TV Westsachsen vom 02.12.2020:

Der Sinn der Weihnachtszeit ist auch der, Geschenke zu machen.

Das Eltern ihren Kindern am Heiligen Abend oft den langgehegten Wunsch erfüllen, ist fast selbstverständlich. Dann gibt es aber noch Menschen, die die Außenseiter der Gesellschaft, in erster Linie die Jüngsten, unterstützen. Zu denen gehören seit Jahren die DRH Vermögensverwaltung mit ihrer DRH Stiftung Kinderhilfe. Das ganze Jahr über sind sie tätig, oft ohne damit groß in Erscheinung zu treten. Zu Weihnachten gibt es dann immer eine ganz besondere Aktion.

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Projekt vom November 2020:

Im Garten des Mütterzentrums Zwickau befindet sich seit einigen Jahren ein stabiles Außentrampolin, das gern von den Kindern genutzt wird. Dieses Trampolin muss nun dringend saniert werden, um die Sicherheit der Kinder weiterhin zu gewährleisten.

Das Mütterzentrum kümmert sich u.a. um sozial benachteiligte Kinder von alleinerziehenden Müttern, die in Not geraten sind. Diese Kinder mussten in ihrem jungen Leben teilweise schon Erfahrungen mit häuslicher Gewalt oder auch Missbrauch machen.

Auch der „Schülertreff“ mit derzeit ca. 65 Kindern wird vom Mütterzentrum betreut. Dort können die Kinder nach der Schule in Ruhe ihre Hausaufgaben machen oder auch einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen – und die Kinder bekommen von den Sozialpädagogen liebevolle Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Alltagssorgen.

Gern übernimmt die DRH Stiftung Kinderhilfe die Kosten für die Erneuerung des Außentrampolins. Unser herzlicher Dank geht auch an den Geschäftsführer der ZSB Zwickauer Sonderstahlbau GmbH, Thomas Baumann, der dieses Projekt mit einer großzügigen Spende unterstützt hat.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das aktuelle Jahr 2020 ist geprägt von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Man muss in der Geschichte weit zurückschauen, um ähnliche Einschränkungen in einer freiheitlichen Welt zu finden.

Wirtschaftlich gesehen war und ist die Verordnung eines temporär weltweiten Lockdowns ein einmaliges Experiment gewesen, das seinen Ursprung bisher in der Terrorismusbekämpfung (Ausgangssperre zum Opferschutz) hatte.

Die Weltwirtschaft hielt inne und kam fast zum Stillstand. Nur mit enormen geld- und fiskalpolitischen Anstrengungen nimmt die Wirtschaft wieder Schwung auf. Ob eine Welt nach Corona tatsächlich eine völlig andere sein wird, ist zu bezweifeln.

Das Coronavirus hat jedoch als Katalysator in bestimmten Branchen und Entwicklungen Tatsachen geschaffen.

Videokonferenzen, Streamingdienste, bargeldloses Zahlen u.v.a.m. erlebte eine Beschleunigung in der weltweiten Durchdringung und werden als Teil unseres Lebens bleiben.

Aber auch negative Auswirkungen sind festzustellen und werden uns über geraume Zeit begleiten.

Die weltweiten Schuldenstände sind angestiegen und sind im historischen Vergleich höher als nach dem 2. Weltkrieg. Das Zinsniveau ist auf historischen Tiefniveau und wird es durch die Verschuldung und das geringere Wirtschaftswachstum wohl auch für geraume Zeit bleiben.

Die Folgen:

  • keine oder negative Sparzinsen
  • durch Inflation (gepaart mit dem Nullzins) kommt es zur finanziellen Repression („Entsparung“) der Menschen, d.h. die Guthaben bleiben zwar optisch gleich hoch, aber die Kaufkraft verringert sich

Unsere Strategie:

Wir investieren die Gelder unserer Kunden seit geraumer Zeit in Sachwerte.

