Am 14. September verwandelt sich Zwickau in eine Triathlon-Hochburg. Hunderte Sportlerinnen und Sportler aus ganz Deutschland treten an, um beim 12. Zwickau Triathlon in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen ihr Bestes zu geben.

DRH unterstützt als Sponsor dieses besondere Event in unserer Region. Für uns steht fest: Leistung, Teamgeist und Ausdauer verbinden. Genau diese Werte machen den Triathlon und unsere Arbeit bei DRH aus.

Seit der Premiere 2013 hat sich das Event zu einer festen Größe in der deutschen Triathlonlandschaft entwickelt und begeistert jedes Jahr hunderte Sportler und Zuschauer – von ambitionierten Einsteigern bis hin zu erfahrenen Athleten.

Wir freuen uns auf einen gelungenen Wettkampftag und darauf, gemeinsam mit Athleten, Organisatoren und Zuschauern den Sport und unsere Region zu fördern.

Fotos: DRH

Auch in der Saison 2025/26 steht die DRH Vermögensverwaltung als starker Partner an der Seite des BSV Sachsen Zwickau in der 1. Handball Bundesliga.

Der Verein steht für Einsatz, Leidenschaft und Teamgeist – Werte, die auch bei DRH eine zentrale Rolle spielen.

Wir drücken dem BSV die Daumen für eine erfolgreiche Spielzeit mit vielen packenden Momenten und zahlreichen Siegen!

Fotos: Marko Unger

Projekt im April 2025:

Das Outdoor-Programm „Abenteuerland“ des Stoffwechsel e. V. bietet ca. 30 Kindern im Alter von 6-13 Jahren aus dem sozialen Brennpunkt Dresden-Prohlis einen sicheren, geschützten Entfaltungsort mit vertrauensvollen Beziehungen, kreativen Möglichkeiten und individueller Unterstützung der persönlichen Entfaltung. Bei schlechtem Wetter musste dieses Angebot leider pausieren. Die DRH Stiftung Kinderhilfe wurde für die Schaffung des „Winter-Abenteuerlandes“ im Innenbereich um Unterstützung gebeten. Es war uns eine Freude die Einrichtung eines zentralen Gemeinschaftsraumes mit einem Betrag von 2.600,00 EUR zu unterstützen.

 

Das Investment vom 01.09.2025 | Gastkommentar von Marco Rumpf:

Marco Rumpf ist seit 1998 als geschäftsführender Gesellschafter bei der DRH Vermögensverwaltung GmbH tätig. Dort verantwortet der Bankkaufmann und Bankfachwirt die Bereiche Risikomanagement, Portfoliomanagement sowie die strategische Unternehmensführung.

Seit seinem Allzeithoch Mitte August hat der Bitcoin korrigiert. Marco Rumpf von der DRH Vermögensverwaltung bleibt für die Kryptowährung dennoch optimistisch.

Es gibt mehrere Gründe, die dafürsprechen, dass der Bitcoin seine besten Tage noch vor sich hat. In den zurückliegenden Jahren haben sich Kryptowährungen zunehmend als eine neue Assetklasse etabliert. Das gilt insbesondere für den Bitcoin, der mittlerweile kostengünstig und einfach handelbar ist. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen summiert sich auf etwa vier Billionen Dollar. Rund zwei Drittel davon entfallen auf den Bitcoin. Zum Vergleich: Der Börsenwert von Nvidia allein beläuft sich auf circa 4,2 Billionen Dollar. Das Angebot an Bitcoins, Ethereum und anderen Kryptowährungen ist also recht überschaubar und wächst nur sehr langsam.

Dem stehen neue und wachsende Käuferschichten gegenüber. Seit dem vergangenen Jahr sind in den USA Bitcoin-ETFs zugelassen. Die Anleger brauchen hier kein Wallet, sondern können die digitale Währung mit wenigen Klicks so einfach wie eine Aktie kaufen. Das gilt selbstverständlich auch für institutionelle Anleger. Nur 18 Monate nach der Einführung von Spot-Bitcoin-ETFs in den USA wurden nun Nettozuflüsse von Vermögensverwaltern, Pensionskassen und Co. in Höhe von mehr als 50 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Private Kleinanleger haben sogar noch stärker zugegriffen.

Hinzu kommen sogenannte Bitcoin Treasury Companies, deren Geschäftszweck darin besteht, Bitcoin zu kaufen und zu halten. Diese Unternehmen finanzieren diese Käufe allerdings zu einem großen Teil durch Kredite, wodurch der Bitcoin anfälliger für Korrekturen wird. Seit dem Jahreswechsel wurden insgesamt circa 107.000 neue Bitcoins geschürft. Aus einer Studie von Bitwise geht hervor, dass allein die institutionelle Nachfrage im Jahr 2025 per 13. Juli 2025 bereits bei mehr als 700.000 BTC lag.

Immer mehr Papiergeld

Es gibt nicht nur immer mehr potenzielle Käufer für den Bitcoin, auch die Geldmengen wachsen deutlich schneller als das Angebot der Digitalwährung. Vereinfacht ausgedrückt stehen dem Bitcoin immer mehr Papier-Dollar gegenüber, die tatsächlich nicht auf Papier, sondern überwiegend auf Baumwolle gedruckt werden. Zwischen der Geldmenge und der Kryptowährung besteht eine hohe Korrelation. 

