert wurde der Kauf von Sportgeräten sowie Bastelbedarf und Büchern für ihre Bibliotheken.

Auf den dann eingegangenen Wunschzetteln standen Gutscheine, aber auch ganz konkrete Sachen. So hat sich die Sozialtherapeutische Familienwohngruppe des Zwickauer Kinderhausvereins zu Weihnachten einen Kinobesuch im Filmpalast Astoria Zwickau gewünscht. „Da Kinobesuche zurzeit nicht möglich sind, bekommt die Gruppe einen Kinogutschein“, so Monika Uhlmann. Auf dem Wunschzettel der integrativen Kita „Rosengarten“, die vom Solidarsozialring in Wilkau-Haßlau betrieben wird, stand das japanische Erzähltheater Kamishibai. „Es ermöglicht den Kindern ein gemeinsames aufmerksames Anschauen der Karten im Theaterkasten, genauso wie das Zuhören und das Nacherzählen von Geschichten“, schrieb dazu die Kita-Leiterin Marina Weiß. „Unser Ziel dabei ist die Sprachförderung, aber auch die inklusive Bildung aller Kinder. Den Kindern wird durch das Erzähltheater altersgerecht Sachwissen vermittelt“, so die Erzieherin. Sie berichtete auch, dass in der Wichtelwerkstatt der Kita bereits im November die Produktion der Spendensterne auf Hochtouren lief. „Wir hoffen sehr, dass unsere Sterne sowohl dem Weihnachtsmann als auch allen anderen Besuchern im Hotel First gefallen werden.“ Dankbar für die Unterstützung fügt Einrichtungsleiterin hinzu: „Auch für uns im Kindergarten ist das gerade keine einfache Zeit. So viele geplante Vorhaben und Ausflüge mussten aufgrund der Corona-Krise ausfallen. Doch wir bleiben optimistisch und wünschen uns für 2021 von ganzem Herzen, dass wieder ganz normaler Alltag einziehen kann und wir gemeinsam wieder viele Dinge unternehmen können, die uns zurzeit verwehrt bleiben.“

Mit ihrer Spendensternenaktion hat die Stiftung Kinderhilfe in den vergangenen vier Jahren insgesamt 42.570 Euro für sozial benachteiligte Kinder gesammelt. „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr, auch dank Spenden verschiedener Unternehmen, uns zahlenmäßig schon jetzt in einem fünfstelligen Bereich befinden“, sagt Monika Uhlmann und versichert: „Jede Spende kommt zu 100 Prozent bei den Kindern an.“ Gespendet werden darf natürlich das ganze Jahr über. Der Spendenstern-Weihnachtsbaum der Kinderstiftung ist noch zum Jahresbeginn im Foyer des Hotels First Inn zu bestaunen.
Auf der Internetseite der Stiftung kann der 12-minütige Film „Eine weihnachtliche Geschenkegeschichte“ angeschaut werden, den die Theaterpädagogik des Theaters Plauen-Zwickau zur aktuellen Spendenaktion beigesteuert hat. (lth)

Text & Foto: Ludmila Thiele

Projekt vom Dezember 2020:

In der Adam-Ries-Schule Zwickau lernen rund 300 Kinder. Darunter sind viele Schüler mit eine Lese- und Rechtschreibschwäche. 30 Kinder werden derzeit inklusiv unterrichtet. Viele der Schüler leben zum Teil in bildungsfernen Elternhäusern. Manche von ihnen leben nicht mehr zu Hause, sondern in einer Wohngruppe. Die Adam-Ries-Schule besuchen auch Kinder mit Migrationshintergrund, die zum Teil traumatische Erfahrungen hatten und noch Deutsch als Zweitsprache lernen müssen.

Damit die Kinder einen erlebnisreichen Schultag haben, gehört u.a. auch eine „bewegte“ Pause dazu. Damit möchten die Lehrkräfte auch den Zusammenhalt im Klassenverband stärken, Aggressionen abbauen, Kräfte messen lassen oder spielerisch die Kinder über ihre Sorgen und Erlebnisse berichten lassen, die sie beschäftigen.