Dazu gehören Gold, Immobilien, festverzinsliche Wertpapiere mit guten Verzinsungen und Aktien von Unternehmen mit krisenresistenten Geschäftsmodellen oder einer monopolhaften Marktstellung.

Denn wir gehen in den kommenden Jahren von einer Vermögensinflation aus. Dies würde bedeuten, dass unsere getätigten Investitionen an Wert gewinnen (sich verteuern), da das derzeit massive Geldaufkommen eine Anlage sucht und die Finanzierungskosten historisch gering sind.

Aus diesem Grund werden wir die vermutlich in den kommenden Monaten wiederkehrende Verunsicherung durch Corona nutzen, um unsere Positionen in den genannten Sektoren zu erhöhen. Bargeld und Sparguthaben sind auf längere Zeit keine geeignete Anlageform, um Erträge zu erzielen.

Haben Sie weiteren Informationsbedarf? Dann lassen sie uns gern miteinander sprechen.

Dresden/Zwickau, im November 2020

Businesstalk am Kudamm im Interview mit Lutz Hering:

Wir sprechen mit Lutz Hering, geschäftsführender Gesellschafter der DRH Vermögensverwaltung GmbH, über Anlagemöglichkeiten in Zeiten der Krise.

Besteht die Gefahr, dass durch den Lockdown die Märkte erneut abstürzen?

Lutz Hering: Jedem Marktteilnehmer war klar, dass es im Herbst zu verstärkten Neuinfektionen kommen wird. Also sollte dies niemanden überrascht haben. Wir gehen davon aus, dass Marktrückschläge eher als Einstiegsmöglichkeiten genutzt werden, denn es wird eine Zeit nach Corona geben. Sobald es einen oder mehrere Impfstoffe gibt, ist das Thema Corona für die Märkte nicht mehr relevant. Wir gehen von ersten Erfolgen im 1. Quartal 2021 aus. Dann kommt es unserer Einschätzung nach zu einer Normalisierung.

Wie können Investoren ihr Kapital aktuell in Sicherheit bringen?

Lutz Hering: Sicherheit bringt Investoren eine breite Diversifikation in verschiedenen Anlageklassen. „Sicherheit“ über Themen wie Sparbuch oder Bundesanleihen wird es auf geraume Zeit nicht mehr geben. Der weltweit hohe Verschuldungsgrad lässt einen „Normalzins“ – wie vor einigen Jahren – von 4-5% p.a.  nicht mehr zu. Die Lösung sehen wir in einem Portfolio aus Aktien, Gold, Immobilien und Anleihen mit einem aktiven Management. Investoren, die weiterhin auf Kontoguthaben setzen, werden keine Realverzinsung (Zins abzüglich Inflation) erzielen und somit einer schleichenden Enteignung unterliegen (Fachbegriff: finanzielle Repression). Das Geld wird zwar auf dem Konto nicht weniger, aber wenn man Jahre später etwas kaufen möchte, bekommt man weniger für sein Geld, weil die Preise gestiegen sind. Das kennt jeder. Nur wurde der Kaufkraftverlust in der Vergangenheit durch Zinserträge ausgeglichen.

Was halten Sie vom Gold-Run? Der Goldpreis ist ja bereits im zweistelligen Prozentbereich gestiegen.

Lutz Hering: Die Entwicklung des Goldpreises ist kein „Run“. Es ist vielmehr die Folge der „Geldschwemme“ durch die massive Verschuldung weltweit. Stellt man sich philosophisch die Frage: Wenn Geld durch die niedrigen Zinsen nichts mehr kostet, was ist es dann noch wert? Dann kommt man sehr schnell darauf, dass Dinge die nicht replizierbar sind (Aktien, Immobilien, Gold), an Wert gewinnen werden. Denn die hohen Geldvorkommen weltweit werden sich einen Kanal suchen. Die Preissteigerungen bei Kunst und Oldtimern sind nur die Vorboten.