Jetzt sieht noch alles nach einer geldpolitischen Lockerung aus. Die Terminmärkte taxieren die Wahrscheinlichkeit einer ersten Leitzinssenkung durch die amerikanische Notenbank Fed seit Dezember 2024 bei ihrer nächsten Sitzung im September mittlerweile auf rund 90 Prozent. Wie Gold profitiert auch der Bitcoin von niedrigeren Zinsen, da die Opportunitätskosten für das Asset, das weder Zinsen noch Dividenden zahlt, dann sinken. 

Starker politischer Rückenwind 

Im vergangenen Wahlkampf hat sich US-Präsident Donald Trump als kryptofreundlicher Kandidat präsentiert. Jetzt lässt er Taten folgen. So hat er die Regulierung stark vereinfacht. Außerdem bauen die USA ähnlich wie beim Öl eine Kryptoreserve auf. Washington kauft zwar nicht aktiv Bitcoins, behält aber beispielsweise wegen Korruption beschlagnahmte Token und entzieht sie so dem Markt. 

Noch weitreichender ist die Anweisung Trumps an das Arbeitsministerium, die Altersvorsorge-Programme für Bitcoin zu öffnen. Der Rentenmarkt umfasst in den USA ein Volumen von mehr als 40 Billionen Dollar. Davon entfallen etwa neun Billionen Dollar auf die sogenannten 401k-Pläne, wie die Altersvorsorge-Programme offiziell heißen. Sollte auch nur ein Bruchteil davon in Bitcoin fließen, könnte sich das als echter Gamechanger erweisen. 

Gemeinsamkeiten zwischen Bitcoin und Gold 

Der Bitcoin wird oft als digitales Gold bezeichnet. Tatsächlich weisen beide Anlageklassen eine Reihe von Gemeinsamkeiten auf. In beiden Fällen steigt das Angebot nur sehr langsam. Sowohl digitales als auch reales Gold sind Wertaufbewahrungsmittel, wobei das physische Edelmetall diese Funktion schon seit Jahrtausenden erfüllt. Den Bitcoin gibt es dagegen erst seit 2009. 

Außerdem entziehen sich sowohl der Bitcoin als auch Gold dem Einfluss der Notenbanken, allen voran der Fed. 

Eine weitere Gemeinsamkeit ist die negative Korrelation mit Aktien und Anleihen. Durch die Beimischung von Bitcoin und Gold können Anleger ihr Portfolio diversifizieren und vor allem stabilisieren. Das führt letztendlich zu einer besseren Performance und geringeren Schwankungen – und somit zu einem geringeren Risiko. 

Es gibt jedoch auch einen gravierenden Unterschied. Die Förderung von Gold ist in der Regel mit hohen Umweltbelastungen verbunden. Dies galt früher auch für Bitcoin, dessen Schürfen sehr energieintensiv ist. Das Mining steht seit Jahren wegen seines hohen Stromverbrauchs in der Kritik. Laut Cambridge Digital Mining Industry Report (April 2025) hat sich der Energiemix jedoch deutlich verändert: 

52,4 Prozent der weltweiten Mining-Leistung stammen inzwischen aus nachhaltigen Quellen, wenn man Kernenergie einbezieht. Der größte Anteil entfällt mit 42,6 Prozent auf erneuerbare Energien wie Wasser, Solar, Wind und Geothermie, hinzu kommen 9,8 Prozent Kernenergie. Fossile Energien bestehen vor allem aus Erdgas (38,2 Prozent), während Kohle auf nur noch 8,9 Prozent gefallen ist – vor wenigen Jahren lag dieser Wert noch bei mehr als 36 Prozent. 

Die Entwicklung zeigt: Bitcoin-Miner können als flexible Verbraucher dazu beitragen, überschüssige erneuerbare Energie zu nutzen und Netze zu stabilisieren, etwa in Texas oder Island. Gleichzeitig bestehen Herausforderungen – von hohen CO₂-Emissionen durch Erdgas bis zu Elektroschrott durch Hardwareverschleiß. Insgesamt lässt sich jedoch festhalten, dass das Mining eine klare Transformation hin zu nachhaltigeren Energiequellen durchläuft, wenngleich der ökologische Fußabdruck auch weiterhin beachtlich bleibt. 

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

 

Disclaimer: Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und zur Nutzung durch den Empfänger. Sie stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung seitens oder im Auftrag der DRH Vermögensverwaltung GmbH zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Investmentfonds dar. Die in der vorliegenden Publikation enthaltenen Informationen wurden aus Quellen zusammengetragen, die als zuverlässig gelten. Die DRH Vermögensverwaltung GmbH übernimmt jedoch keine Gewähr hinsichtlich deren Zuverlässigkeit und Vollständigkeit und lehnt jede Haftung für Verluste ab, die sich aus der Verwendung dieser Information ergeben. 

Als SILBER-Partner des KSAC und Gastgeber dieses Abends bot DRH zum wiederholten Mal den Rahmen für ein Treffen, das Automobilleidenschaft, Austausch und Begegnungen auf besondere Weise vereinte.