Dafür werden für den Innen- und Außenbereich der Schule dringend lernpädagogische Spiele benötigt. Die DRH Stiftung Kinderhilfe übernimmt dafür die Kosten. Dieses Projekt wurde auch mit einer großzügigen Spende unseres Stiftungsratsvorsitzenden, Herr Rainer Eichhorn, mit seinem Spendenaufruf anlässlich seines 70. Geburtstages unterstützt. Herzlichen Dank!

Leider konnte in diesem Jahr coronabedingt die Weihnachtsfeier für sozialbenachteiligte Kinder im Zwickauer Hotel „First Inn“ nicht stattfinden. Deshalb wurden die Geschenke, die von vielen privaten Spendern finanziert wurden, „virtuell“ an die sozialen Einrichtungen in Zwickau übergeben, die diese Kinder betreuen.

Nachfolgend ein Ausschnitt aus dem Film der „virtuellen“ Geschenke-Übergabe.

Den gesamten Film „Eine weihnachtliche Geschenkegeschichte“ finden Sie unter:
Youtube-Link

Zwickauer Blick vom 02.12.2020:

Auch in diesem Jahr wurde ein großer Spendenstern-Weihnachtsbaum der DRH Stiftung Kinderhilfe (auf dem Bild rechts die Hotelchefin Annett Strobel mit den Stiftungsvorstandsmitgliedern) im Foyer des Zwickauer Hotels First Inn üppig mit von den Kindern aus verschiedenen sozialen Einrichtungen mit großer Begeisterung und Hingabe gebastelten Weihnachtssternen geschmückt. „Wir hoffen, dass es wieder viele Spender geben wird, die die kunstvollen Sterne kaufen, damit wir wieder für die Kinder pädagogisch nutzvolle Geschenke übergeben können. Die Höhe der Spende kann wie immer jeder selbst bestimmen. Jede Stimme kommt garantiert zu 100 Prozent sozial benachteiligten Kindern zugute. In diesem Jahr kann zwar keine Weihnachtsfeier für die Kinder im First Inn ausgerichtet werden. Wir erfüllen aber die Wünsche, die an uns von verschiedenen Einrichtungen eingegangen sind, darunter sind beispielsweise Gutscheine für Theater- und Kinobesuche“, sagt Vorstandsmitglied Monika Uhlmann.

Aktion: DRH Stiftung Kinderhilfe ruft auf

„Es ist uns ein Herzenswunsch, auch 2020 an die erfolgreichen Spendenstern-Aktionen der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Wir haben von 2016 bis 2019 mit unserer Aktion insgesamt 42.570 Euro gesammelt. Seit 2017 führen wir unsere Spendenaktion gemeinsam mit dem Hotel First Inn durch“, so Uhlmann. Finanziert wurden in der Vergangenheit mit den Weihnachtssternen beispielsweise Bücher, Spiele, Sportgeräte für eine Wohngruppe der Kinderarche im Erzgebirgskreis, ein Trickfilmprojekt der Kinderhilfe Lichtenstein, eine dreitägige Ferienausfahrt für die Tagesgruppe des AWO Jugendhilfezentrums Zwickau und vieles, vieles mehr.

„Wir haben übrigens wie immer noch einen Spendenbaum im Eingangsbereich unserer Vermögensverwaltung in der Newtonstraße in Zwickau aufgestellt“, sagt Monika Uhlmann.

Text & Foto: Ludmila Thiele

TV Westsachsen vom 02.12.2020:

Der Sinn der Weihnachtszeit ist auch der, Geschenke zu machen.

Das Eltern ihren Kindern am Heiligen Abend oft den langgehegten Wunsch erfüllen, ist fast selbstverständlich. Dann gibt es aber noch Menschen, die die Außenseiter der Gesellschaft, in erster Linie die Jüngsten, unterstützen. Zu denen gehören seit Jahren die DRH Vermögensverwaltung mit ihrer DRH Stiftung Kinderhilfe. Das ganze Jahr über sind sie tätig, oft ohne damit groß in Erscheinung zu treten. Zu Weihnachten gibt es dann immer eine ganz besondere Aktion.