Wie investieren Sie privat? Und Hand aufs Herz wie erfolgreich laufen Ihre Investments?

Lutz Hering: Wir investieren privat genauso, wie wir für unseren Kunden investieren. Alles andere wäre unglaubwürdig und würde auch unserer inneren Überzeugung widersprechen. Da wir die älteste Vermögensverwaltung im Freistaat Sachsen sind, sollte man uns eine erfolgreiche Arbeit unterstellen. Sonst gäbe es uns sicherlich nicht mehr. Für das Jahr 2020 können wir vermelden, dass unsere Mandaten im positiven Bereich liegen, was sicherlich nicht selbstverständlich ist. Erreicht haben wir dies durch strategische Käufe im März in die massiven Kursrückgänge hinein und wiederum dem Abbau von Übergewichtungen nach der Kurserholung.

Können Sie eine Zukunftsprognose abgeben, wie sich Ihre Branche in der Zeit nach Corona entwickeln wird?

Lutz Hering: Aus unserer Sicht ist die Entwicklung zu einer unabhängigen und erfolgsorientierten Beratung ungebrochen. Diese Entwicklung wird von Corona nicht beeinflusst oder gebremst. Unabhängige Vermögensverwaltungen agieren aktuell aus einer Nische heraus. Die Nachfrage nach ihrer Dienstleistung wird aus unserer Sicht nicht nur weiterhin bestehen, sondern sich auch sich stetig erhöhen.

Herr Hering, vielen Dank für das Gespräch.

 

Quelle: www.businesstalk-kudamm.com

Mitgliederversammlung der AMZ bei DRH

Die DRH Vermögensverwaltung GmbH begrüßte in diesem Jahr die Mitgliederversammlung des AMZ (Netzwerk der Automobilzulieferer in Sachsen) am 13.10.2020 bereits zum 6. Mal in Folge in ihren mit automobilem Flair ausgestatteten Geschäftsräumen in der Newtonstraße 18 in Zwickau.

AMZ zählt inzwischen mehr als 160 Mitglieder. Die Mitgliedsunternehmen kommen aus den verschiedensten Bereichen der automobilen Wertschöpfungskette: Institutionen aus Forschung und Entwicklung, Maschinenbauer und Ausrüster, Zulieferer und Dienstleister. So können die vielfältigen Kompetenzen der Branche in einem Netzwerk vereint werden.

Trotz erschwerter Rahmenbedingungen infolge der Corona-Pandemie und mit einem strengen Hygienekonzept erlebten insgesamt ca. 80 Verbandsmitglieder und Gäste – teils im persönlichen Vortrag, teils durch virtuelle Zuschaltung von Referenten bzw. Diskussionsteilnehmern aus Berlin und Bayern – richtungsweisende Fachvorträge und Diskussionen zu neuen Technologien, alternativen Antrieben, neuen Geschäftsmodellen und künftigen Mobilitätsstrategien.

Dabei steht die gesamte Zulieferindustrie im Rahmen des Strukturwandels vor anspruchsvollen Herausforderungen. Auch weitere Themen, wie die Vernetzung und Digitalisierung, beleuchteten die bereits laufenden und künftig anstehenden Veränderungen in der Automobilindustrie in zahlreichen Facetten.

Die Vorträge wie die Podiumsdiskussion wurden von aktiver Netzwerkarbeit, interessanten Gesprächen und Diskussionen sowie einem angeregten Austausch zwischen den anwesenden AMZ-Mitgliedern und Gästen begleitet.

Kulinarisch überzeugte das Team vom Gasthaus Forsthaus in Reinsdorf mit regionalen und saisonalen Köstlichkeiten.

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Freie Presse Zwickau vom 13.10.2020:

Eigentlich sollte der kleine Garten samt Terrasse und Streichelgehege für die Wohngruppe des Kinderhaus-Vereins lange fertig sein. Durch Corona hat sich das Projekt verschoben. Doch jetzt laufen die Bauarbeiten.

