Im dritten Quartal 2025 bestätigt sich einmal mehr die starke Leistung der DRH Vermögensverwaltung im Performance-Projekt VII der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz. Mit Platz 2 in der Performance-Wertung und Platz 4 im Gesamtranking zählt DRH weiterhin zur Spitzengruppe unter 43 teilnehmenden Vermögensverwaltern.

Seit dem Start des Projekts im Jahr 2021 zeigt DRH durchgängig stabile Ergebnisse und übertrifft regelmäßig die zugrunde liegende ETF-Benchmark. Ziel des Performance-Projekts ist es, reale Kundenanforderungen im Private Banking besser zu erfüllen als der Markt – durch nachvollziehbare Strategien und messbare Qualität.

Diese Kontinuität unterstreicht den Anspruch von DRH, Vermögen mit Weitblick, Stabilität und individueller Ausrichtung zu führen.

Bereits seit September 2022 unterstützt die DRH Stiftung Kinderhilfe gemeinsam mit der Schachstiftung GK gGmbH das Projekt „Kinderschach in Deutschland e.V.“, das Kinder im Kita- und Grundschulalter spielerisch an das Thema Schach heranführt.

An der DPFA-Regenbogen-Grundschule Eckersbach trafen sich jetzt rund 30 Kinder aus vier Einrichtungen zu einem Turnier, begleitet von Dr. Gerhard Köhler, dem Gründer der Schachstiftung GK gGmbH, sowie Vertretern der DRH Stiftung Kinderhilfe. Dabei ging es nicht nur um Taktik und Figuren, sondern um Konzentration, Fairness und gemeinsames Lernen.

Das Projekt schafft wertvolle Begegnungen zwischen den Einrichtungen und fördert frühkindliche Bildung unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialem Umfeld.

Die Freie Presse und TV Westsachsen berichten ausführlich über das Turnier:

https://www.freiepresse.de/zwickau/zwickau/aidan-gewinnt-kinderschachturnier-in-zwickau-kita-regenbogenland-jubelt-ueber-pokal-und-teamgeist-artikel13994083

https://youtu.be/0HU2ObRPW38?si=K4fdnYFsn36Z1VA5

 

 Zwischen Zinssenkung und Stillstand – US-Märkte im Spannungsfeld von Politik, Dollar und Technologie 

Nach einem ungewöhnlich ruhigen Sommer kehrt im Herbst wieder Bewegung an die US-Märkte zurück. Zinssenkungen, politische Unsicherheit und eine auffällige Schwäche des US-Dollars prägen derzeit das Bild. Während der Haushaltsstreit in Washington das Land in einen temporären Stillstand versetzt hat, zeigen sich Technologieaktien, Bitcoin und Gold in bemerkenswerter Stärke. Anleger blicken auf einen komplexen Markt, der sich neu justiert – zwischen geldpolitischer Lockerung, geopolitischer Spannung und selektivem Optimismus.

US-Märkte zwischen Zinssenkung und politischem Stillstand 

Mit der am 17. September beschlossenen Zinssenkung um 25 Basispunkte setzte die US-Notenbank ein klares Signal: Die Phase hoher Zinsen neigt sich dem Ende zu. Der neue Leitzins von 4,00 bis 4,25 Prozent soll die Konjunktur stützen und Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher senken. Besonders profitieren wachstumsorientierte Titel – allen voran Technologiewerte –, deren Gewinne stärker in der Zukunft liegen und bei sinkenden Zinsen an Attraktivität gewinnen.

Doch die geldpolitische Unterstützung trifft auf politische Blockade: Seit dem 1. Oktober befindet sich die US-Regierung im sogenannten Shutdown. Rund 900.000 Bundesangestellte wurden in den Zwangsurlaub geschickt, weitere Hunderttausende arbeiten ohne Bezahlung. Neben der Belastung für die Wirtschaft erschwert der Shutdown die Datenlage – wichtige Konjunkturindikatoren wie Arbeitsmarkt- oder Inflationszahlen werden derzeit nicht veröffentlicht. Für Investoren bedeutet das: Entscheidungen müssen unter Unsicherheit getroffen werden.