Die rund 60 Gäste erlebten eine BBQ Summer Party mit kühlen Drinks, guten Gesprächen und zahlreichen Köstlichkeiten vom Grill, die im Rahmen eines exklusiven Live Cookings von Yannick Demange Geschmackswelten zubereitet wurden.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends: Motorjournalist und Oldtimer-Profi Ulf Schulz begeisterte die Gäste mit faszinierenden Einblicken in die Geschichte der legendären Berliner AVUS-Rennstrecke.
Kurz gesagt: Hinter uns liegt ein rundum gelungener Abend mit viel Genuss und spannenden Eindrücken. Ein herzliches Dankeschön an den KSAC, an unsere Gäste und an alle Beteiligten, die das Event zu etwas Besonderem gemacht haben!

Einige Highlights des KSAC Clubabends haben wir in unserer Galerie für Sie zusammengestellt – schauen Sie gern mal rein!

 

Carina Höhne und Alexandra Künzel (v.l.)

Wir wachsen weiter und freuen uns, zwei neue Kolleginnen bei der DRH Vermögensverwaltung GmbH begrüßen zu dürfen. Mit Carina Höhne und Alexandra Künzel verstärken wir unser Team um zwei erfahrene Expertinnen, die mit ihrem Know-how und ihrer Energie wichtige Impulse setzen werden.

Carina Höhne übernahm am 1. Juli 2025 den Bereich Marketing, Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit bei DRH. Ihr Einstieg ist ein strategischer Schritt im Zuge unseres kontinuierlichen Wachstums. Mit Carina gewinnen wir nicht nur kommunikative Kompetenz, sondern vor allem eine starke Kombination aus journalistischem Gespür, mehrjähriger Führungserfahrung im Marketing und einem fundierten kaufmännischen Background. Nach Stationen als Team Lead Marketing/PR, Sportredakteurin und 15 Jahren in der Finanzbranche bringt sie genau das mit, was wir bei DRH schätzen: Vielseitigkeit, Expertise und Lust auf gemeinsame Weiterentwicklung.

Alexandra Künzel verstärkt uns seit dem 1. August 2025 als Fachassistenz IT & Controlling. Die 43-Jährige studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe und Eindhoven (NL) und sammelte anschließend umfassende nationale und internationale Erfahrung. In Bonn, Frankfurt und Chemnitz war sie als Projektmanagerin und Beraterin tätig, unter anderem in den Bereichen Strategieentwicklung, Preisgestaltung und Vertriebsoptimierung. Mit ihrem analytischen Gespür, strukturiertem Vorgehen und Blick fürs Wesentliche ist sie eine wertvolle Ergänzung für unser Controlling- und IT-Team.

Wir heißen beide herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Starke Earnings-Season und Tech-Investitionen

Die laufende Earnings-Season im S&P 500 liefert ein positives Bild: Rund 66 % der Indexunternehmen haben bereits berichtet, und 82 % davon übertrafen die Gewinnerwartungen im Median um etwa 4,1 %. In unseren Portfolios zeigt sich ein noch etwas stärkeres Bild: Per 11. August 2025 haben 75 % der von uns allokierten Unternehmen ihre Zahlen vorgelegt, wobei 86 % die Prognosen übertrafen (siehe Abbildung 1). Diese Trefferquote liegt leicht über dem Marktdurchschnitt und unterstreicht die robuste Fundamentalausrichtung unserer Auswahl.

Abbildung 1: Umsatz- und Gewinnerwartungen II.Quartal 2025 (Quelle: eigene Darstellung)

Abbildung 1: Umsatz- und Gewinnerwartungen II.Quartal 2025 (Quelle: eigene Darstellung)

Besonders hervorzuheben sind Technologiewerte wie Microsoft und Meta, die nicht nur über den Erwartungen lagen, sondern zugleich ihre Investitionsbudgets (Capex) für KI-Infrastruktur deutlich ausgeweitet haben. Diese Investitionen fließen zu einem erheblichen Teil in Hochleistungsprozessoren, in denen Nvidia als Marktführer eine Schlüsselrolle spielt. Entsprechend werden die am 27. August anstehenden Quartalszahlen von Nvidia mit Spannung erwartet, da sie zeigen dürften, wie stark sich die Investitionswelle bereits in Umsatzwachstum und Margen niederschlägt.

Unterstützung erhält dieses positive Bild von der jüngsten Inflationsentwicklung in den USA: Die Verbraucherpreise stiegen im Juli um 2,7% (YoY) und lagen damit leicht unter den Erwartungen von 2,8%. Auffällig ist, dass sich die jüngsten Zölle bislang noch nicht so stark in den Inflationsdaten niederschlagen, wie viele Marktteilnehmer erwartet hatten. In Kombination mit einem schwächelnden Arbeitsmarkt erhöht dies den Druck auf die US-Notenbank, in den kommenden Monaten die Zinsen zu senken – die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im September liegt derzeit bei 94,1% (siehe Abbildung 2). Dieses Umfeld gibt dem Aktienmarkt neben den guten Quartalsergebnissen weiteres Momentum.