Zwickau. Liesl freut sich schon auf ihren zwölften Geburtstag, obwohl sie gerade erst im September elf Jahre alt geworden ist. „Den werde ich dann hier auf unserer neuen Terrasse feiern“, verkündet das Kind, das mit den anderen acht Mädchen und Jungen der Wohngruppe hinter der grünen Villa des Zwickauer Kinderhaus-Vereins in Planitz im Schlamm steht und den Bauleuten bei der Arbeit zusieht.

Eigentlich sollte die Umgestaltung des Hangs zu einem Garten längst fertig sein“, sagt Hans-Jürgen Melle, Geschäftsführender Vorstand des Vereins. „Aber bei der Planung im Februar stellte sich schnell heraus, dass das Anlegen einer begehbaren, von Kräutern gesäumten Spirale, die wir uns gewünscht hatten, fast 40.000 Euro gekostet hätte und viel zu teuer geworden wäre. Da musste umgeplant werden. Und im März begann die Coronakrise. Die Umsetzung des Projektes geriet ins Stocken.“

Planer Sebastian Maron von der Privatisierungs- und Sanierungsgesellschaft (Prisa) Zwickau präsentiert auf dem Papier die deutlich preiswertere Lösung mit großer Terrasse und Formsteinen, in die die Kinder Kräuter pflanzen können. Die soll jetzt bis Monatsende umgesetzt werden. „Bei der derzeit großen Nachfrage im Bausektor war es gar nicht so einfach, eine Firma zu finden. Doch mit Gala-Bau ist jetzt eine gute im Einsatz. Auf der relativ kleinen Fläche mit der Hanglage muss viel in Handarbeit erledigt werden.“ Besonders freuen sich die Kinder und Jugendlichen darüber, dass auch ihre vier Meerschweinchen auf dem Terrain einen neuen Stall und ein Streichelgehege bekommen werden. Während die 17-jährige Celine ihr Lieblingstier, dessen Fell in alle Richtungen absteht, Klobürste nennt, findet die elfjährige Amelie, dass der Name Schäfchen viel besser passt. Einig sind sich aber alle, dass die Meerschweinchen einfach süß sind und man wunderbar mit ihnen kuscheln kann.

Hans-Jürgen Melle sagt: „Ehe ein Kind einziehen kann, müssen die Eltern beim Jugendamt einen Antrag auf Hilfe zur Erziehung stellen. Das Ziel ist die Rückkehr in die eigene Familie.“ Die Wohlfühloase hinterm Haus, auf die sich alle schon freuen, kann angelegt werden, weil in der Aktion „Leser helfen“ in der Weihnachtszeit viele Leser Geld dafür gespendet haben. Insgesamt sind 12.636 Euro zusammengekommen. „Das ist eine Menge Geld. Wir sind den Spendern sehr dankbar“, sagt Einrichtungsleiterin Sylvia Förster. Sie berichtet, dass sie gemeinsam mit den Kindern Obstbäume und -sträucher pflanzen wollen. „Außerdem darf sich jeder Kräuter aussuchen, in die Formsteine pflanzen und dann auch hegen und pflegen.

Weitere 3300 Euro spendet die DRH Stiftung Kinderhilfe Zwickau. „Wir arbeiten bereits seit Jahren eng mit dem Verein ‚Leser helfen‘ zusammen. Es ist schon das sechste Projekt, in das Stiftungsgeld fließt. Gemeinsam können wir viel erreichen“, sagt Vorstand Monika Uhlmann. „Das Geld ist gut angelegt. Es hilft Kindern dabei, ihren Weg ins Leben zu gehen.“ Sie berichtet, dass die Stiftung seit ihrer Gründung 2007 bereits mehr als 300 soziale Projekte in Sachsen mit insgesamt 280.000 Euro unterstützt hat.

