Konsens und Kontroversen

Umwelt-Tag in Zwickau

Zu diesem Thema lud die IHK Zwickau am 11.04.2018 interessierte Zuhörer aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen zu einem Umwelt-Tag in die Geschäftsräume der DRH Vermögensverwaltung GmbH in Zwickau ein.

Während es sich beim Kauf von Lebensmitteln durchgesetzt hat, das Herkunftsland, die Lagerungsbedingungen, das Mindesthaltbarkeitsdatum und chemische Zusätze anzugeben, hat sich in der Baubranche hinsichtlich des Umgangs mit Abfällen wenig getan.

Oftmals wird festgestellt, dass bei Baumaßnahmen Abfälle wie Bodenaushub und Bauschutt völlig „überraschend“ anfallen. Chemische und abfalltechnische Eigenschaften sind den Baufirmen meist unbekannt, aber die Abfälle müssen schnell und so preisgünstig wie möglich entsorgt werden.

Die gesetzlichen Vorgaben, diesen Anforderungen gerecht zu werden, richtig zu planen und optimale Lösungen zu finden, waren u.a. Inhalt der insgesamt sieben interessanten Vorträge ausgewiesener Fachexperten.

Auch Staatsminister Martin Dulig (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) fand an diesem Tag den Weg nach Zwickau und eröffnete den Zuhörern wirtschaftspolitische Perspektiven für das Bodenmanagement des Freistaates Sachsen.

Im Anschluss an die Vorträge rundete ein reger Gedankenaustausch unter den ca. 100 Gästen den Umwelt-Tag in Zwickau ab.

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„Werte der Gesellschaft” mit Ehrengästen Prof. Dr. Friedbert Pflüger und Prof. Dr. Dr. Richard Schröder

„Welche Werte halten eine Gesellschaft zusammen?“ wurde, wie traditionell geworden ist, von Herrn Jürgen Engert am 30. Juni 2005 auf dem Schloss Wackerbarth in Radebeul moderiert.

„Zum 60. Jahrestag der Zerstörung Dresdens“ mit Ehrengästen Prof. Dr. Arnulf Baring und Jörg Friedrich

Der „7. Dresdner Salon“ am 11. Februar 2005 bekam innerhalb der exklusiven Gesprächsreihe ein ganz besonderes Gewicht. Anlass und Ort, ein Gespräch zum 60. Jahrestag der Zerstörung Dresdens in der Unterkirche der Frauenkirche, sorgten für ein entsprechend motiviertes Publikum. Über 170 geladene Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Kirche und Politik – als Ehrengäste erschienen Altbundespräsident Walter Schee und Gattin Barbara – empfanden an diesem Abend eine hohe intellektuelle und emotionale Spannung.

Eine weiße Rose für die Damen, Violinmusik und eine sehr persönliche Einstimmung durch Rocco Damm bildeten einen verhalten – ernsten Rahmen für die Diskussion um Schuld und Sühne.

Viele der Anwesenden hatten den 13. Februar 1945 selbst in Dresden erlebt, auch Prof. Arnulf Baring (geboren 1932 in Dresden), Jurist, Historiker und Publizist, und Moderator Jürgen Engert. Zusammen mit Jörg Friedrich, geboren 1944, Autor des Buches „Der Brand“, wurden die Notwendigkeit und angemessene Form des Erinnerns und Bewältigens ein Teil kontrovers und auch gewollt provokant diskutiert, nachdem kurz zuvor die jüdische Literaturprofessorin Ruth Klüger, in Wien geboren, während des Nazi Regimes verfolgt und jetzt in den USA lebend, ihre Rede anlässlich des 13. Februar in Dresden angesichts der NPD-Aufmärsche abgesagt hatte.

Einen glättenden Abschluss fand der Versuch der Aufarbeitung eines die Elbstädter noch immer betroffen machenden 13. Februar in dem Konsens darüber, dass es einen Schluss-Strich nie geben wird und dem Hannah-Arendt-Zitat „Sofern es überhaupt ein Bewältigen der Vergangenheit gibt, besteht es im Nacherzählen dessen, was geschehen ist“.

Der 8. Dresdner Salon wird im Sommer auf Schloss Wackerbarth ein dem Ambiente entsprechendes leichteres Thema bürgerlicher Werte-Diskussion offerieren.

„15. Jahrestag – Fall der Mauer“ mit Ehrengast Jürgen Engert

Dieses bewegende Thema war Anlass, gleich zwei Veranstaltungen durchzuführen. So trafen sich ausgewählte Gäste aus Politik und Wirtschaft im November 2004 in Zwickau und in Dresden zum „6. Dresdner Salon“. In Zwickau war unter anderem der ehemalige OB Rainer Eichhorn zu Gast.

In Dresden durften wir den ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Walter Scheel als Ehrengast begrüßen. Zahlreiche amüsante aber auch nachdenklich stimmende Anekdoten und Erlebnissberichte zum Fall der Berliner Mauer vor 15 Jahren sorgten dafür, dass es ein sehr gelungener Abend wurde.

„Sachsen – Ein wichtiger innovativer Staat“ mit Ehrengast Walter Scheel

Ehemaliger Bundespräsident singt Loblied auf Sachsen. „Die Sachsen sind pfiffig und schnell, neugierig und aufgeschlossen. Sie haben nicht die penetrante Schwer– fälligkeit vieler Menschen in den alten Bundesländern.“ Dieses Loblied auf die Menschen in der Region stimmte der ehemalige Bundespräsident Walter Scheel (FDP) am Dienstagabend beim 5. „Dresdner Salon“ in der SLUB (Sächsische Landesbibliothek, Staats- und Universitäts– bibliothek) Dresden an.

Im Gespräch mit dem Fernsehmoderator Jürgen Engert sagte der große Liberale, dass er ständig viele Sachsen in seiner Umgebung gehabt habe. Er nannte seinen Parteifreund Hans-Dietrich Genscher und Ulrich Frank– Planitz, in dessen Hohenheim Verlag gerade ein Buch mit Erinnerungen und Einsichten von Walter Scheel herausgekommen ist.

Der Politiker bezeichnete die Sachsen als den kreativsten Teil der Deutschen, als ein wichtiges innovatives Element in der Bundesrepublik. „Es war jammerschade, dass wir uns nach dem Krieg politisch von Sachsen entfernt haben. Die Entwicklung der Wirtschaft wäre sonst in der Bundesrepublik viel schneller verlaufen“, mutmaßte der geborene Solinger. Selbst die sächsische Sprache ist dem FDP-Mann sympathisch.Die ausschließlich geladenen Gäste erlebten wieder einmal einen rundum gelungenen und unterhaltsamen Abend mit illustren Gästen.

„Alle Parteien sind für alles?“ mit Ehrengast Klaus-Peter Schöppner

Zu dieser Frage hatte am 23. März 2004 Klaus-Peter Schöppner im „4. Dresdner Salon“ Stellung bezogen. Jürgen Engert begrüßte für unsere Gäste in der Therese-Malten-Villa den Geschäftsführer des emnid-Instituts.

„Scheitert der Westen?“ mit Ehrengast Wolfgang Schäuble

Am 26.11.2003 begrüßte Moderator Jürgen Engert in der Sächsischen Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden für unsere Gäste Wolfgang Schäuble, der die Frage beantwortete: „Scheitert der Westen?“.