Abbildung 2: Wahrscheinlichkeit der Zinssenkungen in diesem Jahr (Quelle: CME Fedwatch-Tool per 12.08.2025)

Abbildung 2: Wahrscheinlichkeit der Zinssenkungen in diesem Jahr (Quelle: CME Fedwatch-Tool per 12.08.2025)

US-Dollar und Währungsabsicherung

Der US-Dollar hat sich im bisherigen Jahresverlauf äußerst volatil gezeigt. Seit Einführung des Euro in Deutschland schwankte der Wechselkurs EUR/USD in einer Bandbreite zwischen etwa 0,86-1,60 – aktuell liegt er im unteren Drittel dieser historischen Spanne. Für unsere Anlagestrategie ist dies insgesamt positiv: Viele der von uns bevorzugten US-Unternehmen profitieren von einem schwächeren Dollar, da ihre Produkte und Dienstleistungen im Ausland preislich attraktiver werden und sich ihre Wettbewerbsposition auf globalen Märkten verbessert.

Gleichzeitig gilt: Auf Europa ausgerichtete Portfolios könnten langfristig stärker unter Druck geraten – nicht zuletzt wegen der geringeren Innovationskraft vieler europäischer Branchen, einem strukturellen Wettbewerbsnachteil gegenüber großen Industrienationen sowie der Wechselkursentwicklung. Währungsabsicherungen halten wir in diesem Umfeld für wenig zielführend: Sie sind kostenintensiv und bieten keinen verlässlichen Mehrwert. Stattdessen setzen wir auf eine globale Diversifikation, die uns erlaubt, von positiven Wechselkurseffekten zu profitieren und Währungsschwankungen über den Anlagehorizont auszugleichen.

Krypto-Regulierung schafft neue Chancen

Mit dem Genius Act ist in den USA im Juli 2025 ein bedeutender regulatorischer Meilenstein erreicht worden. Das Gesetz, das von Präsident Trump am 18. Juli unterzeichnet wurde, schafft erstmals einen klaren bundesweiten Rechtsrahmen für sogenannte Payment Stablecoins. Es regelt unter anderem die Anforderungen an Deckung, Transparenz, Lizenzierung und Verwahrung und soll spätestens 18 Monate nach Unterzeichnung oder 120 Tage nach Veröffentlichung der finalen Detailregelungen in Kraft treten. Parallel dazu befindet sich mit dem Clarity Act ein weiteres Gesetz im parlamentarischen Prozess, dass die rechtliche Einstufung und den regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte insgesamt definiert. Während der Genius Act damit bereits beschlossen ist und nun in die Umsetzungsphase geht, dürfte der Clarity Act – nach seiner endgültigen Verabschiedung – für zusätzliche Rechtssicherheit sorgen. Zusammen markieren beide Vorhaben einen entscheidenden Schritt hin zu klaren Spielregeln im Digital-Asset-Sektor und könnten langfristig den Weg für mehr institutionelles Kapital in Kryptowährungen ebnen.

Seit 2020 investieren wir in Bitcoin – zunächst vor allem als digitales Wertaufbewahrungsmittel, vergleichbar mit Gold. Inzwischen steigt die Bedeutung des Segments weiter an: Kryptowährungen sind längst nicht mehr nur Bitcoin, sondern es etablieren sich zunehmend echte Anwendungsfälle (Use Cases) in Bereichen wie Zahlungsverkehr, Tokenisierung von Vermögenswerten oder dezentralen Finanzdienstleistungen. An dieser Entwicklung partizipieren wir mit unseren Investments gezielt und sehen darin ein strukturelles Wachstumsfeld für die kommenden Jahre.

Die wachsende Akzeptanz spiegelt sich auch in den Worten des CEOS vom größten Vermögensverwalter der Welt wider:
„We see stablecoins as a new part of the future of finance — and new U.S. legislation is aiming to put the U.S. at the center of digital asset innovation.“ Larry Fink, CEO von BlackRock

Wir verfolgen diese Entwicklungen kontinuierlich, analysieren Markt- und Gesetzesänderungen und setzen gezielt Instrumente ein, um daraus messbaren Mehrwert zu schaffen.

Wenn Sie erfahren möchten, wie wir diese Trends für unsere Kunden umsetzen und wie auch Ihr Portfolio von dieser Dynamik profitieren kann, sprechen Sie uns gern persönlich an – wir zeigen Ihnen, wie strategische Weitsicht und gezielte Allokation Hand in Hand gehen.

VERFASST VOM RESEARCH-TEAM DER DRH VERMÖGENSVERWALTUNG GMBH

 

Disclaimer:

Unsere vorstehenden Angaben und Informationen richten sich an Privatkunden in der Bundesrepublik Deutschland.

Wir haben uns bemüht, diese Angaben nach bestem Wissen und Gewissen zusammenzustellen. Sie wurden – teilweise auf Basis und unter Rückgriff der Informationen Dritter – recherchiert. Einzelne Angaben können sich insbesondere durch Zeitablauf oder infolge von gesetzlichen Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität sämtlicher Angaben kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Mit diesen Mitteilungen erbringen wir keine Anlageberatung und keine Vermögensverwaltung. Sie sind allgemeiner Art und können keine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestellte anleger- und objektgerechte Beratung sowie eine umfassende Risikoaufklärung ersetzen; sie berücksichtigen ferner nicht die Risikobereitschaft der Anleger bzw. Geeignetheit der Finanzprodukte. Auch soweit wir Ihnen Börsen-, Produkt- und/oder Marktinformationen liefern, stellen diese keine Anlageberatung dar.