Von den 3300 Euro sollen vor allem Gartenmöbel und der Stall sowie das Streichelgehege für die tierischen Freunde der Kinder angeschafft werden. Außerdem möchten die Mädchen und Jungen unbedingt einen kleinen, aufblasbaren Pool haben. Die Bewohner der grünen Villa können es kaum erwarten, auch eine grüne Wohlfühloase zu haben, in der sie gemeinsam frühstücken, Grillabende genießen, planschen, ernten und auch ihre Geburtstage feiern können.

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Am 3. September 2020 begrüßte die DRH Vermögensverwaltung GmbH in ihren Geschäftsräumen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klassiker für Klassiker“ zwei Wegbereiter der Sächsischen Automobilgeschichte.

Es handelte sich dabei um Prof. Dr. Carl Hahn (Jg. 1926), Manager der Automobilindustrie und von 1982-1992 VW-Vorstandsvorsitzender. Sein Vater Carl Hahn senior war überdies in den 1920/30er Jahren und 1950er Jahren erfolgreicher Manager der Zschopauer Motorenwerke (DKW) und der Auto Union.

Prof. Peter Kirchberg (Jg. 1934) – habilitierter Historiker mit Fokus auf Wirtschafts- und Technikgeschichte schrieb einst seine Dissertation zur Geschichte der Auto Union und gilt als ausgewiesener Experte zur Entwicklung der Technik und Technologie in der Kraftfahrzeugindustrie, insbesondere auch in der ehemaligen DDR. Neben vielen weiteren Werken veröffentlichte er u.a. das Buch „Pleite, Blech und Pannenwirtschaft – Die Geschichte des Automobilbaus in der DDR“.

Auf die 35 geladenen Gäste wartete ein ganz besonderer Abend. Im Rahmen eines gesetzten Menüs sprachen Prof. Hahn und Prof. Kirchberg abwechselnd und mit hochinteressanten und sehr persönlichen Einblicken über die Stationen ihrer Lebenswege, über einst und heute geltende Wertvorstellungen und künftige Perspektiven in der Automobilindustrie. Das Publikum fühlte sich bestens unterhalten und verabschiedete Prof. Carl Hahn, der aufgrund terminlicher Verpflichtungen noch am selben Abend nach Wolfsburg zurückkehrte, am Ende seines Vortrages mit standing ovations.

Yannick Demange und sein Team umrahmten den Vortragsabend mit ausgewählten kulinarischen Höhepunkten.

Insgesamt blicken wir auf einen interessanten und gelungenen Abend zurück, der allen Anwesenden hoffentlich noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird.

 


 

Der 24. Internationaler Jahreskongress der Automobilindustrie am 13.10. und 14.10.2020 in Zwickau wirft seine Schatten voraus.

Am 13. und 14. Oktober 2020 treffen sich die Branchenkenner in Zwickau, um auf dem 24. Internationalen Jahreskongress der Automobilindustrie über die Zukunft eines der bedeutendsten Industriezweige in Deutschland und Sachsen zu diskutieren. Schon seit 1997 wird die Veranstaltung von der IHK Chemnitz organisiert und gilt als richtungsweisend, zählen doch die hier ansässigen Automobilzulieferer mit zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Region.

Die Unsicherheit in der Branche ist indes hoch. Worauf soll man sich konzentrieren? E-Antrieb, Wasserstoff oder synthetisches Benzin? Was wird erfolgreich? – Auf dem Automobilkongress werden unter anderem diese Fragen diskutiert und Entscheidungshilfen gegeben.

Im Vorfeld hierzu fand am 22.09.2020 in den Räumen der DRH Vermögensverwaltung GmbH, die auch in diesem Jahr traditionell die AMZ-Mitgliederversammlung im Rahmen des Automobilkongresses ausrichten wird, die alljährliche Pressekonferenz statt. Der Teilnehmerkreis bestand aus Verantwortlichen der IHK, der AMZ sowie Vertretern aus der regionalen Wirtschaft, die sich den vielfältigen Fragen der anwesenden Medienvertreter zur Zukunft des Automobilstandortes Sachsen stellten.