Marktreaktionen: Stabilität mit selektiver Stärke 

Trotz der politischen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten zeigen sich die US-Märkte bislang erstaunlich stabil. Der S&P 500 bewegte sich im September seitwärts, während einzelne Branchen deutliche Zugewinne verzeichneten. Besonders auffällig: die starke Performance im Technologiesektor, die anhaltende Nachfrage nach Kryptowährungen und ein wiedererstarktes Interesse an Gold.

Die neuen Marktgewinner: Technologie, Bitcoin und Gold 

Technologiewerte bleiben der Motor des US-Marktes. KI-Unternehmen und Cloud-Anbieter profitieren vom strukturellen Wachstum und hohen Investitionen in Rechenleistung. Besonders Oracle und AMD sorgten zuletzt mit milliardenschweren Verträgen und Partnerschaften mit OpenAI für Aufsehen. Während der Gesamtmarkt eher seitwärts tendierte, konnten viele Tech-Aktien zweistellige Kurszuwächse verbuchen.

Auch Bitcoin zeigte im September ein bemerkenswertes Comeback: Trotz des traditionell schwachen Monats kletterte die Digitalwährung auf über 126.000 US-Dollar – gestützt durch institutionelle Zuflüsse, ETF-Nachfrage und politische Signale aus Washington, wo die Regierung eine strategische Bitcoin-Reserve angekündigt hat. Gold wiederum erreichte ein neues Allzeithoch von über 4.000 US-Dollar je Unze – Ausdruck der anhaltenden Inflationssorgen, geopolitischer Spannungen und des schwachen US-Dollars.

Der schwache Dollar – Rückenwind und Risiko zugleich 

Die anhaltende Schwäche des US-Dollars ist ein zentrales Thema der aktuellen Marktphase. Sie resultiert aus den sinkenden Zinserwartungen der Fed und den steigenden Haushaltsdefiziten. Für exportorientierte US-Unternehmen ist das positiv: Ihre Produkte werden im Ausland günstiger, Umsätze steigen. Importabhängige Firmen hingegen leiden unter höheren Kosten für Vorprodukte und Rohstoffe.

Auch international hat die Dollar-Schwäche weitreichende Effekte. Kapital fließt vermehrt in Schwellenländer und Rohstoffmärkte. Für europäische Investoren bedeutet ein schwächerer Dollar jedoch auch Währungsrisiken: Gewinne aus US-Anlagen fallen bei Rückumrechnung geringer aus. Auf Portfolioebene ist die Wechselkursentwicklung somit ein wesentlicher Faktor für die Asset-Allokation.

Ausblick: Zwischen Optimismus und Unsicherheit 

Mit Beginn der Berichtssaison richtet sich der Fokus der Märkte wieder stärker auf Unternehmensgewinne. Entscheidend wird sein, ob die positiven Impulse aus Zinsrückgang und Dollar-Schwäche die Effekte des Shutdowns und der konjunkturellen Abkühlung überlagern können. Anleger sollten in dieser Phase selektiv vorgehen: Substanz, Bilanzqualität und eine robuste Marktposition gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig bleiben Diversifikation und eine Qualitätsüberwachung wesentliche Bausteine der Portfolioausrichtung.

Insgesamt zeigt sich der Herbst 2025 als Marktphase des Übergangs: geldpolitische Lockerung trifft auf politische Unsicherheit, und die Schwäche des Dollars verschiebt globale Kapitalströme. Für langfristig orientierte Anleger eröffnet das Chancen – vorausgesetzt, sie behalten die Balance zwischen Risiko und Geduld.

Wir bleiben weiterhin für Sie investiert. Wenn Sie Fragen zum aktuellen Marktbericht haben, sprechen Sie uns jederzeit gern an.

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Disclaimer:

Unsere vorstehenden Angaben und Informationen richten sich an Privatkunden in der Bundesrepublik Deutschland.