Die hier enthaltenen Informationen sind nicht als Angebot oder Empfehlung bestimmter Wertpapiere und sonstiger Finanzinstrumente zu verstehen und stellen weder ein Angebot zum Erwerb noch eine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar.

Dargestellte Beispiele und Beispielrechnungen und Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Beschriebene bisherige Wertentwicklungen lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Bei diesen Angaben und Informationen handelt es sich um Marketingmitteilungen gemäß Art. 36 Abs. 2 Delegierte Verordnung (EU) und nicht um Finanzanalysen.

Jede Investmententscheidung sollte deshalb unter Zuziehung eines qualifizierten Beraters und Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Anlegers geprüft werden. Bitte setzen Sie sich dazu persönlich mit uns in Verbindung.

Soweit steuerliche oder rechtliche Belange berührt werden, sollten diese vom Adressaten mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt geprüft und erörtert werden.

Fonds Online vom 12.08.2025:

Maximilian Jentzsch ist Prokurist beim Vermögensverwalter DRH. Berufsbegleitend absolviert er das Modulstudium Vermögensverwaltung an der TH Aschaffenburg. Was ihn dazu antreibt und welche Ziele er verfolgt, hat er FONDS professionell ONLINE verraten.

Ein verantwortungsvoller Job, eine kleine Familie und dann auch noch ein berufsbegleitendes Studium: Manchmal ist es ganz schön anstrengend, meistens sind die Arbeitstage ziemlich lang. Doch Maximilian Jentzsch ist 30 Jahre jung – und er hat es nicht anders gewollt. „Ich bin jemand, der einfach immer weiter lernen muss“, sagt der Prokurist der DRH Vermögensverwaltung mit Hauptsitz in Dresden. „Ich verspüre ständig diesen Drang, etwas Neues für mich entdecken und mich weiterbilden zu wollen“, berichtet Jentzsch, der in der Zwickauer Niederlassung des Vermögensverwalters tätig ist.

Dort hat der studierte Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker 2021 als IT-Consultant begonnen. Auch heute noch ist Jentzsch Ansprechpartner für alle technischen Angelegenheiten. „Am Anfang habe ich viel programmiert und erst einmal ein bisschen mehr Geschwindigkeit in die Prozesse gebracht“, erzählt er. Weil das so gut funktionierte, beförderten ihn die beiden DRH-Geschäftsführer Marco Rumpf und Lutz Hering schon bald zum Prokuristen.

Nicht der klassische Prokurist

„Dieser Titel war aber mehr eine Anerkennung, meine Tätigkeit besteht keineswegs darin, den ganzen Tag irgendwelche Dokumente zu unterschreiben“, schmunzelt Jentzsch. Vielmehr überwacht er sämtliche Portfolios, setzt geplante Rebalancings um, prüft Auswertungen auf Plausibilität und optimiert laufend das Portfoliomanagementsystem. „Natürlich bin ich auch im Boot, wenn neue Investmentideen entwickelt werden, denn diese muss man technisch ja umsetzen“, sagt Jentzsch.

„So bin ich nach und nach ins Portfoliomanagement immer mehr hineingewachsen“, berichtet der 30-Jährige. Mit zunehmender Erfahrung entsteht der Wunsch, die tägliche Arbeit auch theoretisch richtig zu untermauern. So entscheidet sich Jentzsch, das Modulstudium Vermögensverwaltung an der Technischen Hochschule (TH) Aschaffenburg zu absolvieren. Er startet zum Wintersemester 2024.

Noch neuer Studiengang

Diese Weiterbildung bietet die TH Aschaffenburg seit 2023 an. Es ist das erste Studium an einer staatlichen Hochschule, das sich dezidiert an unabhängige Vermögensverwalter richtet. Wer im Asset Management arbeitet, hat hier die Möglichkeit, berufsbegleitend sein Wissen zu vertiefen. Innerhalb von drei Semestern können die Studierenden sechs spezielle Module belegen, die sich Themen wie Fixed Income, Derivaten, der empirischen Analyse der Finanzmärkte oder der strategischen Kommunikation in der Vermögensverwaltung widmen. Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums gibt es ein Zertifikat.

Maximilian Jentzsch hat im ersten Semester das Modul „Portfoliomanagement“ gewählt. „Jeden Mittwochnachmittag fand ein Seminar statt, an dem man entweder direkt vor Ort an der TH oder online teilnehmen konnte“, berichtet er. Im zweiten Semester hat sich der DRH-Prokurist mit dem Thema „Strategische Kommunikation“ beschäftigt. „Dafür mussten wir zwei Tage in Aschaffenburg sein, aber in dieser Zeit haben wir den Stoff auch komplett durchgenommen“, sagt er.