 

Wallstreet-online.de, im Interview mit Lutz Hering:

Gastautor: Rainer Brosy


Herr Hering, wie schätzen Sie die Lage am Zinsmarkt ein?

Die Lage ist bescheiden. Die Gründe dafür liegen für jeden sichtbar auf der Hand.

Die weltweite Verschuldung der Staaten hat sich mit dem Corona-Lockdown massiv erhöht und liegt höher als nach dem 2. Weltkrieg. In Folge dessen kam es weltweit zu Zinssenkungen, um die Schuldenberge beherrschbar zu machen.
Der Abbau dieser Verschuldung wird Jahrzehnte in Anspruch nehmen und wird nicht das Problem unserer Kinder sein, sondern eine Herkulesaufgabe für unsere Enkel.

Was bleibt, wird ein dauerhaft niedriges Zinsniveau sein, welches gepaart mit etwas Inflation zu einer negativen Realverzinsung führt. Der Fachbegriff hierfür lautet: „finanzielle Repression“ übersetzt: „schleichender Sparverlust“.

Gibt es aus Ihrer Sicht überhaupt noch die Möglichkeit für Zinserträge?

Zinsen gibt es allerorts. Leider sind diese zumeist mit einem negativen Vorzeichen ausgestattet. Hegt der Anleger den Wunsch nach positiven Renditen, dann bleiben meist Schuldner wie Spanien, Portugal, Italien oder Griechenland übrig. Ein wichtiges Detail ist dabei erwähnenswert. In Summe sind diese Staaten in ihrer Geschichte bereits 20 mal Pleite gegangen …. Sicherlich gibt es noch vereinzelte Sparanlagen, die auf den ersten Blick attraktiv erscheinen mögen. Aber eben nur so lange, wie der Anleger Gebühren, Steuern und Inflation ausblendet.
Auch des Deutschen Lieblingskind, die Kapitallebensversicherung, ächzt unter den Niedrigzinsen. Die meisten Versicherer garantieren mittlerweile nur noch das eingezahlte Kapital – Adé Garantiezins!


Was bringt die Zukunft?

Aus unserer Sicht wird es nicht zur klassischen Inflation (Geldentwertung) kommen. Aber eine Vermögensinflation sollte man doch in Betracht ziehen. Dies würde bedeuten, dass sich bestimmte Vermögenswerte im Preis verteuern. Denn wenn Geld scheinbar in unbegrenzter Menge zu einem Nullzins zur Verfügung steht, dann wird sich dieses Geld einen Kanal zur Investition suchen. Die Ausläufer dieser Geldpolitik sind schon heute sichtbar. Die Preise von Immobilien, Gold und Unternehmensbeteiligungen (Aktien) steigen, weil der Zins als Anlagealternative fehlt.


Was könnte eine Lösung für den Anleger sein?

Gewohnheiten ändern. So schwer uns Menschen das auch fällt. Aber es ist an der Zeit umzudenken. Die meisten Anleger treffen einmal ihre Anlageentscheidungen und behalten diese dann langfristig bei. Sei es aus Bequemlichkeit oder Strategie. Oft bemängeln Anleger aber auch bei ihren Investitionen die Schwankungen im Tagesgeschehen oder übersehen einfach auch langfristig hohe Wertsteigerungen ihrer Investitionen.


Was kann man Ihrer Einschätzung nach konkret tun?