Wir haben uns bemüht, diese Angaben nach bestem Wissen und Gewissen zusammenzustellen. Sie wurden – teilweise auf Basis und unter Rückgriff der Informationen Dritter – recherchiert. Einzelne Angaben können sich insbesondere durch Zeitablauf oder infolge von gesetzlichen Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität sämtlicher Angaben kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Mit diesen Mitteilungen erbringen wir keine Anlageberatung und keine Vermögensverwaltung. Sie sind allgemeiner Art und können keine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestellte anleger- und objektgerechte Beratung sowie eine umfassende Risikoaufklärung ersetzen; sie berücksichtigen ferner nicht die Risikobereitschaft der Anleger bzw. Geeignetheit der Finanzprodukte. Auch soweit wir Ihnen Börsen-, Produkt- und/oder Marktinformationen liefern, stellen diese keine Anlageberatung dar.

Die hier enthaltenen Informationen sind nicht als Angebot oder Empfehlung bestimmter Wertpapiere und sonstiger Finanzinstrumente zu verstehen und stellen weder ein Angebot zum Erwerb noch eine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar.

Dargestellte Beispiele und Beispielrechnungen und Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Beschriebene bisherige Wertentwicklungen lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Bei diesen Angaben und Informationen handelt es sich um Marketingmitteilungen gemäß Art. 36 Abs. 2 Delegierte Verordnung (EU) und nicht um Finanzanalysen.

Jede Investmententscheidung sollte deshalb unter Zuziehung eines qualifizierten Beraters und Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Anlegers geprüft werden. Bitte setzen Sie sich dazu persönlich mit uns in Verbindung.

Soweit steuerliche oder rechtliche Belange berührt werden, sollten diese vom Adressaten mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt geprüft und erörtert werden.

Spannende Einblicke, wertvoller Austausch und eine besondere Atmosphäre prägten den gemeinsamen Abend von Oaklins Germany AG, KMS Krauß Partnerschaft mbB und DRH am 30.9.25 im Lingnerschloss Dresden.

Rund 60 geladene Gäste folgten der Einladung, um Impulse und Perspektiven zu aktuellen Themen rund um Unternehmensverkäufe, Nachfolge und Vermögensstrategien zu erhalten.

Auf der Bühne sprachen Dr. Florian von Alten (Oaklins), Jörg Krauß (KMS) und Marco Rumpf (DRH) über zentrale Fragen des Verkaufsprozesses. Unser Geschäftsführer Marco Rumpf stellte dabei unter dem Motto „Vermögen führen wie ein Unternehmen“ Strategien für Unternehmer nach einem Unternehmensverkauf vor.

Im Anschluss bot der Abend Gelegenheit für kulinarischen Genuss, persönliche Gespräche und neue Kontakte – mit Blick über die Elbe und in entspannter Atmosphäre.

Wir danken allen Gästen, Referenten und Partnern für ihre Teilnahme, den offenen Dialog und die vielen inspirierenden Impulse.

Eindrücke des Abends finden Sie in unserer Bildergalerie unten.

 

n-tv.de vom 26.09.2025:

Während sich die Wall Street wieder auf Rekordkurs befindet, beweget sich der Dax seit rund vier Monaten seitwärts. Ist die Outperfomance der europäischen Aktienmärkte schon wieder beendet? Und was kann die Goldrally stoppen? n-tv.de hat vier Experten gefragt, darunter DRH-Geschäftsführer Marco Rumpf. Seine Impulse lesen Sie hier:

https://www.n-tv.de/ratgeber/Wall-Street-Dax-Co-Jahresendrally-oder-Korrektur

Die DRH Vermögensverwaltung wächst weiter. Nach Zwickau und Dresden erweitern wir unsere Präsenz um einen dritten Standort – in Chemnitz.

Ab November starten wir mit unserer neuen Niederlassung in der Schulstraße 44. Damit schaffen wir nicht nur Raum für weiteres Wachstum, sondern auch für unser Team, das kontinuierlich größer wird. So können wir unseren Mandanten noch mehr Nähe, persönliche Betreuung und Kompetenz bieten. Chemnitz sehen wir als zentrale Wirtschaftsregion mit großem Potenzial. Der neue Standort ist deshalb ein wichtiger Schritt in unserer Wachstumsstrategie.

Die Bauarbeiten laufen bereits. In den kommenden Wochen geben wir Einblicke hinter die Kulissen und zeigen, wie unsere neuen Räumlichkeiten entstehen.