Es geht nur im Hybrid-Modell

Jentzsch findet es sehr positiv, dass das Modulstudium als Hybrid-Modell zwischen Präsenz- und Onlineunterricht angelegt ist. „Anders wäre es mir auch gar nicht möglich, mich berufsbegleitend weiterzubilden“, sagt er. Als Ansprechpartner in allen technischen Belangen muss er bei der DRH in Zwickau meist vor Ort anwesend sein. „Für eine Weiterbildung mal einen Monat außer Haus zu sein, kommt in meinem Fall daher nicht in Frage“, erklärt er. Gefallen hat Jentzsch zudem, dass der Zertifikatsstudiengang an einer staatlichen Hochschule angeboten wird und ein Master angeschlossen werden kann. Beides spreche für Seriosität.

„Wenn man in der Vermögensverwaltung tätig ist, hat man in Deutschland gar nicht so viele Möglichkeiten für eine universitäre Weiterbildung“, weiß Jentzsch. Von dem Modulstudium an der TH Aschaffenburg hat er über einen Newsletter der Münchner V-Bank erfahren. Als er seinen Chefs bei der DRH eröffnete, dass er den Studiengang absolvieren wollte, waren sie schnell einverstanden. „Ich habe das Glück, in einem Unternehmen zu arbeiten, das mich dabei aktiv unterstützt“, sagt er. Auch privat hat er starken Rückhalt von seiner Familie.

Mit Disziplin und Organisationstalent

Anstrengend ist es trotzdem. Maximilian Jentzsch ist erst kurz vor Studienbeginn Vater eines Sohnes geworden. Da braucht es schon Disziplin und Organisationstalent, um den Dreiklang aus Beruf, Familie und Studium täglich zu schaffen. „Ich plane meine Wochen im Voraus, lerne oft schon frühmorgens, abends nach der Arbeit, am Wochenende oder an Feiertagen“, erzählt er. Auch im Urlaubsgepäck findet sich schon mal der Laptop. Aber Jentzsch will es so. Er sieht das Studium als Investition in sich selbst und in seine Rolle bei der DRH.

„Gerade, weil ich Verantwortung trage, möchte ich mich fachlich weiterentwickeln“, sagt er. Da das Modulstudium explizit auf den Bereich der Vermögensverwaltung zugeschnitten ist, lieferten ihm die Lehrinhalte nicht selten Anregungen für die Praxis. Von den beiden Semestern, die hinter ihm liegen, habe er in seinem Berufsalltag bereits profitieren können. Und er möchte dem Vermögensverwalter, bei dem er schon während seines ersten Studiums zwei Jahre lang als Praktikant gearbeitet hat, auch etwas zurückgeben, das Unternehmen vorantreiben.

Nah an der Praxis

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, die der Modulstudiengang biete, komme da genau richtig. „So bleibt das, was man gelernt hat, nicht abstrakt, sondern kann direkte Effekte erzielen“, erklärt der Prokurist. Das Modul „Strategische Kommunikation“ habe ihm viel für die Kundeninteraktion, für interne Abstimmungen und Entscheidungsprozesse gebracht. „Das Modul ‚Portfoliomanagement‘ ergänzt meine praktischen Erfahrungen im Bereich Analyse, Allokation und Systementwicklung mit fundierter Theorie“, meint Jentzsch. Viele Inhalte ließen sich beruflich unmittelbar umsetzen – und weiterdenken.

Und was hat der Prokurist vor, wenn er sein Modulstudium beendet hat? Möchte der den Master noch obendrauf setzen? „Mal sehen“, sagt er. Zuerst einmal möchte Jentzsch mit dem Studium sein fachliches Profil weiter schärfen, vor allem an den Schnittstellen zwischen Strategie, Kommunikation und Portfoliomanagement.

Echter Ansporn

„Ich will noch besser verstehen, wie wirtschaftliche, kommunikative und analytische Faktoren im Alltag einer Vermögensverwaltung ineinandergreifen und wie man aus diesem Verständnis heraus fundierte Entscheidungen trifft“, erklärt Jentzsch. Dieser Wunsch und die Lust, immer weiter zu lernen, spornen ihn an – wenn es anstrengend wird und die Arbeitstage lang sind. (am)

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

fuchsbriefe.de vom 02. August 2025:

In Kalenderwoche 31 zeigten vier Banken im FUCHS Performance-Projekt 7 (Private Banking Depots) mit zwölf Transaktionen und gezielten Umschichtungen hohe Aktivität. Während das Benchmarkdepot solide performte, setzten sich DRH Vermögensverwaltung GmbH und andere Teilnehmer beim Vermögenszuwachs und Risikomanagement an die Spitze. Die Handelswoche war geprägt von Flexibilität und defensiven Strategien.

Transaktionsgeschehen: Vier Banken zeigen Aktivität

In der laufenden Kalenderwoche waren im Private Banking Portfolio des FUCHS Performance-Projekts 7 vier Institute am Markt aktiv: Deka Vermögensmanagement GmbH, MAIESTAS Vermögensmanagement AG, Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungs GmbH sowie Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG führten insgesamt zwölf Wertpapiertransaktionen durch. Das gesamte Handelsvolumen belief sich auf rund 209.000 Euro.