Investieren Sie in Dinge, von denen Sie zutiefst überzeugt sind und denen Sie auch weiterhin eine aussichtsreiche Zukunft bescheinigen. Das klingt erst einmal abstrakt, ist aber teilweise relativ simpel.
Beispiele: Sie bezahlen oder kaufen im Internet? Dann nutzen Sie wahrscheinlich Zahlungsdienstleister wie Paypal und bezahlen bargeldlos und genießen einen Käuferschutz, falls es Probleme mit dem Verkäufer gibt.
Sie sind Kunde einer Drogerie oder Apotheke, weil Sie für den Urlaub die Reiseapotheke erneuert haben? Schauen Sie sich auf der Rückseite der Verpackungen die Hersteller an. Sie werden Namen wie Novartis, Roche oder Pfizer finden.
Es gäbe hier noch zahlreiche Aufzählungen und für jeden wäre ein Beispiel dabei.

Das ist Ihnen zu mühsam? Dann beobachten Sie Trends in der Wirtschaft oder im ganz allgemeinen Leben. Selbst das Thema Corona ist hier „hilfreich“. Auf der Jagd nach dem neuen Impfstoff forschen zahlreiche Unternehmen. Dabei werden Millionen ausgegeben. Wo geht eigentlich das ganze Geld hin? Es wird zu großen Teilen in Ausrüstung, sprich Medizintechnik zu Forschung, investiert. Deshalb generiert diese Branche in der aktuellen Situation erhebliche Zusatzerträge. Aber auch ohne den „Corona-Effekt“ wird die Medizintechnik auch zukünftig stabile Erträge erwirtschaften, dabei sind Themen wie Telemedizin oder die Digitalisierung im Medizinbereich die neuen Geschäftsfelder.


Welche Entwicklungen sehen Sie zukünftig noch?

Weitere spannende Themen, die uns in Zukunft beschäftigen, sind aus unserer Sicht
• Robotik: die Fabriken der Zukunft sind hochtechnologisch
• Biotechnologie: (Volks)Krankheiten wie Krebs können anders behandelt werden
• Künstliche Intelligenz: Wieso weiß Amazon was Ihnen noch gefallen könnte?
• Regenerative Energien: Die Welt wird nachhaltiger werden.
• Multimedia: Onlinespiele und Videoplattformen verdrängen klassische Formate wie Fernsehen
• 3D-Druck
• Cybersecurity: Datensicherheit im Internet
• Internet of Thinks: die vernetzte IT


Wie kann der Anleger davon profitieren?

Investieren Sie in zukunftsweisende Unternehmen mit nachvollziehbaren Geschäftsmodellen. Seien Sie geduldig mit sich selber und messen Sie den Erfolg oder Misserfolg nicht täglich – geben Sie den Dingen einfach Zeit. Dann werden Sie mit Ihren Investitionen erfolgreich sein und die Sehnsucht nach Sparzinsen vergessen machen.

Quelle: www.wallstreet-online.de

„Lasst uns zwei schöne Golftage erleben“ lautete das Motto der diesjährigen Dresdner Golfball Challenge am 08./09.08.2020.

Dabei stand es lange auf der Kippe, ob das beliebte Golfturnier der Dresdner Golfball-Veranstalterfamilie Coban in diesem Jahr überhaupt stattfinden kann. Als feststand, dass am 08. und 09. August 2020 das Turnier ausgerichtet wird, war für DRH schnell klar, dieses zu unterstützen.

Die Dresdner Golfball Challenge wird auf beiden Dresdner Golfplätzen gespielt. Bei besten Wetter machte dieses Jahr am Samstag der GC Elbflorez (Possendorf) und am Sonntag spielten alle Turnierteilnehmer im GC Ullersdorf.

Das mit viel Liebe zum Detail organisierte Turnier überzeugte neben sportlichen Herausforderungen mit kulinarischen Highlights während der Halfway-Verpflegung und mit weiteren Annehmlichkeiten auf und neben dem Platz. Abgerundet wurde das Turnier mit einem traditionellen türkischen BBQ am Sonntag auf der Terrasse der Golfanlage Ullersdorf, wo auch die Sieger der verschieden Wertungen ihre verdiente Würdigung erhielten.

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