 

Projekt Juni 2025:

Zur Vorschulgruppe der Kindertagesstätte „Wassertröpfchen“ gehören 3 Mädchen und 13 Jungen – teilweise aus einkommensschwachen Familien und auch Pflegekinder. Eine energiegeladene Mischung mit reichlich Konfliktpotenzial. Um die Kinder vor Schulbeginn stark und selbstbewusst zu machen, ihr Verständnis füreinander zu verbessern sowie auf spielerische Weise den Umgang mit verschiedensten Situationen zu trainieren, hat die Kita „Wassertröpfchen“ um Hilfe bei der Durchführung des Projektes „Starke Kinder brauchen keine Muskeln“ gebeten. Es war uns eine Herzensangelegenheit die Kosten in Höhe von 536,00 EUR zu übernehmen.

Makroökonomische Lage USA

Die Inflation steigt nicht so stark an, wie viele Analysten im Frühjahr erwartet hatten. Der Verbraucherpreisindex (CPI) lag im Juli 2025 bei 2,7% gegenüber dem Vorjahr. Das bedeutet, dass der Warenkorb innerhalb von zwölf Monaten moderat teurer geworden ist – historisch betrachtet ein eher niedriger Wert. Gleichzeitig schwächt sich der Arbeitsmarkt spürbar ab: Die am vergangenen Freitag veröffentlichten Non-Farm-Payrolls (neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft) sind mit lediglich 25.000 neu geschaffenen Stellen deutlich hinter den erwarteten 75.000 zurückgeblieben. Zudem hat das Bureau of Labor Statistics (BLS) am 9. September gemeldet, dass die Daten für Mai um 818.000 Stellen nach unten revidiert wurden – auch wenn die offiziellen Revisionen erst im Februar 2026 veröffentlicht werden.

Damit zeichnet sich ein schwächerer US-Arbeitsmarkt ab, was die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der Federal Reserve am 17. September erheblich steigen lässt. Für das laufende Jahr rechnen die Märkte inzwischen mit drei Zinsschritten nach unten. Historisch betrachtet führt eine solche geldpolitische Lockerung zu steigendem Risikoappetit – Aktien, Kryptowährungen und auch Gold profitieren in der Regel, da die Attraktivität von festverzinslichen Alternativen sinkt.

Europa: Realverzinsung?!

Auch in Europa ist das Zinsumfeld für Anleger weiterhin herausfordernd. Laut der EZB-MIR-Statistik („Bankzinssätze – Einlagen privater Haushalte mit einer vereinbarten Laufzeit von bis zu einem Jahr, Neugeschäft, Euro-Währungsgebiet“) lag der durchschnittliche Zins seit April 2025 bei unter 2% – Tendenz fallend.

Da die Inflationsrate in Deutschland seit April 2025 mit Ausnahme von August 2025 (1,8%) deutlich über dem 2%-Ziel lag, ergibt sich für Sparer real kein Kaufkraftzuwachs. Im Gegenteil: Je nach Einlageform, etwa bei täglich fälligen Einlagen, liegen die Zinsen meist sogar deutlich darunter. Dies führt real zu einem Kaufkraftverlust. Für Privathaushalte bleibt die Realverzinsung somit negativ. Ein Blick in die Historie zeigt zudem, dass es sich nicht um ein kurzfristiges Phänomen handelt: Seit Einführung der Nullzinspolitik im Jahr 2016 lag der durchschnittliche Realzins im Euroraum bei etwa -1,7% pro Jahr. Damit haben Sparer mit kurzfristigen Bankeinlagen über die vergangenen 9 Jahre hinweg kontinuierlich an Kaufkraft eingebüßt.

Die Folgen negativer Realzinsen sind in Abbildung 1 dargestellt. Aus 100.000 Euro werden bei -1,7 % Realzins nach 10 Jahren nur noch 84.000 Euro Kaufkraft, nach 30 Jahren gut 60.000 Euro. „Sicheres“ Sparen bedeutet damit langfristig schleichenden Vermögensverlust. Wer reale Kaufkraft erhalten oder steigern will, kommt an produktiven Vermögenswerten nicht vorbei – auch wenn diese kurzfristig stärker schwanken.