Die Aktivitäten verteilten sich auf sieben Verkäufe und fünf Ankäufe – ein klares Zeichen für aktives Portfoliomanagement in einer dynamischen Marktphase. Besonders auffällig: Deka Vermögensmanagement GmbH handelte fünfmal, darunter Umschichtungen von Alphabet Inc., UniCredit S.p.A. und Holcim Ltd. zugunsten von Bank of America Corp. und Thermo Fisher Scientific Inc.

MAIESTAS realisiert Gewinn – Oberbanscheidt & Cie. setzt auf Anleihe

MAIESTAS Vermögensmanagement AG verkaufte ihre Nestlé S.A.-Position für über 44.000 Euro und realisierte damit einen deutlichen Mittelzufluss. Oberbanscheidt & Cie. investierte mit zwei Ankäufen gezielt in eine Rabobank-Anleihe (58.043 Euro) sowie Stora Enso Oyj Reg.Shares Cl.R EO1,70.

Auch die Berliner Sparkasse zeigte mit fünf Transaktionen breite Diversifikation: Verkäufe bei Holcim Ltd., Man VI-Man Alpha Select Alt.Fonds und Novo-Nordisk AS wurden durch Zukäufe bei Thermo Fisher Scientific Inc. und einem Novo-Nordisk AS Discount Zertifikat ergänzt.

Top-Wertpapiere der Woche

Die meistgehandelten Titel nach Anzahl waren Holcim Ltd., Thermo Fisher Scientific Inc., und Novo-Nordisk AS (je zweimal). Nach Volumen lagen Rabobank-Anleihe, Nestlé S.A., Holcim Ltd., Thermo Fisher Scientific Inc. und der Man VI-Man Alpha Select Fonds vorn. Teilnehmer ohne Transaktionen blieben in dieser Woche passiv, es gab keine weiteren Handelsaktivitäten außerhalb der genannten Institute.

Vermögensentwicklung: DRH Vermögensverwaltung setzt Maßstäbe

Im aktuellen Wochenvergleich liegt das Benchmarkdepot (ID 605) mit einem Depotwert von rund 2,18 Mio. Euro nur im Mittelfeld des Teilnehmerfelds. Die DRH Vermögensverwaltung GmbH (ID 589) dominiert mit fast 2,93 Mio. Euro Depotvolumen deutlich vor allen anderen – ein Vorsprung von über 750.000 Euro gegenüber dem Benchmarkdepot.

Auch Minveo AG, DGK & Co., Volksbank Vorarlberg e.Gen. und Bethmann Bank AG liegen teils klar über dem Referenzwert des Benchmarks.

Gewinner, Verlierer & Risikokontrolle

DRH Vermögensverwaltung GmbH erzielte den größten absoluten Zuwachs der Woche (+59.999 €), gefolgt von DGK & Co., Minveo AG und Kaiser Partner Privatbank AG mit jeweils rund +30–36 Tsd. €. Das Benchmarkdepot legte um +25.857 € zu.

Verlierer der Woche ist Spiekermann & Co AG (ID 573), deren Depot um mehr als 3.100 € schrumpfte – während die meisten anderen Teilnehmer zulegen konnten. Beim maximalen Drawdown zeigt sich eine breite Risikoreduktion: Das Benchmarkdepot verbesserte sich auf 3,52 %, doch viele Wettbewerber wie DRH Vermögensverwaltung GmbH (0,79 %), Volksbank Vorarlberg e.Gen.(0,49 %) oder DGK & Co.(0 %) agieren noch defensiver.

Die KW 31 im Projekt 7 steht für aktives Portfoliomanagement mit Fokus auf internationale Blue Chips sowie defensive Strategien beim Risiko – Anleger profitieren aktuell besonders bei den Top-Performern wie DRH Vermögensverwaltung GmbH von Wachstum und ruhigem Fahrwasser zugleich.

Lesen Sie den gesamten Artikel

dasinvestment.com vom 10. Juli 2025:

Gastkommentar von Marco Rumpf

Die zwischenzeitliche Underperformance der Wall Street scheint wieder vorbei zu sein. Für Marco Rumpf von der DRH Vermögensverwaltung bleiben amerikanische Aktien das Nonplusultra.

Seit dem Einbruch nach dem Liberation Day Anfang April befindet sich der S&P 500 wieder auf Erholungskurs. Mehr noch: Das amerikanische Standardwertebarometer notiert sogar auf Rekordniveau. Dafür gibt es gute Gründe.

Es zeigt sich immer deutlicher, dass es sich bei den teils drastisch formulierten Zollforderungen von US-Präsident Donald Trump in erster Linie um ein politisches Druckmittel handelt. Seine Rhetorik um sogenannte reziproke Zölle dient in erster Linie dazu, die Verhandlungsposition der USA gegenüber Handelspartnern wie China, Vietnam oder der EU zu stärken. Die zwischenzeitlich angedrohten Strafzölle wie die 145 Prozent gegenüber der Volksrepublik waren beziehungsweise sind faktisch nicht durchsetzbar. Das zeigt auch das vor wenigen Tagen verkündete Handelsabkommen mit Vietnam. Dieses sieht für Exporte in die USA Zölle von 20 Prozent vor – statt der von den USA im April aufgrund des Handelsbilanzdefizits errechneten 90 Prozent.