Video auf Youtube öffnen

Projekt vom November 2020:

Im Garten des Mütterzentrums Zwickau befindet sich seit einigen Jahren ein stabiles Außentrampolin, das gern von den Kindern genutzt wird. Dieses Trampolin muss nun dringend saniert werden, um die Sicherheit der Kinder weiterhin zu gewährleisten.

Das Mütterzentrum kümmert sich u.a. um sozial benachteiligte Kinder von alleinerziehenden Müttern, die in Not geraten sind. Diese Kinder mussten in ihrem jungen Leben teilweise schon Erfahrungen mit häuslicher Gewalt oder auch Missbrauch machen.

Auch der „Schülertreff“ mit derzeit ca. 65 Kindern wird vom Mütterzentrum betreut. Dort können die Kinder nach der Schule in Ruhe ihre Hausaufgaben machen oder auch einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen – und die Kinder bekommen von den Sozialpädagogen liebevolle Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Alltagssorgen.

Gern übernimmt die DRH Stiftung Kinderhilfe die Kosten für die Erneuerung des Außentrampolins. Unser herzlicher Dank geht auch an den Geschäftsführer der ZSB Zwickauer Sonderstahlbau GmbH, Thomas Baumann, der dieses Projekt mit einer großzügigen Spende unterstützt hat.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das aktuelle Jahr 2020 ist geprägt von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Man muss in der Geschichte weit zurückschauen, um ähnliche Einschränkungen in einer freiheitlichen Welt zu finden.

Wirtschaftlich gesehen war und ist die Verordnung eines temporär weltweiten Lockdowns ein einmaliges Experiment gewesen, das seinen Ursprung bisher in der Terrorismusbekämpfung (Ausgangssperre zum Opferschutz) hatte.

Die Weltwirtschaft hielt inne und kam fast zum Stillstand. Nur mit enormen geld- und fiskalpolitischen Anstrengungen nimmt die Wirtschaft wieder Schwung auf. Ob eine Welt nach Corona tatsächlich eine völlig andere sein wird, ist zu bezweifeln.

Das Coronavirus hat jedoch als Katalysator in bestimmten Branchen und Entwicklungen Tatsachen geschaffen.

Videokonferenzen, Streamingdienste, bargeldloses Zahlen u.v.a.m. erlebte eine Beschleunigung in der weltweiten Durchdringung und werden als Teil unseres Lebens bleiben.

Aber auch negative Auswirkungen sind festzustellen und werden uns über geraume Zeit begleiten.

Die weltweiten Schuldenstände sind angestiegen und sind im historischen Vergleich höher als nach dem 2. Weltkrieg. Das Zinsniveau ist auf historischen Tiefniveau und wird es durch die Verschuldung und das geringere Wirtschaftswachstum wohl auch für geraume Zeit bleiben.

Die Folgen:

  • keine oder negative Sparzinsen
  • durch Inflation (gepaart mit dem Nullzins) kommt es zur finanziellen Repression („Entsparung“) der Menschen, d.h. die Guthaben bleiben zwar optisch gleich hoch, aber die Kaufkraft verringert sich

Unsere Strategie:

Wir investieren die Gelder unserer Kunden seit geraumer Zeit in Sachwerte.

Dazu gehören Gold, Immobilien, festverzinsliche Wertpapiere mit guten Verzinsungen und Aktien von Unternehmen mit krisenresistenten Geschäftsmodellen oder einer monopolhaften Marktstellung.

Denn wir gehen in den kommenden Jahren von einer Vermögensinflation aus. Dies würde bedeuten, dass unsere getätigten Investitionen an Wert gewinnen (sich verteuern), da das derzeit massive Geldaufkommen eine Anlage sucht und die Finanzierungskosten historisch gering sind.

Aus diesem Grund werden wir die vermutlich in den kommenden Monaten wiederkehrende Verunsicherung durch Corona nutzen, um unsere Positionen in den genannten Sektoren zu erhöhen. Bargeld und Sparguthaben sind auf längere Zeit keine geeignete Anlageform, um Erträge zu erzielen.

Haben Sie weiteren Informationsbedarf? Dann lassen sie uns gern miteinander sprechen.

Dresden/Zwickau, im November 2020