Langfristig unterstreicht dieses Umfeld die Notwendigkeit,  in Vermögenswerte mit Ertragspotenzial – wie Aktien, Bitcoin oder Sachwerte – zu investieren. Kurzfristige Schwankungen an den Kapitalmärkten sind dabei der Preis, den Anleger für den realen Vermögenserhalt und – je nach Risikoklasse – für zusätzlichen Vermögenszuwachs zahlen müssen.

Abbildung 1: Auswirkung von negativer Realverzinsung (1,7% p.a.) auf Ihre Spareinlagen (Quelle: eigene Darstellung)

Abbildung 1: Auswirkung von negativer Realverzinsung (1,7% p.a.) auf Ihre Spareinlagen (Quelle: eigene Darstellung)

Earnings Big Picture – Q2/25

Die Berichtssaison für das zweite Quartal 2025 zeigt ein insgesamt robustes Bild. Die Gewinne im S&P 500 legten im Jahresvergleich um 11,7% zu und markierten damit bereits das dritte Quartal in Folge ein zweistelliges Wachstum. Besonders bemerkenswert ist, dass 81% der Unternehmen die Gewinnschätzungen übertreffen konnten – der höchste Wert seit dem dritten Quartal 2023. Auch der Ausblick präsentiert sich positiv: 50 Unternehmen gaben eine Gewinn-Guidance oberhalb der Erwartungen ab, was sowohl über dem Fünf- als auch dem Zehnjahresdurchschnitt liegt. Wachstumsseitig stach vor allem der Sektor Communication Services hervor, der mit einem Plus von 46% die stärksten Zuwächse aller Branchen verzeichnete.

Gleichzeitig zeigte sich in den Earnings-Calls eine auffällige Häufung geopolitischer Themen: Der Begriff „Tariffs“ (dt. Zölle) wurde in 340 Gesprächen erwähnt, was die zunehmende Bedeutung von Handelskonflikten und politischen Risiken unterstreicht. Insgesamt liefern die Unternehmensgewinne also weiterhin Rückenwind für die Märkte, doch die starke Konzentration des Wachstums in wenigen Sektoren sowie die Zunahme geopolitischer Risiken mahnen zur Vorsicht.

Ein weiterer Aspekt ist die hohe Indexkonzentration (siehe Abbildung 2): Während die „Magnificent 7“ ihre Gewinne im II. Quartal um 26,6% steigern konnten, lag das Gewinnwachstum der übrigen 493 Unternehmen bei 8,1%. Interessant ist dabei der Vergleich mit den Prognosen vom 30. Juni: Damals waren für die „Magnificent 7“ lediglich 13,9% Gewinnwachstum erwartet worden, tatsächlich fiel es also fast doppelt so hoch aus.

Abbildung 2: Gewinnwachstum Mag7 vs. restliche 493 S&P500 Unternehmen (Quelle: FactSet)

Abbildung 2: Gewinnwachstum Mag7 vs. restliche 493 S&P500 Unternehmen (Quelle: FactSet)

Bei den übrigen 493 Unternehmen lagen die Erwartungen bei 2,5%, realisiert wurden jedoch 8,1%. Damit zeigt sich, dass die Berichtssaison nicht nur insgesamt solide verlaufen ist, sondern die Unternehmen die Prognosen in der Breite klar übertroffen haben – wenngleich der größte Beitrag weiterhin von den Tech-Schwergewichten kommt.

Nvidia – KI bleibt Wachstumsmotor

Am 27. August 2025 hat das wertvollste Unternehmen der Welt seine Zahlen für das abgelaufene II. Quartal vorgelegt – und erneut die enorme Bedeutung des KI-Booms unterstrichen. Das Datencenter-Geschäft wuchs um 56 % auf 41,1 Mrd. USD, blieb damit aber knapp unter den Erwartungen. Das stärkste prozentuale Plus kam aus der Automotive-Sparte (+69 % auf 586 Mio. USD), die jedoch noch keinen wesentlichen Beitrag leistet. Die Gaming-Sparte profitierte vom Launch der GeForce-RTX50-Reihe und legte um 49% auf 4,3 Mrd. USD zu, während Grafik- und Visualisierungsanwendungen 32% auf 601 Mio. USD zulegten.