Dass die Anleger zunehmend einen Zollkrieg der USA gewissermaßen mit dem Rest der Welt auspreisen, zeigt auch der Vix. Mit rund 16 Punkten notiert der Volatilitätsindex deutlich unter seinem letzten Hoch. Kurz nach dem Liberation Day war das Angstbarometer auf mehr als 50 Punkte hochgeschossen. Jetzt signalisiert es Entspannung.

Die Kurstreiber für US-Aktien

Ein weiterer wichtiger Punkt, der für die positiven Aussichten der Wall Street spricht, ist das erwartete Wachstum der Geldmenge. Inzwischen hat der „One Big Beautiful Bill Act” auch den Senat passiert. Damit sind weitere hohe Staatsdefizite der USA absehbar. Diese lassen sich nur durch das Anschmeißen der Druckerpresse finanzieren. Der wachsenden Dollarflut steht jedoch nur eine begrenzte Menge an Sachwerten, wie beispielsweise Aktien, gegenüber. Ergo sollten deren Preise weiter steigen.

Als Argument für europäische und gegen amerikanische Aktien wurden in den vergangenen Monaten immer wieder deren höhere Bewertungen aufgeführt. Doch US-Titel sind traditionell teurer als die meisten Aktien aus anderen Ländern. Noch wichtiger ist jedoch, dass sie diese höheren Bewertungen auch immer wieder rechtfertigen.

Zuletzt haben vor allem die großen amerikanischen Tech-Konzerne positiv überrascht. So sind die Gewinne der Magnificent 7 im ersten Quartal im Jahresvergleich um 28 Prozent gestiegen – trotz hoher Ausgaben für künstliche Intelligenz (KI). Bis auf Tesla haben die Mag-7-Werte die Prognosen der Analysten übertroffen. Insgesamt haben die 500 Unternehmen des S&P 500 in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 17 Prozent mehr verdient als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2024. Die Gewinne der 500 größten börsennotierten Unternehmen sind in Europa dagegen um neun Prozent gesunken.

Zwar wird sich das Gewinnwachstum der Glorreichen Sieben ab Mitte 2025 laut den Konsensschätzungen der Research-Abteilungen abschwächen. Dafür holen die übrigen 493 Unternehmen des S&P 500 auf, wodurch die Wachstumsdynamik an Breite gewinnt. Unter dem Strich wächst die Wall Street immer wieder in ihre hohen Bewertungen hinein.

Gewinnmaschine Wall Street

Ein wesentlicher Grund für die höhere Profitabilität von US-Unternehmen ist in den höheren Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) zu sehen. Absolut betrachtet investieren sie mehr als doppelt so viel Geld in F&E wie ihre europäischen Pendants. Aber auch relativ betrachtet haben sie die Nase vorn. Im Verhältnis zum Umsatz fallen die Forschungsbudgets in den USA deutlich höher aus als in Europa.

Die Amerikaner sind nicht nur im Tech-Bereich und speziell bei der künstlichen Intelligenz (KI) technologisch weit führend, sondern auch in Branchen wie der Pharmazie oder der Medizintechnologie. Die meisten weltweit dominanten Player dieser Sektoren kommen aus den USA. Aufgrund ihrer Technologieführerschaft verfügen diese Firmen über eine höhere Preissetzungsmacht, was sich in höheren Gewinnen und Margen niederschlägt.

Kurzfristig brachtet profitieren US-Unternehmen auch noch von der Abwertung des Dollars, da sich dadurch ihre preisliche Wettbewerbsfähigkeit verbessert. Gleichzeitig erhöht der schwache Greenback die im Ausland erzielten Gewinne bei der Umrechnung in die Heimatwährung. Sollte sich die Konjunktur in den USA in der zweiten Jahreshälfte stärker abkühlen als erwartet, ist es gut möglich, dass die Fed über die zwei Zinssenkungen hinausgeht, die derzeit von den Finanzmärkten eingepreist werden. Das könnte den Greenback weiter unter Druck setzen. Vor diesem Hintergrund könnte sich eine zwischenzeitliche Währungsabsicherung durchaus rechnen.

Während die Wall Street ihr Comeback eingeläutet hat, scheint die Euphorie um Gold nachzulassen, jedenfalls vorübergehend. Neben den Notenbanken zählen vor allem Gold-Indexfonds zu den größten Käufern – oder eben auch Verkäufern – des Edelmetalls. Insbesondere amerikanische Anleger behandeln Gold wie andere Anlageklassen. Wenn sich mit Aktien wieder Geld verdienen lässt, neigen sie zum Umschichten.

Beim Bitcoin, dem digitalen Gold, stellt sich die Lage anders dar. Die US-Regierung will bis August eine Regulierung für Kryptowährungen fertigstellen. Das dürfte es den US-Banken erlauben, im größeren Stil in Bitcoin einzusteigen. Dessen Marktkapitalisierung beläuft sich derzeit auf etwas mehr als zwei Billionen Dollar. Das ist weniger als der Börsenwert von Apple oder Nvidia. Somit können vergleichsweise kleine Käufergruppen den Bitcoin-Kurs nach oben treiben.

Lesen Sie den gesamten Artikel