Trotz eines leichten Rückgangs der Bruttomarge auf 72,4 % stieg der Nettogewinn um 59% auf 26,4 Mrd. USD – bei einer Nettomarge von 56,5%. Zusätzlich kündigte Nvidia ein Aktienrückkaufprogramm über 60 Mrd. USD an, eines der größten seiner Geschichte.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie wissen möchten, wie wir Ihre Anlagestrategie so ausrichten, dass Sie nicht nur vor Kaufkraftverlust geschützt sind, sondern langfristig vom Wachstum der Kapitalmärkte profitieren.

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Mit diesen Mitteilungen erbringen wir keine Anlageberatung und keine Vermögensverwaltung. Sie sind allgemeiner Art und können keine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestellte anleger- und objektgerechte Beratung sowie eine umfassende Risikoaufklärung ersetzen; sie berücksichtigen ferner nicht die Risikobereitschaft der Anleger bzw. Geeignetheit der Finanzprodukte. Auch soweit wir Ihnen Börsen-, Produkt- und/oder Marktinformationen liefern, stellen diese keine Anlageberatung dar.

Die hier enthaltenen Informationen sind nicht als Angebot oder Empfehlung bestimmter Wertpapiere und sonstiger Finanzinstrumente zu verstehen und stellen weder ein Angebot zum Erwerb noch eine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar.

Dargestellte Beispiele und Beispielrechnungen und Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Beschriebene bisherige Wertentwicklungen lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

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Jede Investmententscheidung sollte deshalb unter Zuziehung eines qualifizierten Beraters und Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Anlegers geprüft werden. Bitte setzen Sie sich dazu persönlich mit uns in Verbindung.

Soweit steuerliche oder rechtliche Belange berührt werden, sollten diese vom Adressaten mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt geprüft und erörtert werden.

Projekt Februar bis Juli 2025:

Im Kinderhaus „Sterntaler“ werden Kinder mit Entwicklungsbeeinträchtigungen und emotionalen Beanspruchungen aus belasteten Familienverhältnissen und Wohngruppen betreut. Für die Bewältigung traumatischer Ereignisse, zur Stärkung des Selbstwertgefühls und den besseren Umgang mit schwierigen Situationen brauchen diese Kinder Unterstützung. Hierfür wurde für 10-12 Kinder im Alter von 5-6 Jahren in regelmäßigen Abständen ein Resilienz Training mit stärkenden Übungen angesetzt, für das wir gern unsere Hilfe zugesagt haben.

Was für ein Abend! Rund 100 Gäste, Partner und Unterstützer folgten am 5. September 2025 der Einladung der DRH Stiftung Kinderhilfe und machten unser Charity Sommerfest zu einem besonderen Event gefüllt mit Musik, Begegnungen und lebendigen Gesprächen. Die Stimmung war fröhlich und voller Momente, die zeigen, wie viel wir gemeinsam bewegen können.

Die Highlights des Abends:

  • Echte Gänsehautmomente bei den musikalischen Auftritten der Schülerband der Pestalozzioberschule Wilkau-Haßlau und der Solokünstlerinnen Amelie und Fabienne aus der Familienwohngruppe Planitz des Zwickauer Kinderhausverein e.V.
  • Ein sommerliches Barbecue von Yannick Demange Geschmackswelten, das mit viel Liebe und Können zubereitet wurde. Köstliche Grillspezialitäten, frische Beilagen und perfekter Service von Event IDEE Mandy Kunze machten das Essen zu einem Genuss.
  • Zeit, um sich entspannt auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Ideen mitzunehmen.

Kurz: Ein Abend, der uns alle bereichert hat.

Ein herzliches Dankeschön an alle Gäste, Partner, Künstler und Helfer, die dieses besondere Event möglich gemacht haben. Mit Ihrer Unterstützung schenken wir Kindern Perspektiven, Hoffnung und Chancen.

Fotos: DRH